„Pasta geht immer“. Sila Almousilly und Skadi Presch (5a) im Interview mit Frau Hahnemann.
Warum sind Sie Lehrerin
geworden?
Ich glaube, weil ich
gerne mit Kindern zusammenarbeiten wollte und schon ganz viel als Nachhilfelehrerin
gearbeitet hab. Dann lag das irgendwie auf der Hand, dass ich
das als Beruf machen will, was mir Freude macht.
Warum unterrichten Sie
die Fächer, die Sie jetzt unterrichten?
Weil sie mir Spaß
machen.
Welche Fächer wären das
denn?
Deutsch und Geschichte.
Ich hatte beide früher selbst als Leistungskurs in der Oberstufe. Und ich würde
sagen, das waren früher schon in der Schule meine Lieblingsfächer.
Was genau macht Ihnen
denn an Deutsch Spaß?
An Deutsch mag ich es
gerne, wenn wir Bücher lesen.
Und was gefällt Ihnen
am meisten an Geschichte?
An Geschichte finde ich
cool, wenn ihr erkennt, was das Thema aus der Vergangenheit mit unserem Jetzt
zu tun hat.
Was lieben Sie an Ihrem
Job?
Ich glaube, dass der
jeden Tag anders ist. Ich finde es immer spannend, hier zu sein. Man weiß vorher nie genau, wie so ein Tag läuft,
dadurch ist es nie langweilig. Man kann nicht voraussehen, was passiert. Wenn ich eine Akte aufschlagen würde und die abarbeite,
dann weiß ich ziemlich genau, was mich an dem Tag erwartet. Aber hier ist ganz
viel spontan.
Was mussten Sie für Ihr
Job tun? Von der Ausbildung her?
Nach dem Abitur musste
ich erst Mal studieren. Das habe ich in Heidelberg gemacht. Fünf Jahre lang.
Und wie lange ging das
Abitur?
13 Jahre. Dann war ich
18 und bin zum Studieren für fünf Jahre nach Heidelberg gegangen. Danach habe ich mein Referendariat gemacht. Ihr habt ja auch
manchmal Referendare.
Was sind Referendare?
Die machen eine Ausbildung zum Lehrer. Die sind mit dem Studium fertig und üben dann noch ein bisschen, vor der Klasse zu stehen und Stunden zu halten. Das habe ich auch noch einmal anderthalb Jahre gemacht. Und seitdem bin ich Lehrerin. Ich habe zuerst in Celle gearbeitet und bin jetzt hier.
Was sind Ihre Hobbys?
Ich lese natürlich
gerne und sehr viel. Und ich mache auch Sport. Ich bouldere gerne. Joggen mag ich nicht so gerne, aber
ich mache es, weil ich weiß, dass es gut für den Körper ist. Und ich treffe
mich mit Freunden.
Wie lange sind Sie schon Lehrerin?
Seit 2011. Seit 15
Jahren.
Warum sind Sie hier am
WG und nicht an einer anderen Schule?
Ich hatte zuerst, als
ich mit dem Referendariat fertig war, eine Stelle an einer Oberschule in Celle
gehabt. Die ist von hier ca. 45 Minuten entfernt. Das war okay, als ich noch
keine Kinder hatte. Aber als dann meine Tochter geboren wurde, wollte ich gerne
in der Nähe unterrichten, falls irgendwas im Kindergarten ist, und weil ich mir
einfach die Fahrzeit spare. Als dann mein Sohn
geboren wurde, hat es geklappt, dass ich hierher kommen konnte. Es ist ein
bisschen kompliziert als Lehrer, die Stelle zu wechseln. Ich brauchte mehrere
Anläufe. Dann bin ich ans WG gekommen, weil die mich brauchten. Da bin ich auch
ganz froh drüber.
Was ist Ihr
Lieblingskleidungsstück?
Ich glaube, ich mag
Blazer ganz gerne.
Bevor Sie Lehrerin
waren, was wollten Sie werden?
Ich wollte lange Zeit
Sportjournalistin werden, weil ich gerne Sport gucke und das immer spannend
finde. Und ich schreibe auch gerne. Deswegen dachte ich, das kann ich cool kombinieren
und über die Fußball-Weltmeisterschaft oder so berichten.
Was ist Ihr
Lieblingsessen?
Lasagne. Mögt ihr die
auch?
Ich bin auch so auf der
Seite der Nudeln.
Pasta geht immer.













