Samstag, 15. März 2014

Remter-05-Literaturabend


Die Dreizehn ließ uns nicht los. Von Julius Helke 
Sie war das Thema des diesjährigen Zipfelmützen-Wettbewerbs, in dem Lyrik gefragt war. Am 17. Februar versammelten sich Literaten des Wilhelm-Gymnasiums Braunschweig und ihr Publikum in der festlich hergerichteten Aula der Außenstelle.
Zur Einstimmung auf die Zahl Dreizehn diente ein Vortrag von Florian Kreyßig zu ihrer Bedeutung: ihre Stellung in der Welt der Mathematik und wie sie uns im Alltag immer wieder begegnet. So lässt sich das Wachstum von Nautilus-Schnecken mit der Fibonacci-Spirale der 13 beschreiben. Dies wiederum lässt sich auf das Design von Webseiten und grafischen Benutzeroberflächen übertragen, mit denen wir täglichen Umgang pflegen.

Nach dem Vortrag von Florian trugen Autoren der Literatur-Werkstatt von Herrn Upit eine Auswahl ihrer aktuellen Werke vor. Jonas Gawinski beeindruckte mit einem Auszug aus seinem Gedichtzyklus „ode des wahnsinns“.
Es rezitierten noch andere Autoren ihre lyrischen Werke: Sara Specht, Nice Conrad und Julius Helke. Julius Helke hatte auch einen Prosa-Text aus dem Fantasy-Genre vorbereitet und gab diesen zum Besten.
Die jüngeren Autoren und Autorinnen stellten sich überwiegend mit Prosatexten vor. Aus den Genres Horror (Isabell Pflug), Fantasy (Svenja Semmler, Janik Marsel) und Abenteuer (Amira Haftendorn, Tobias Wallner). Osama Labadi amüsierte das Publikum wieder einmal mit seinen das Leben pointierenden Texten.
Vor der Preisverleihung gab es eine kleine Pause, in der sich die Anwesenden an Bananen-Chips stärken konnten. Herr Upit machte durch sein fröhliches Spiel am Flügel auf den Beginn der Siegerehrung aufmerksam. Diese nahmen Herr Wichner und Frau Zager vor. Anschließend lasen die Geehrten ihre Siegertexte und präsentierten so ihre persönlichen Gedanken zur Zahl Dreizehn.
Leo Wiemann (7m4, 1. Platz Jg. 5-7), Niklas Kretzschmar (6a, 3. Platz Jg. 5-7), Amira Hamftendorn (8ms, 2. Platz Jg. 9-10), Nice Conrad (10e, 1. Platz Jg. 9-10), Osama Labadi (9m2, 3. Platz Jg. 9-10), Melissa Schaper (11, 1. Platz Sek. II). Fehlt: Melina Vianello (7m2, 2. Platz Jg. 5-7)
In der Klassenstufe 5-7 gingen die Preise an Niklas Kretzschmar (3.), Melina Vianello (2.), Leo Wiemann (1.).
Osama Labadi (3.), Amira Haftendorn (2.) und Nice Conrad (1.) belegten siegreich die Plätze in der Klassenstufe 9-10. In der Oberstufe überzeugte Melissa Schaper mit einem herausragenden Beitrag und erhielt den 1. Platz.
Herr Wichner bildete mit seinem Text zum Thema Arbeitsbedingungen in einem Callcenter den Abschluss. Er präsentierte dem Publikum die frustrierenden Erfahrungen an diesem Arbeitsplatz.
Die musikalische Ausgestaltung des Abends übernahm zur Eröffnung Tizian Raschpichler am Flügel, mit dem Stück „Musica a Ricercata No. 1“ von György Ligeti. Es folgten Herr Upit am Flügel und Isabell Pflug mit der Geige.
Lennart Borchers führte souverän und flexibel mit seinen Ansagen der Programmpunkte durch die Veranstaltung.
Es war ein stimmungsvoller Abend, die musikalischen Beiträge und die festliche Dekoration schufen eine angenehme Atmosphäre, in der sich die literarischen Beiträge entfalten konnten. Der Schein von zahlreichen Teelichtern erhellte die Aula auf eine ganz besondere Weise.
Als Giveaway lagen Gedichte von Jonas Gawinski, Sara Specht, Nice Conrad und Hannah Volkers am Ausgang bereit.

Fotos: Andreas Upit

Sonntag, 2. März 2014

Dichter im Porträt II: Jan Kuhlbrodt


„Wider den Klang der Bumskapelle“. Jonas Gawinski im Gespräch mit dem Lyriker Jan Kuhlbrodt

Jan Kuhlbrodt, wer oder was ist das und wie sind Sie mit der Poesie verbunden?
Ich weiß gar nicht, ob es eine Zeit gab, in der ich keine Gedichte gelesen habe. Aber mit fünfzehn ging es richtig los. Es begann mit Russen. Majakowski vor allem, der Futurismus holte mich gewissermaßen zu Hause ab. Dann kamen bald Trakl und Brecht dazu, und später alles durcheinander: Lorca, Neruda, Elytis. Und so ist es eigentlich auch heute. Hier liegen gerade Gedichte von Arsenij Tarkowski und Felix Philipp Ingold und Ashberys Flowchart. Später begann ich auch selber zu schreiben, erst eher aus Spaß.
 

Jan Kuhlbrodt (Foto: Kristian Kühn)
Sehen Sie eine Akademisierung in der Literatur?
Eher nicht. Es kamen schon immer die meisten Autoren aus den höheren Schichten, und die haben alle irgendwas studiert. Aber es gab immer auch Gegenbewegungen. Wahrscheinlich gehörte die Klage über eine Akademisierung von Anfang an zur Literatur dazu. Dennoch denke ich, dass es noch nie so viele Autorinnen und Autoren gab wie heute (global gesehen), und das ist gut so.

 
Wenn das Gedicht heutzutage in den Spiegel schaut, was wird es da sehen?
Wenn es sehen könnte, würde er sich selbst sehen, in Spiegelschrift.

Warum muss man Jan Kuhlbrodts „Stötzers Lied“ lesen?

Diese Frage ist für mich schwer zu beantworten. Aber vielleicht könnten die großartigen Illustrationen von Ivonne Dippmann ein Grund sein, sich auch für den Text zu interessieren.

Wenn Jan Kuhlbrodt ein Buch mit ins Grab nehmen dürfte, welches wäre das?
Besser als ein Buch wäre ein Spaten, um aus dem Ding wieder raus zu kommen. Zum Lesen wäre es zu dunkel.

Als Lehrer kamen Sie mit jungen Straftätern in Kontakt. Was steht hinter diesen Menschen?
Es waren vor allem Kinder aus Einwanderfamilien, die zwischen den Kulturen standen. Und die meisten waren beim Dealen erwischt worden. Das Problem war, dass sie über keinerlei Unrechtsbewusstsein verfügten. Es schien zwischen den Sprachen verloren gegangen zu sein. - Aber es waren gute Jungs mit einem starken Gefühl für Gerechtigkeit. Wenn sie ein Unrechtsbewusstsein entwickeln eine Bereicherung für die Gesellschaft.

Leseprobe: Gedichte von Jan Kuhlbrodt gibt es hier.

Wann kam Jan Kuhlbrodt das erste Mal auf die Idee Schriftsteller zu werden und warum?
7. Klasse. Wahrscheinlich wollte ich ein Mädchen aus meiner Klasse dazu bewegen, mit mir ins Kino zu gehen. (Das ist misslungen, sie ging mit einem Fußballer von Dynamo Karl-Marx-Stadt, obwohl die nur Kreisklasse spielten.) Der Berufswunsch verlor sich dann erst einmal wieder für mehrerer Jahre.

Sie sind ein Daumenagent, wie ist das zu verstehen?
Ein Daumenagent kann mit einer Hand in der Tasche eine Nachricht tippen und absenden. Wahrscheinlich existieren sie nur in meinem Gedicht.

Jan Kuhlbrodt kann sich in eine Zeile, einen Vers verwandeln, welcher wäre das?
Ich selbst kann wohl keiner werden, aber es gibt einige, die mir immer wieder fast unwillkürlich in den Sinn kommen, zum Beispiel dieser Vers aus den „Cantos“ von Pound in der Übersetzung von Eva Hesse:

„Das junge Ross wiehert wider den Klang der Bumskapelle.“



Zur Person:
Jan Kuhlbrodt wurde 1966 in Karl-Marx-Stadt (dem heutigen Chemnitz) geboren, studierte politische Ökonomie, Philosophie und Soziologie sowie - von 1997 bis 2001 - literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Er unterrichtete jugendliche Strafgefangene, arbeitete als Antiquar, war Geschäftsführer der Literaturzeitschrift Edit sowie Dozent an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und an eben jenem Literaturinstutit, an dem er ausgebildet wurde. Er lebt als freier Autor in Leizpig (Quelle: wikipedia.de).

Unser Autor
Jonas Gawinski traf Jan Kuhlbrodt gleichsam virtuell: auf www.fixpoetry.com, einer Plattform für zeitgenössische deutschsprachige Lyriker, wo er auch selbst gelistet ist.

Aufklärung am WG


„Welcher Junge hat schon mal einen Jungen geküsst?“ Leander Le Ba und Jarne Bertram über einen Workshop im WuN-Kurs in Jahrgang 7.
Am Montag, den 17.02.2014, war ein besonderer Tag für den Werte-und-Normen-Kurs der Klassen 7m2, m3 und m4 des Wilhelm-Gymnasiums Braunschweig.
http://www.braunschweig.schlau-nds.de
Lena (transsexuell, lesbisch) und Svenja (lesbisch) vom Verein SCHLAu, was für Schwul-/lesbische Aufklärung steht, kamen auf Einladung unserer Lehrer, Herr Dr. Huber und Frau Rödel, zu Besuch. Die beiden Gäste vom Verein SCHLAu besuchen freiwillig verschiedene Schulen mit dem Ziel, den Schülern das Thema Sexualität auf autobiografische Weise, das heißt, dass sie von sich selbst erzählen, näher zu bringen. Des Weiteren versuchen sie mit diesem Toleranzprojekt, Diskriminierungen und Mobbing aufgrund von sexuellen Orientierungen ein Ende zu bereiten.
Nach der Besprechung der Regeln haben wir den Workshop mit einem Auflockerungsspiel begonnen, in dem es darum ging, auf Fragen zu antworten, wie z. B:
  • Wer hat schon einmal einen Jungen geküsst?
  • Wer wollte schon einmal ein Mensch des anderen Geschlechtes sein?
  • Wer hat bei mindestens einer Frage geschummelt?
Dabei sollte jeder möglichst ehrlich und ohne mit anderen zu kommunizieren mit „ich“ oder „ich nicht“ antworten.
Im Anschluss erklärten Lena und Svenja uns verschiedene Begriffe, unter anderem Comingout, schwul, bisexuell, heterosexuell und transsexuell. Außerdem gab es für uns die Möglichkeit, persönliche Fragen an die beiden zu richten, z. B.:
  • Wie haben ihre Freunde und Verwandten darauf reagiert, dass Sie lesbisch oder transsexuell sind?
  • Wie läuft eine Geschlechtsumwandlung ab?
  • Wie und wo findet man einen gleichgeschlechtlichen Partner?
In diesem 90-minütigen Workshop haben wir gelernt, dass verschiedene sexuelle Orientierungen zu tolerieren sind. Der Workshop hat uns gut gefallen, da wir mit unterschiedlichen Methoden neue Eindrücke zum Thema gewonnen haben. Für uns war es ein interessantes Projekt.


Donnerstag, 20. Februar 2014

Tag der offenen Tür 2014

Rundum gelungen. Adrian Döring über den Tag der offenen Tür 2014
Einmal im Jahr öffnet das Wilhelm Gymnasium wortwörtlich seine Türen für Schüler der 4. Grundschulklasse sowie für Ihre Eltern, um bei ihnen anlässlich der Wahl einer weiterführenden Schule für sich zu werben. Am 19.02.2014 war es wieder soweit: Der Tag der offenen Tür stand an. Zum Zwecke einer angemessenen Präsentation hat das Wilhelm Gymnasium - beziehungsweise alle Teilnehmenden, insbesondere aber Frau Rödel, die Koordinatorin dieser Veranstaltung - keine Mühen gescheut, um den Interessierten einen Einblick zu geben. So konnten sich die Eltern auf der Informationsveranstaltung in der Aula über die Schule und die Möglichkeiten informieren, die sie ihren Kindern bieten wird, sofern sie sich für das Wilhelm Gymnasium entscheiden. Zusätzlich gab es in einem extra Raum die Möglichkeit, Fragen an jene Eltern zu richten, deren Kinder das Wilhelm Gymnasium schon eine Weile besuchen. Auch zu entscheidenden Themen - wie den späteren Wahlmöglichkeiten zwischen Fächern und Zweigen sowie zum Ganztagsangebot und zu verschiedensten Förder- und Forderangeboten - konnten die Eltern Informationen einholen.
Ruhe vor dem Sturm: letzte Vorbereitung im Remter
Den jüngeren Gästen bot sich dagegen die Möglichkeit, das WG aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. In kleinen Gruppen wurden sie von älteren Schülerinnen und Schülern des Wilhelm Gymnasiums durch die Räume des Hauptgebäudes geführt, wo sich die verschiedenen Fachgruppen und Arbeitsgemeinschaften bzw. Initiativen präsentierten und einen Einblick in ihre Arbeit gewährten.
Großer Andrang: bei der Schülerfirma
Die Fachgruppe „Alte Sprachen“ zeigte nicht nur die Bedeutung, die Latein und Griechisch auf unseren Alltag und unsere Sprache haben, die kleinen Besucher konnten auch erste Erfahrungen mit dem griechischen Alphabet sammeln und sogleich mithilfe ihrer soeben erworbenen Sprachkompetenz Tonscherben beschreiben. Des weiteren hatten sie die Gelegenheit, sich mit der römischen und der griechischen Kultur vertraut zu machen. Dieser Prozess wurde auch kulinarisch unterstützt: So waren an diesem Abend im gesamten Gebäude stilecht antik gekleidete Schüler unterwegs, die so genannte mustacei oder Mostbrötchen feilboten. Auch andere Fächer boten Gaumefreuden: So verpflegten die „Franzosen“ die zahlreichen Gäste mit frisch zubereiteten Crêpes. 
Doch auch abseits der Fachbereiche, die sich hier ebenso ausführlich wie öffentlichkeitswirksam vorstellten, gab es viel zu entdecken.
Die geführten Gruppen konnten in den Fächern Religion, Werte und Normen und Philosophie einem Rollenspiel beiwohnen, in dem spielerisch und anschaulich provokante ethische Grundfragen aufgeworfen wurden. Hier informierte das Wilhelm Gymnasium aber auch über das soziale Engagement seiner Schüler: Gianluca Groth aus Jg. 9 stellte ein Projekt in San Salvador vor, welches Kindern in den Armenvierteln den Zugang zu schulischer Bildung ermöglichen, aber auch den Ausbau der lokalen Infrastruktur vorantreiben soll. Für die Realisierung dieses Projekts sammelten er und seine Klassenkameraden im Rahmen des Religionsunterrichtes 6000 € an Spenden. Darüber hinaus organisierten sie ein Zusammentreffen mit den Betroffenen.
Hilfe für Armen: das San-Salvador-Projekt
So präsentierten sich auch diese Fächer, obgleich oft als realitätsfern verspottet, sehr praxisbezogen und lebensnah, wenn man auch durch das Plakat mit der Aufschrift „Wer wird Religionär“, das an der Türinnenseite prangte, leicht irritiert werden konnte.
Sehr viele praktische Bezüge hatten selbstverständlich auch die Naturwissenschaften zu bieten. Gerade im Bereich der Physik, wo grundlegende Mechanische Gesetze anhand von Experimenten erklärt wurden.
Insgesamt gab es für die Besucher so viel zu entdecken, vom 3-D-drucker bis zur Theaterprobe, dass es unmöglich war, sich das gesamte Programm zu vergegenwärtigen.
Ganz gebannt: Experimente in den topmodernen Physikräumen
In den einzelnen Räumen wurden die anwesenden Lehrkräfte tatkräftig von zahlreichen Schülerinnen und Schülern unterstützt, die umfassende Aufgaben übernahmen. Diese personelle Dichte war angesichts des Publikumsandranges an diesem Abend auch nötig.
Zahlreiche Eltern und Grundschüler nutzten diese Möglichkeit, einmal das „geballte“ Wilhelm Gymnasium zu erleben, und sie werden neben den Sachinformationen auch die Bilder von überaus engagierten Schülerinnen und Schülern, Lehrern, aber auch Eltern mitnehmen, die diesen Abend erst zu einem rundum gelungenen machten.

Freitag, 14. Februar 2014

Neue Lyrik IV



Ihre Blicke
tummeln sich im
Meer
durch die blutorangenen
Wellen
drucken sich
im Duft von
blühendem Lavendel
ihre Silhouetten
in die gläserne Gischt
stanzen sich auf den
Buckel der Brandung
reißen sich in einer
Wildheit die Zeit vom Leib
versenken ihr Herz in einen Felsfinger
begraben ausgebrannte Küsse
unter sich
tragen auf flatternden Händen
Lichtkrumen
Reste vom Frühstück der Sonne
an Land.



Nacht
wo Lichtfäden
sich in die Nähte
der Schwärze
fädeln,
den Saum
der Dunkelheit
auswaschen,
ein salziges Grün
wirft helle Krumen
in die Stille
und wir sehen,
das Lachen in
zarte Strähnen
gesiebt,
nackt huscht ein
Schimmer über den
Horizont,

tanzt durch
wogende Farbenfelder,
Schritte graben sich
in den Nebel und
ein Schatten
sickert in meine
Haut,
glänzt, irisiert,
macht meinen
Blick blind und hell.




Sara S. Specht, geboren am 26. 06. 1996 in Braunschweig, besucht z. Zt. den 11. Jahrgang des Wilhelm-Gymnasiums.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Griechenland-Abend


„Ich war noch niemals in Athen.“ Avital Sievers über den Griechenland-Abend von Remter 05
Der Abend in der WG-Aula startete mit einer Ansprache von Valentin aus der Chorklasse, der das Programm ankündigte. Anschließend kamen dann die richtigen Programmpunkte.
Es begann mit einem Theaterstück der Klasse 6b zur „Ilias“. Sie spielte die Geschichte nach, in der Achill zu gekränkt ist, um zu kämpfen, weshalb Patroklos (Achills bester Freund ) anstelle Achills kämpft. Doch er wird von Hektor getötet. Seinetwegen will Achill nun doch kämpfen, um ihn zu rächen, und tötet Hecktor. An dieser Stelle endete das Stück. Wie es weiter geht, wird an dieser Stelle nicht verraten, doch die Geschichte ist auf jeden Fall lesenswert. Das Theaterstück war sehr gut, mal abgesehen von kurzen Lachanfällen der Schauspielern.
Danach wurden von Ferdinand Campe, Jonas Futterschneider, Philipp Krause und Holger Brüggemann (letzter auch an der Gitarre) zwei Lieder gesungen. Sie begannen mit dem sehr bekannten Udo Jürgens-Song „Griechischer Wein“. Auch dort gab es kurze Lachanfälle, und einer der Jungen hatte leichte Probleme mit dem Text. Das zweite Lied war „Ich war noch niemals in New York“, ebenfalls nach Udo Jürgens, passend zum Motto des Abends mit griechischen Städten.
Anschließend wurde ein Referat über Olympia gehalten, z. B. darüber, was der Zweck der Olympischen Spiele ist.
Im Anschluss daran gab es noch ein zweites Theaterstück, diesmal von der Theater-AG, geleitet von Frau Paul. Leider wurde etwas zu leise gesprochen, sodass man es etwas weiter hinten nicht so gut verstehen konnte. Es ging um vier Mädchen, die sich verirren und zufällig auf den Olymp in der Antike kommen. Und da trudeln auch schon die ersten Götter ein, u. a. Zeus, Poseidon und Aphrodite. Dabei gab es zwei Hauptstorys. Bei der ersten ging es um einen Streit zwischen Aphrodite und Athene; bei der zweiten um eine Ehekrise zwischen Zeus und Hera, was zur Folge hatte, dass Hera Zeus verflucht hat. Besonders gut haben mir dabei die vielen lustigen Dialoge gefallen.
Das neue Logo für die Alten Sprachen.
Als letztes wurden alle Logos für die Repräsentation der Fachgruppe Alte Sprachen gezeigt. Der dritte Platz ging an das Logo von Anna Philipp, der zweite ging an das Logo von Ruta Kauksche. Den ersten Platz bekam das Logo von Benedikt Höxter.
Wer Lust hatte, konnte sich anschließend noch den Bauch am Buffet vollschlagen.

Dienstag, 28. Januar 2014

Neue Lyrik III



wir sammeln deine schatten
vom kalten asphalt
wie beeren
halten uns muscheln
ans ohr wie damals als wir
auf drahtseilen balancierten
und fielen
durch tausend jahre
blauer rausch
in eine andere zeit
keiner der mir jetzt den himmel aufreißt



einer bricht aus
aus den lichtkarawanen
ins aluminiumüberzogene gefühl
mit der zeit
in einem engen himmelsriss
unter millionen augen
allein zu sein
die als schwarze striche
die kahle landschaft der erinnerung
schattieren, wärmen
im moment bist du ein nest aus stahl
und morgen spielen sie
russisch roulette oder
brechen aus
wie einer der von berg zu berg atmet
und jedes überdiebeineschlagen
friert fest an meiner zunge
sodass sie sich auflösen
im licht das nach kalter sahne schmeckt
vielleicht bellen die hunde
den abend aus seinem lied
wenn wir uns spiegeln



von jonas gawinski



Jonas Gawinski, geb. am 26.09.1995 in Braunschweig, besucht den 11. Jahrgang des Wilhelm-Gymnasiums. Einige seiner Gedichte wurden bereits veröffentlicht, z. B. auf jokers.de. Er schreibt seit seinem 16. Lebensjahr, nach eigener Auskunft "exzessiv". Seine Vorbilder sind z. B. Bob Dylan und Johnny Cash , zwei Großmeister des gesungenen Worts, sowie Christian Kracht und Hilde Domin.

Ein Interview mit Jonas Gawinski findet sich hier:


Neue Gedichte online:
http://www.projekt-wortrausch.de/gastautoren.html 

http://kaschemme.de/2014/01/kompositio

Und in Zeitschriften:
http://www.edition-luekk-noesens.de/drecksack/heft-14/
http://www.sterz.mur.at/2014/pop107.html

Mittwoch, 22. Januar 2014

Harald Bormann geht in Pension

„Jetzt mal richtig abchillen.“ Paula Caesar im Gespräch mit Harald Bormann vor seiner Pensionierung

Fächer: Englisch und Erdkunde
Am WG seit: 2004; vorher an der Orientierungsstufe Leonhardstraße
Leitung der Außenstelle seit: 2008

Wie ist es für Sie gewesen, die Außenstelle zu leiten?
Das war eine unheimlich interessante und vielseitige Zeit. Es gab viele unterschiedliche Dinge zu regeln, natürlich auch gelegentlich Probleme. Auch Dinge zu tun, die nicht direkt mit Schule zu tun haben. Sich mit Vertretern der Stadt Braunschweig auseinanderzusetzen. Oder darüber nachzudenken, wie man etwas im Gebäude umgestalten kann. Dinge zu regeln, damit die Kollegen mit etwas mehr Freude in der Schule arbeiten können. Auch das Krankenzimmer ist zu meiner Zeit umgestaltet worden.

Was war die lustigste Antwort eines Schülers auf eine Frage, die Sie im Unterricht gestellt haben?

Ach du liebe Zeit. Das ist schwierig. Da fällt mir spontan nichts ein. Aber Ich kann eine Anekdote aus den letzten Wochen erzählen. Da kam zur Sprache, dass ich jetzt aufhöre, und ein Schüler aus der 6c meinte: „Da können Sie ja jetzt mal richtig abchillen.“

Wissen Sie schon, wer Ihr Nachfolger für die Leitung der Außenstelle wird?
Ja. Das macht Frau Gellrich. Mir ihr arbeite ich schon lange zusammen. Die kann das so gut wie ich.

Haben Sie ehemalige Schüler später als Lehrer wieder getroffen? Wenn ja, wie war das?
Das ist ganz schwer zu sagen, denn da liegt so viel Zeit dazwischen. Das war damals ein Schüler und ist heute ein Kollege. Ich finde das auch nicht komisch, sondern völlig normal. Ich kenne viele ehemalige Schüler, die Lehramt studiert haben.

Was gefällt Ihnen an den Fächern, die Sie unterrichtet haben?
Daran gefällt mit ganz viel, sonst hätte ich sie nicht studiert Für Englisch habe ich mich schon immer interessiert, weil es so wichtig ist als Fremdsprache. Wenn man irgendwo auf der Welt ist, muss man sich verständlich machen. Das geht mit Englisch am besten.
Und Erdkunde: Das habe ich schon als Schüler gerne gemacht, weil man etwas über andere Länder und die Menschen dort erfährt und was auf der Welt passiert. Auch über wirtschaftliche Probleme, den Verkehr usw.

Erinnern Sie sich an eine besonders lustigste Aussprache im Englischunterricht?
Aussprache im Englischunterricht ist immer dann witzig, wenn sie sehr deutsch klingt.

Wenn Sie zurückblicken: Wie hat sich aus Ihrer Sicht die Schule verändert?
Die Schule ist moderner geworden. Wenn ich das mit meiner eigenen Schulzeit vergleiche, die war sehr konservativ, so wie das WG früher auch. Und vom Kollegium her hat sich die Schule sehr positiv verändert, weil ganz ganz viele junge Kollegen da sind, die sehr engagiert sind und bereit sind, viel neben dem eigentlichen Unterricht zu machen, z. B. Unternehmungen, Jugend forscht, Theater- und Museumsbesuche. Das finde ich schön an der heutigen Zeit.

Wie haben sich die Schüler verändert? Wie hat sich der Unterricht verändert?
Die Schüler haben sich gegenüber früher sehr verändert. Das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler ist sehr viel lockerer geworden. Man kann mit Schülern auch mal Dinge besprechen, die nicht direkt mit dem Unterricht zusammenhängen. Man kann auch mal eine spaßige Bemerkung mache. Das war früher nicht üblich.

Was haben Sie in der Regel gemacht, nachdem Sie aus der Schule gekommen sind?
Also, wenn ich von der Arbeit gekommen bin, gab es Essen, dann wurde Zeitung gelesen, dann ging es normalerweise an den Schreibtisch. Wenn keine anderen Dinge angelegen haben.

Und was machen Sie als Erstes, wenn Sie im Ruhestand sind?
Ausschlafen und weiter aufräumen.


Montag, 20. Januar 2014

„Monster“ im Staatstheater


Wie ein abstraktes Bild. Jonas Gawinski und Sara Specht haben sich im Haus III des Staatstheaters David Greigs „Monster“ in der Inszenierung von Ulrike Hatzer angesehen

Zur Handlung: 
Die 16-jährige Schülerin Duck wohnt gemeinsam mit ihrem Vater in einer kleinen Wohnung. Er ist ein Gras rauchender Onlinegamer (wobei er diese Seite besonders des Nachts auslebt), leidet an Multipler Sklerose und ist halb blind. All dies macht Ducks Leben zu einem einzigen Hürdenlauf: ihr Vater, der die Wohnung mit einer verlässlichen Regelmäßigkeit in Unordnung bringt und hinter dem sie herräumen muss, ihr Schul- und Liebesleben und die Monster im Flur, die auch nicht unbedingt zur allgemeinen Ordnung beitragen. Die Monster stiften Verwirrung und existieren als letzte und einzige vage Ordnung im Alltagschaos. Nebenbei lässt Duck sich von ihrer Fantasie leiten und schreibt. Bis zu beiden Knien in leeren Pizzakartons, befindet Duck dennoch: Sie hat alles im Griff! Als eines Tages eine Dame des Jugendamtes vor der Tür steht, gilt es das auch ihr zu beweisen.
Im Pizzachaos: Anja Dreischmeier, Ravi Marcel Büttke, Luis Lüps, Anja Signitzer (v. l. n. r.)
Im Grunde ist alles in Ordnung. Duck stemmt das alltägliche Leben, ist gut in der Schule und ahnt nicht, dass ihr Vater in seinen nächtlichen Internetsitzungen Bountyriegel essend und haschrauchend seine Internetbekanntschaft pflegt und ausbaut. Als diese eines Tages unerwartet in die Wohnung hereinschneit, ist Duck völlig perplex; hinzu kommt ihr Mitschüler, der ihr ein recht unmoralisches Angebot macht. Diese lustige Gesellschaft tummelt sich also in der Müllidylle, während das Jugendamt an der Tür klopft, das es nun ordentlich zu verwirren gilt. Nach Ducks Plan funktioniert genau das auch sehr gut. Mit völlig misslungenen Käsemakkaroni nimmt das Unheil seinen Lauf.

Kräftig gesungen wird auch!
Unsere Einschätzung: 
Die Monster im Flur fungieren als eine Art Gewissen der Schauspieler, und durch das wirre Wechselspiel der Monster kann man das Stück als ein abstraktes Bild auffassen, eine Darstellung der inneren Konflikte in einer mehr als nur ungewöhnlichen Lebenssituation.
Sie geben außerdem eine Ordnung vor im täglichen Chaos, die vor allem emotional gelenkt ist. Ein Beispiel dafür ist Ducks Monster, welches in Schlüsselszenen immer wieder ein in die Länge gezogenes, in die Tiefe stürzendes „Neeeeiiiiiiin“ ausstößt, und man kann an diesen Stellen nachempfinden, dass die Siebzehnjährige von allem überfordert ist. Einzig das Schreiben rettet sie in eine andere Welt: Sie koppelt sich ab von der Realität und flüchtet in die Wörter.
Da die Schauspieler ständig ihre Rollen tauschten, wird der Zuschauer in das wirre Beziehungsgeflecht gewoben und versteht es besser, sich einzufühlen in einen Konflikt zwischen Vater und Tochter, Ordnung und Chaos, der aber durch die innige Verbundenheit wieder abflacht und durch Liebe sowie Verzicht auf eigene Interessen gar nicht mehr von tragender Bedeutung ist. Insgesamt: ein sehenswertes Stück. 

Fotos: Volker Beinhorn

Samstag, 11. Januar 2014

Mobilitätstag

Ei mit Helm. Der WG-Mobilitätstag zur Wiedereröffnung der Leonhardstraße schuf ein Bewusstsein von Verkehrssicherheit. Von Paula Caesar

Am 28. November fand für die fünften und sechsten Klassen der 1. WG-Mobilitätstag statt, organisiert von Harald Bormann, Leiter der Außenstelle, und Herrn Timme, die für das Curriculum Mobilität am WG zuständig sind.

Der Tag begann für uns mit einem Vortrag. In der 2. Stunde gingen wir in die Aula im Haupthaus und hörten dort Herrn Professor Dr. Sollmann. Er erzählte von Unfällen; da er in der Notaufnahme im Krankenhaus arbeitet, kannte er sich damit sehr gut aus!
„Durch Unfälle entstehen oft Kopfverletzungen, aber auch Hals- und Wirbelsäulenbrüche“, sagte er. Jedem Menschen von jung bis alt können Unfälle passieren, eben jedem! Besonders Straßenbahnen sind gefährlich und „verschlucken“ beispielsweise Kinder sehr schnell! Wie ihr wahrscheinlich wisst, gibt es bei Kraftfahrzeugen, insbesondere Lastwagen den toten Winkel. Auch dieser ist eine häufige Unfallursache. Wenn ihr im Dunkeln fahrt, helfen euch Reflektoren, dadurch sehen euch die Autofahrer besser.“
Danach machten wir den Eiertest: Erst nahmen wir ein Ei ohne Helm, und ließe dies fallen; es ging kaputt. Mit Helm jedoch nicht. Auch mit einer Melone machten wir den Test, und diese ging ohne Helm kaputt, mit Helm aber nicht.
Das war lustig, da Herr Sollmann natürlich etwas anderes darstellen wollte. Am Ende sagte er noch: „Nehmt bitte mit: Könner fahren mit Helm und allem anderen, möglichen Schutz.“
Prof. Sollmanns Eiertest
Danach gingen alle Klassen zu ihrer ersten Station. Ich ging mit meiner Klasse als erstes zu der Station „Straßenbahn“, wo wir mit einer 51 Jahre alten Bahn fuhren.
Sie war ursprünglich ein Pferdewagen, erst dann wurde sie elektrisch umgebaut. Christopher Graffam von der Braunschweiger Verkehrs-AG beantwortete uns Fragen und erzählte unter anderem, dass bald neue Bahnen eingeführt werden sollen.
Die Klasse 6d, unterwegs in einer alten Straßenbahn
„Wusstet ihr schon dass es fünf Bahn- und 30 Buslinien und dazu 360 Haltestellen in Braunschweig gibt? Das ist ein sehr großes Netz. Eine Bahn wiegt eine Tonne pro Meter!“ Wie schon Prof. Sollman sagte, erkennt man hier, dass Straßenbahnen sehr schwer, schnell und dadurch sehr gefährlich sind!

Anschließend gingen wir zu der Station „Straßenbau“, wo uns Detlef Pottgießer vom Fachbereich 66 der Stadt Braunschweig, der zuständig für Tiefbau und Verkehr ist, etwas über die Straßengestaltung erzählte.
Unter den Straßen, so sagte er, gibt es viele Schichten, darunter Rohrleitungen. Dann erzählte er etwas über Behinderte im Straßenverkehr. Zum Beispiel, dass sich die Rollstuhlfahrer über die Bordsteine beschweren, die blinden Leute diese aber benötigen, um zu merken, dass die Straße zu Ende ist.

Jetzt gingen wir zu der Station „Ampeln“, wo Ines Worpus von der Firma Bellis, die für die Ampelsteuerungen zuständig ist, mit der blinden Frau Wolters auf uns wartete. Frau Wolters erzählte, dass sie das Signal an der Ampel hört und dann entweder geht oder nicht geht: „Im Straßenverkehr als blinder Mensch zu sein, ist schwer, und man muss sich ziemlich konzentrieren!“

Station „Verkehrsunfall“
Danach gingen wir noch zur Station „Verkehrsunfall“, wo zwei Polizisten auf uns warteten. Sie hatten einen Bereich abgesperrt, wo ein verbogenes Fahrrad, ein kaputter Helm, ein zerbrochener MP 3-Player und Verbandszeug lagen. Dort erzählten sie uns dazu eine Geschichte, die so lautete: „Klaus fährt zur Schule, dabei hört er Musik und ist unkonzentriert. An einer Einfahrt kommt ein Auto herausgefahren und fährt Klaus an! Was passiert? Seine Rettung ist, dass er einen Helm trägt.“ Die häufigste Unfallursache ist, so heißt es, dass viele Menschen auf der falschen Straßenseite fahren!

Ich fand den Mobilitätstag toll. Wir lernten sehr viel! Mir sind viele Dinge noch mal klarer geworden! Da es für jeden von uns für den Alltag sehr wichtig ist, glaube ich, dass er eine sehr große Auswirkung hat!

Fotos: Harald Bormann
 

Freitag, 29. November 2013

Interview mit FSJler

Einmal nach Amerika. Der FSJler Lukas Greger im Gespräch mit Paula Caesar und Avital Sievers
 
 Steckbrief

Größe: 1,87 m
Haarfarbe:braun
Augenfarbe:braun
Herkunft: Deutschland
Hobbys: Sport, Freunde treffen
Geburtstag: 20. Januar
(das Jahr will er nicht sagen)
Status: Freiswilliges Soziales Jahr am WG
 
Wie kann man auf so eine Idee kommen ,wenn man mit der Schule fertig ist, wieder auf eine Schule zu gehen?
Ich will Lehramt studieren und nicht gleich mit dem Studium anfangen.

Wenn du gerne Sport machst , was ist dann deine Lieblingssportart?
American Football oder auch Tennis.

Was waren deine Lieblingsfächer auf der Schule?
Mathe und Sport.

Wo hast du dein Abitur gemacht?
In Salzgitter an der Berufsbildenden Schule/Fachgymnasium Wirtschaft Ludwig Erhardt.

Was möchtest du später mal werden?
Lehrer.

Warum bist du ans WG gekommen?
Weil das WG am nächsten war.

Was war das lustigste Erlebnis im Sport?
(Er will dazu zunächst nichts sagen und meint, das sei nicht jugendfrei. Als wir versprechen, es nicht zu schreiben, rückt er damit heraus.)
Ein Fußballteam sollte Tore wegtragen. Dabei ist ein Mädchen auf den eigenen Fuß gefallen. Es hat sich den Fuß gebrochen. (Wir finden, das ist jugendfrei, und er erlaubt uns jetzt auch, es zu veröffentlichen.)

Was war dein erster Eindruck von unserer Schule, und was ist jetzt dein Eindruck?
Ich kannte das WG von früher von einem Kumpel: guter Eindruck

Was war hier bisher dein außergewöhnlichstes Erlebnis?
Alles normal.

Was ist hier nun deine Aufgabe?
Unterstützung der Lehrkräfte in Sport.

Was sind deine drei größten Wünsche?
Die Welt umsegeln. Ein langes, gesundes Leben. Einmal nach Amerika.