Dienstag, 3. Februar 2026

Rezept-Tipp

Kunafa. Von Mathilda Frixe, Rukayya Mostafa und Luya Xue (6c).

 


 

Zutaten für 1 kleines Blech

250 g Kadayif (normal oder schon zerkleinert)

2 Kugeln Mozzarella

25 g Butter

 

Für den Zuckersirup

1 Glas Wasser

1 Glas Zucker

1 Scheibe Zitrone oder Limette

 

Außerdem

Schüsseln

1 kleines Blech

1 Topf

  

Zubereitung

Zuerst heizt du den Ofen mit Ober-/Unterhitze auf 200 Grad und schneidest den Mozzarella in gleichmäßige Würfel oder Scheiben.

 


Jetzt schmilzt du die Butter und schneidest oder zupfst die Kadayif, wenn Sie nicht schon zerkleinert sind.


Gib nun die geschmolzene Butter in die Kadayif und knete sie sanft ein. Teile die Butter-Kadayif Mischung in zwei Teile und gib die erste Hälfte auf den Boden der Form. Verteile den Mozzarella gleichmäßig auf den Kadayif.


Bevor du die Kunafa in den Ofen schiebst, gibst du die verbleibenden Kadayif so auf den Mozzarella, dass er vollständig bedeckt ist und nicht mehr oder nur wenig durchschimmert.


 Jetzt schiebst du die Kunafa für 20 Minuten in den Ofen oder bis man oben eine schöne goldbraune Kruste sehen kann. In der Zwischenzeit bereitest du den Zuckersirup vor. Dafür gibt man alle Zutaten für den Sirup in einen Topf und kocht alles auf höchster Stufe auf. Wenn der Sirup anfängt zu kochen, kannst du den Herd niedriger stellen und den Sirup fünf Minuten lang köcheln lassen.


Sobald die Kunafa fertig ist, gießt du den abgekühlten Zuckersirup gleichmäßig über das türkische Gebäck und servierst es noch warm.


Wir hoffen, dass dir das Rezept gefallen hat und du deine Kunafa genießen konntest.

 

Donnerstag, 22. Januar 2026

Mathematische Lernwerkstatt

„Es hat noch nie so viel Mathematik um uns herum gegeben wie heute.“ Ayham Haj Hammadeh (6a) im Gespräch mit Frank Förster, dem Leiter der Mathematischen Lernwerkstatt an der TU Braunschweig.



 

Die Mathematische Lernwerkstatt wurde im Jahr 2000 von Professor Friedhelm Käpnick, Dr. Mandy Fuchs und dem damaligen Rektor Rudolf Guder gegründet. 2005 übernahm Frank Förster zusammen mit Wolfgang Grohmann die Leitung. 2025 feierte dieses besondere Förderangebot für mathematisch interessierte Schüler:innen sein 25-jähriges Jubiläum.

 

Erstmal zu Ihnen, wie alt sind Sie?

Ich bin 63.

Welche Hobbys haben Sie?

Ich bin hauptsächlich noch Musiker und spiele in der PAuli BÄnd. Wir treten regelmäßig auf, um die zehn Mal pro Jahr. Das ist eigentlich mein Haupthobby, die Musik. Ich reise auch sehr gerne. Kurz vor Semesterbeginn waren wir auf dem Balkan: Nordmazedonien, Kosovo, Albanien und Montenegro. Nächstes Jahr fliegen wir nach Indien.

Und ich bin leidenschaftlicher Fahrradfahrer. Wir machen mindestens einmal im Jahr mit Freunden aus Cottbus eine Fahrradtour mit Gepäck. Nicht mit E-Bikes, sondern mit Bio-Bikes. Da sind wir richtig am Strampeln, eine ganze Woche, etwa 50 Kilometer am Tag. Letzten Sommer haben wir die Oder abgefahren. Eigentlich wollten wir von Cottbus bis Stettin, aber dann hat es leider so geregnet, dass wir zum ersten Mal seit Jahren die Tour abgebrochen und die letzten Tage im Trockenen verbracht haben.

Das dritte Hobby habe ich beinahe vergessen. Ich bin nämlich ehrenamtlich seit 30 Jahren bei Jugend forscht mit dabei, also im Vorstand Niedersachsen mit zwei anderen. Da bin ich der Sponsorpoolverwalter. Wenn Schülerinnen und Schüler Geld für ihre Projekte brauchen, dann können sie sich bei mir melden.

Schon im Referendariat am Martino-Katharineum hatte ich eine Gruppe betreut, die bei Jugend forscht mitgemacht hat. Ein Lehrer hat mich zur Seite genommen und meinte, Herr Förster, Sie sehen doch so aus, als wären Sie interessiert an solchen Sachen. Da habe ich gesagt, ja, bin ich, und gleich mitgemacht. So war ich an der Uni dann jahrelang Juror bei Jugend forscht, erst beim Regionalwettbewerb, später beim Landeswettbewerb.

Was haben Sie studiert?

Ich habe in Marburg und Freiburg Mathematik, Physik und Pädagogik studiert und bin ausgebildeter Gymnasiallehrer. Ich habe aber auch noch ein Diplom in Mathematik. Für das Referendariat bin ich damals nach Braunschweig gekommen und dann hier hängen geblieben. Nach dem Referendariat hatte mein Studienseminarleiter gefragt, ob ich nicht für ein paar Jahre an die Universität zurück möchte. Daraus sind irgendwie 30 Jahre geworden.

Warum haben Sie es studiert?

Ich sage es mal so, ich wollte Physik studieren. Physik war eigentlich mein Hauptfach in der Schule. Ich fand Physik toll und Mathematik immer ziemlich langweilig, nicht schwierig, aber langweilig. Das hat sich komplett geändert vom ersten Tag an der Universität. Als ich gemerkt habe, was Mathematik tatsächlich ist, also nicht das, was man in der Schule machen musste, sondern dass es eine ganz tolle Art ist, über Dinge zu denken und Probleme, Rätsel zu lösen. So war plötzlich die Physik das Nebenfach.

Ich versuche deshalb in der Lernwerkstatt das, was mich an der Mathematik so fasziniert, rüberzubringen und darüber hinaus mit meinen Kolleg:innen hier in den normalen Unterricht reinzubringen.

Was macht man in der mathematischen Lernwerkstatt?

Als wir sie übernommen haben, gab es nur die Förderung für die Klassen 3 und 4. Aber ich bin ja nun Gymnasiallehrer, hatte mit Grundschule nicht so richtig was am Hut und habe gesagt, dann machen wir auf jeden Fall auch etwas für die Klassen 5 und 6. Später kamen noch die 7 und 8 dazu.

Wir versuchen eine Win-Win-Situation daraus zu machen. Auf der einen Seite bieten wir Förderung für Schülerinnen und Schüler an. Auf der anderen Seite sind es normale Lehrveranstaltungen, damit die Studierenden interessierte Kinder mitbekommen. Und mittwochnachmittags kriegen sie dann auch Schülerinnen und Schüler mit, die ganz große Schwierigkeiten mit der Mathematik haben. Wir haben also nicht nur die Begabungsförderung, sondern auch Kurse, wo es um Kinder mit Rechenschwäche geht.

Und wenn die Studierenden beide Seminare mitmachen, dann kriegen sie die ganze Bandbreite mit, die ihnen an der Schule unterkommen kann. Also Kinder, die schon am ersten Tag problemlos im Tausenderraum rechnen können, und Kinder, die kaum bis 10 zählen können. Die dann gemeinsam in einem Unterricht zusammenzukriegen, das ist die Schwierigkeit. Eine Möglichkeit, damit umzugehen, nennt man in der Mathematikdidaktik Natürliche Differenzierung: Alle kriegen kriegen dieselbe Aufgabe, aber die Art und Weise, wie die Aufgabe bearbeitet wird, kann sehr unterschiedlich sein.

In der Regel sind es anderthalb Stunden in der Lernwerkstatt, wo zu einem bestimmten Thema gemeinsam gearbeitet wird. Meistens Problemstellungen, nicht nur Rechenaufgaben, sondern Dinge, wo man ein bisschen nachdenken kann.

Wem empfehlen Sie die mathematische Lernwerkstatt?

In der Grundschule haben wir Kinder, die richtig Schwierigkeiten haben, das sind die einen. Die anderen sind alle mathematisch interessierten Schülerinnen und Schüler, die sagen, ich möchte über das, was wir in der Schule machen, hinaus etwas mitbekommen.

Wir bieten im September immer eine Schnupperstunde an, wo die Kinder vorbeikommen und sich angucken können, was wir hier machen. Von ungefähr 100 Kindern in der Schnupperstunde kommen in der Regel 80 Kinder zum Aufgabenwettbewerb.

Ich sage jetzt etwas, was nicht so gerne gehört wird, aber Braunschweig ist natürlich zu klein, um eine Gruppe mit 20 wirklich hochbegabten Kindern zusammenzukriegen. Hochbegabung ist wirklich ein seltenes Ding. Wir sind da im Bereich von einem Prozent eines Jahrgangs. Aber das ist nicht schlimm, weil ich finde, dass alle, die Spaß daran haben, auch die Möglichkeit haben sollten, mitzumachen.

Und häufig entwickeln sich die Kinder erst im Laufe der Jahre. Es ist gar nicht so einfach, bei einem Drittklässler festzustellen, ob wirklich eine Begabung vorliegt oder nicht. Es wäre völlig falsch zu sagen, dieser Aufgabenwettbewerb zeigt uns das hundertprozentig. Wir kriegen das erst im Laufe der Zeit mit.

Wir haben den Aufgabenwettbewerb so konzipiert, dass wir herauskriegen, ob das Angebot zu dem Kind passt. Ist es zum Beispiel bereit, sich längere Zeit mit einer Aufgabe zu beschäftigen? Da ist eine Viertelstunde für eine Aufgabe, eine lange Zeit, vor allen Dingen, wenn man gar nicht weiß, wie man damit umgehen soll.

Und die Kinder, die sich dann durchbeißen und Lust dazu haben, die versuchen wir auszuwählen. Wir haben in der Regel nur vier oder fünf Kinder, die nach der dritten Klasse aufhören. Das ist der Grund, weswegen bei Klasse 4 nicht so viele reinkommen können. In der fünften, sechsten, siebten Klasse ist dann das Interesse entscheidend. Da ist immer Platz, wenn jemand noch Lust hat, mit dazuzukommen.

Warum wurde die mathematische Lernwerkstatt gegründet?

Das war und ist natürlich ein Forschungsprojekt. Das ist die dritte Win-Win-Situation: die Förderung der Kinder, die Ausbildung der Studierenden und für uns die Möglichkeit, im Bereich der mathematischen Begabung und bei rechenschwachen Kindern, Forschung durchzuführen.

Vorletztes Jahr zum Beispiel haben wir eine Untersuchung durchgeführt, wo es um die Motivation der Kinder ging. Wir haben von Klasse 3 bis Klasse 8 alle Kinder, die mitmachen wollten, befragt, wo sie Unterschiede zwischen der Lernwerkstatt und dem normalen Unterricht sehen und was sie dazu bewegt, hier mitzumachen. Die Ergebnisse haben wir auf einer Tagung in Saarbrücken dann vorgestellt.

Was bietet die mathematische Lernwerkstatt den Schülern, was die Schule nicht bietet? Fehlen uns eigentlich Themen in der Schule?

Der wesentliche Unterschied ist, dass ihr aussuchen könnt, wie ihr an ein Thema rangeht, wie ihr die Aufgaben lösen wollt. Es geht nicht darum, einen bestimmten Stoff zu lernen, sondern das, was man schon in Mathematik kann, auf ein bestimmtes Thema anzuwenden und sich Sachen zu überlegen.

Auch die Wahlfreiheit: Wie gehe ich vor? Will ich alleine arbeiten? Arbeite ich mit einem Partner oder in einer Gruppe? Und ihr habt immer die Studierenden als Ansprechpartner. Und dass man in einer Gruppe zusammen ist, wo alle Lust darauf haben, was zu machen. Das ist in der Schule manchmal auch der Fall, aber nicht immer.

Was bietet die TU Braunschweig sonst noch für die Kinder an, die über den Lernstoff der Schule hinaus Interesse haben?

Sehr viel. Im Moment gibt es vier große Lehr-Lernlabore, die auch finanziell unterstützt werden. Das ist die mathematische Lernwerkstatt, das Agnes-Pockels-Labor, die Grüne Schule und das BIOS im Helmholtz-Institut.

Darüber hinaus gibt und gab es viele weitere Projekte. Es gibt zum Beispiel eine Gruppe, die selber Raketen baut und diese Raketen dann auch starten lässt. Es gibt die Mathe-Lok von Professor Harald Löwe, wo man einen Kurs in angewandter Mathematik und Robotik machen kann. Ab Klasse 10 gibt es dann in Mathematik auch ein Frühstudium. Im Prinzip gibt es an der TU Braunschweig von Klasse 3 bis 13 eine durchgehende Förderung in Mathematik.

Warum ist Mathe in der Schule nicht so beliebt?

Man muss da ein bisschen aufpassen, denn was ich auf gar keinen Fall möchte, ist, hier irgendeine Lehrer-Schelte zu machen. Die Kolleginnen und Kollegen bemühen sich nicht nur, sondern machen auch einen guten Job und unterrichten gut. Aber es gibt natürlich deutlichere Vorgaben, was gemacht werden muss. Das Witzige ist ja, dass Mathematik auf der einen Seite das beliebteste Fach und gleichzeitig das unbeliebteste ist. Entweder liebe ich es oder ich hasse es. Dazwischen gibt es nicht so viel.

Woran liegt das? Es liegt vielleicht daran, dass Mathematik häufig nur als Lernfach gesehen wird. Und Studierende, aber auch Schülerinnen und Schüler, ziehen sich diesen Schuh viel zu schnell an. Es gibt viele, die gar nicht so weit gehen, dass sie sagen, ich versuche das zu verstehen, sondern ich will es einfach nur für die nächste Klassenarbeit lernen. Diesen Stoff hat man dann spätestens bei der übernächsten Arbeit wieder vergessen.

Das liegt daran, dass viele Schülerinnen und Schüler ein echtes Motivationsproblem haben, weil sie sagen, das ist etwas, was ich sowieso nicht brauche. Das werde ich später im Leben überhaupt nicht mehr brauchen. Das ist auch nicht ganz verkehrt. Denn das, was man an Mathematik können muss, um irgendwie durch das Leben zu kommen, ist gar nicht so viel.

Aber es hat noch nie so viel Mathematik um uns herum gegeben wie heute. Man erkennt sie nur nicht. Das heißt, sie ist versteckt. Es gibt kaum Bereiche, die heutzutage nicht mathematisch optimiert oder zumindest mathematisch durchdacht sind.

Von den Routen, die ein Postbote läuft, bis hin zu der Milchtüte, die du im Supermarkt kaufst. Die sieht nicht zufällig so aus, sondern ist optimiert, damit man mit möglichst wenig Material möglichst viel Milch reinkriegt. Diese ganzen Rentenmodelle sind hochgradig mathematische, die man verstehen muss, wenn man mitreden möchte. Oder was ist überhaupt Besteuerung? Was ist ein Grenzsteuersatz? Die Leute hören nur 30 % oder 40 %. Aber dass das nur bedeutet, wenn ich über einen gewissen Sockel hinaus etwas verdiene, erst dann muss ich dieses Geld mit 40% versteuern, und alles, was ich davor verdient habe, erstmal nicht. Das verstehen die meisten Leute nicht. Da wird an vielen Stellen über Dinge geredet, ohne dass sie richtig verstanden wurden.

Ich denke, solche Dinge sollen und dürfen und müssen im Mathematikunterricht auch vorkommen. Dass man das Gefühl hat, das ist etwas, was ich tatsächlich brauche für mein Leben, um die Welt zu verstehen. Das fängt bei ganz anderen Dingen an.

Wie Wahlen zum Beispiel. Verkehr und Ampeln, wie lange muss man warten? Man glaubt es nicht, aber natürlich ist das ein Modell, was da drüber läuft.

Man kann auf der einen Seite viel mehr zeigen, was Mathematik in den Anwendungen bringt. Auf der anderen Seite traut man sich viel zu selten, auch Dinge, die innerhalb der Mathematik spannend sind, Schülerinnen und Schülern näher zu bringen.

Wenn man sich mit einem Problem erstmal beschäftigt, dann fängt es irgendwann an, interessant zu werden. Dann fragt man nicht mehr, wozu brauche ich das, sondern dann ist einfach das Problem so interessant, dass man Lust hat, darüber nachzudenken. Beide Seiten der Mathematik müssen gleichermaßen im Unterricht vorkommen.

Warum finden viele Leute Mathe sehr kompliziert?

Weil sie kompliziert ist. Ja, warum ist Mathematik so kompliziert? Weil es einfach wirklich schwierige und komplexe Dinge gibt. Auch Anwendungen sind manchmal nicht einfach. Aber man muss sich ja nicht jedes schwierige Problem ganz genau anschauen, man kann immer so weit einsteigen, dass man sagt, soweit habe ich das verstanden, aber da ist noch etwas, was mich herausfordert, weiterzudenken.

Und: Ich habe Mathematik immer geliebt, weil man so wenig auswendig lernen muss. Weil man sich viele Dinge, wenn man dreimal darüber nachgedacht hat, sowieso gemerkt hat. Im Gegensatz zu einer Sprache. Da muss ich einfach die Vokabeln können.

Welche wesentliche und entscheidende Rolle spielt die Mathematik, sodass sie von der 1. Klasse bis zum Abitur und Schulunterricht vorkommt?

Wenn wir über die Grundschule reden, dann geht es um erstmal darum, einigermaßen sicher rechnen zu können. Dieses Rechnen können, schnell Dinge überschlagen, auch unabhängig vom Taschenrechner und anderen Dingen, halte ich nach wie vor für wichtig. Später Prozentrechnung, die muss man einfach sicher können. Nicht aus der Pistole geschossen, aber dass man zumindest die Möglichkeit hat, zu überlegen und nachzurechnen. Bis Klasse 7 haben wir dann das, was man klassisch Bürgerliches Rechnen nennt. Also das, was man für das alltägliche Leben braucht.

Dann kommen wir zu einer mehr oder weniger spezifischen Bildung, also Dinge, die die Gesellschaft für wichtig hält, und auf der anderen Seite die Berufsvorbereitung. Wenn du später Ingenieur oder Naturwissenschaftler werden möchtest, musst du einfach mit Funktionen zum Beispiel umgehen können. Wenn du später Psychologie studieren möchtest, musst du sehr viel in Statistik verstanden haben. Es ist auf der einen Seite die Bildung und auf der anderen Seite die Berufsausbildung, die auf der Schule ab Klasse 7 stattfindet und auch stattfinden soll.

Besteht das Ziel des Mathematikstudiums darin, Mathematiker wie Gauß und Euler zu werden, oder geht das Ziel darüber hinaus?

Also über Gauß und Euler hinaus nicht. Das sind zwei Lichtgestalten der Mathematik, wobei sie vom Menschlichen her völlig unterschiedlich wohl gewesen sind. Euler war ein sehr den Menschen zugewandter Mensch, der unglaublich darauf geachtet hat, dass das, was er entwickelt hat, auch verstanden wurde. Er ist einer der Ersten gewesen, der ein Lehrbuch zu Algebra im europäischen Raum geschrieben hat, und weil er nicht mehr gut sehen konnte, hat er es damals einem ehemaligen Schneidergesellen diktiert und sich erst zufrieden gegeben, wenn dieser die grundlegenden Ideen auch verstanden hatte. Gauß war ein absolutes Genie, muss aber wohl schwierig gewesen sein als Mensch. Das sind Leute, mit denen man sich nicht unbedingt vergleichen muss.

Also was bringt die Mathematik? Es ist vor allen Dingen eine spezifische Art zu denken, die man da lernt. Vieles, was in der Logik, in der Mathematik stattfindet, findet in anderen Wissenschaften auch statt. Man kriegt eine sehr solide Grundausbildung, wenn man Mathematik studiert, also reine Mathematik. Für Gymnasiallehramt ist es natürlich ein bisschen weniger, in Grund-, Haupt- und Realschullehramt noch deutlich weniger. Das ist wirklich sehr auf das zugeschnitten, was später in der Schule gebraucht wird.

Viele, die reine Mathematik studiert haben, machen später gar keine Mathematik mehr. Sehr viele sind dann im mittleren Management, wo sie dadurch, dass sie gelernt haben, sich innerhalb von kürzester Zeit in Probleme rein zu denken, dieses abstrakte Denken anwenden können.

Fast alle haben Probleme mit dem Mathematikstudium am Anfang. Es gibt eigentlich kaum jemanden, der sagt, ach, das ist toll, gebt mir noch mehr. Aber man darf nicht zu früh aufgeben.

Ich weiß noch, als in der Anfängervorlesung die Kurvendiskussion losging, das macht man in der Oberstufe mindestens ein halbes Jahr. An der Universität hat das Ganze genau 45 Minuten gedauert, dann war das Thema erledigt. Es ist ein ganz anderes Tempo. Mich hat das fasziniert, aber bei vielen fehlt dann die Bereitschaft, sich durchzubeißen. Und das gehört einfach irgendwie mit dazu.

Wie kann man Matheunterricht besser machen?

Wenn jemand für sein Fach brennt und glaubt, etwas weitergeben zu wollen, dann passt das schon. Ansonsten gibt es natürlich verschiedene Dinge, wo man gucken kann, ob sie zu einem selber passen. Das, was ich vorhin gesagt habe, diese natürliche Differenzierung, damit kann man sicherlich gut arbeiten.

Was den Mathematikunterricht sicherlich nicht besser macht, ist diese Vereinzelung, dass jeder seine eigene Aufgabe bekommt, die er dann alleine bearbeitet. Das Wichtigste ist, hinterher über die Sachen zu reden.

Das kommt nicht von ungefähr. Es gibt einen berühmten Pädagogen, John Dewey, der soll mal gesagt haben: „Nicht durch das Tun, sondern durch das Nachdenken über das Tun lernen wir etwas.“ Es geht nicht darum, irgendwas zu machen, sondern darum, dass hinterher möglichst alle zusammen noch mal darüber nachdenken: Was haben wir da gemacht, was können wir daraus lernen, wo können wir das später noch weiter nutzen? Nicht in der Bearbeitungsphase, sondern hinterher in der Besprechungsphase, da findet wirklich Lernen statt.

Diese Phasen werden leider häufig im Unterricht übersprungen. Am Ende sind oft nur noch zwei, drei Minuten Zeit, wo man sagt, hat es euch gefallen, habt ihr da was gelernt, es wird aber nicht mehr über den Inhalt gesprochen. Das ist etwas, was ich in der Praxisphase bei unseren Studierenden immer wieder sehe. Diese Besprechungsphase, die kommt immer viel, viel, viel zu kurz. Es würde den Unterricht besser machen, wenn man sich dafür mehr Zeit nimmt.

Wie ist es, Lehrer zu unterrichten?

Schön, mache ich ja seit 30 Jahren. Ich komme mit denen gut zurecht und mir macht es immer noch viel Spaß. Was ich schön finde, ist, wenn ich in irgendein Lehrerzimmer reinkomme, dann finde ich immer mindestens drei, vier ehemalige Studierende. Und ich denke, solange die auf mich zukommen und mich begrüßen und sich auch freuen, hat man nicht alles falsch gemacht in der Ausbildung.

 

 


Mittwoch, 10. Dezember 2025

Braunschweigs Oberbürgermeister

„So eine Stadt funktioniert nur, wenn viele Menschen mit anpacken.“ Mohammed Zyan Haque (5c) befragt den Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Dr. Thorsten Kornblum.



Seit wann sind Sie Oberbürgermeister?

Oberbürgermeister bin ich seit 2021. Ich wurde für fünf Jahre gewählt, aber die Amtszeit wurde im Niedersächsischen Landtag gerade verlängert. Ab 2026 wird ein Oberbürgermeister für acht Jahre gewählt.

Wollten Sie schon immer Oberbürgermeister werden?

Nein, ich glaube, so wie jedes Kind hat man zwischendurch immer unterschiedliche Berufswünsche. Ich hatte immer ein Faible für den Weltraum. Ich wollte immer etwas mit dem Weltraum machen, wenn nicht Astronaut, dann Astrophysiker. Das hat mich immer fasziniert. Ich habe früher viel Star Trek geguckt und Science-Fiction. Dann wollte ich auch mal Arzt werden und nachher ist es Jurist geworden. Das ist mein erlernter Beruf und heute bin ich Oberbürgermeister.

Wie fanden Sie Ihre Schulzeit? Gibt es etwas, was für Sie heute noch davon wichtig ist?

Ja, insbesondere zu lernen, wie man lernt. Also zu lernen, wie man sich selber Dinge beibringen kann, auch Dinge kritisch zu hinterfragen. Das ist, glaube ich, wichtiger denn je. Und woran ich mich natürlich immer gerne erinnere, war, mit meinen Mitschülerinnen und Mitschülern viel Zeit zu verbringen.



Was macht ein Oberbürgermeister? Können Sie es so erklären, dass Kinder es verstehen?

Ein Oberbürgermeister kümmert sich um alle Belange der Stadt, die wichtig sind. Er entscheidet mit dem Rat, wo und wie Schulen gebaut werden, er sorgt dafür, dass die Schulen die Arbeitsbedingungen haben, die sie brauchen. Er sagt aber auch Danke im Namen der Stadt für verdiente Bürgerinnen und Bürger. Er spricht im Namen der Stadt, wenn Leute tolle Festlichkeiten organisieren, zum Beispiel beim Karneval. Da übernimmt man dann die Schirmherrschaften. Und er kümmert sich darum, Gefahren für die Stadt abzuwehren.

Wir schauen uns auch an, was eine gute Zukunft wäre für die Stadt. Wo müssen Schulen gebaut werden, neue Straßen, Fahrradwege, Spiel- und Sportplätze. Und was können wir tun, um den Umweltschutz zu verbessern. Das macht ein Oberbürgermeister.

Ich dachte, dass ein Oberbürgermeister der Chef der ganzen Stadt ist.

Nein, das stimmt natürlich nicht. So eine Stadt funktioniert nur, wenn viele Menschen mit anpacken. Und das ist das Tolle an Braunschweig. Wir haben viele engagierte Vereine und wir haben viele Menschen, die sich kümmern um unsere Stadt. Das macht eine Stadt lebenswert.

Wie lange arbeiten Sie am Tag? Wann fängt Ihr Tag an, wann hört er auf?

Das kann man nicht immer so genau sagen, weil es viele verschiedene Termine gibt, auch viele Abendtermine. Man kann sagen, so von neun bis neun oder von neun bis acht, regelmäßig auch am Wochenende. Es gibt volle Tage, die mit Dienstreisen zum Beispiel, wo man dann mehrere Tage weg ist. Es wird einem nicht langweilig.

Ich habe nur sechs Stunden Schule und den Rest Spaß und Hausaufgaben.

Das ist ja auch gut so, vor allen Dingen in deinem Alter. Da soll man die Kindheit genießen, soll sich ausprobieren, seine Talente entfalten. Das ist ganz wichtig.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job und was nicht?

Dass man unglaublich viele Gestaltungsmöglichkeiten hat und mit vielen Menschen zusammenkommt. Dass man eine Stadt noch mal auf ganz andere Weise kennen lernt, weil man in Dinge reinschaut, die man sich nicht in jedem Beruf anschauen kann. Man lernt viele Menschen kennen.

Was mir nicht so gefällt, ist, dass man nicht alles schnell und auf einmal möglich machen kann, sondern, dass Politik auch viel Überzeugungsarbeit ist und manche Prozesse deswegen sehr lange dauern. Aber es macht doch Freude, wenn man viele Projekte umsetzen kann.



Was ist das Lustigste, das hier in Ihrer Arbeit passiert ist, und was das Schlimmste?

Wir sind hier ein sehr offenes Team und haben viel Spaß und zum Glück oft Grund, uns zu freuen. Was natürlich immer sehr schlimm ist, sind Katastrophensituationen, beispielsweise das Hochwasser vor zwei Jahren, wo zum Glück niemand ernsthaft verletzt worden ist. Allerdings gab es natürlich große Sachschäden. Das ist eine große Verantwortung und man hofft dann, dass man zusammen mit den sehr professionellen Menschen, die bei der Feuerwehr, in der Verwaltung arbeiten und in Katastrophenschutzverbänden, das Schlimmste verhindern kann. Das ist dann eine Zeit, in der man sehr angespannt ist und in der man hofft, dass alles gut geht. Dafür tun wir jeden Tag unser Bestes.

Was sind Ihre Hobbys?

Das ist die Zeit, die ich mit meiner Familie und mit meinen Kindern verbringe. Wenn dann noch Zeit bleibt, dann laufe ich auch und lese viel. Das sind die Dinge, mit denen ich meine Freizeit verbringe.

Was ist Ihr Lieblingssport?

Mein Lieblingssport? Ich habe eigentlich viele Dinge, die ich gerne schaue. Braunschweig ist reich an vielen Sportarten. Ich bin gerne im Stadion bei der Eintracht, bei den Basketball Löwen und beim Fußballverein in unserem Stadtteil. Ich finde ganz faszinierend, was wir hier für tolle Sportvereine haben, die Weltmeister im Tanzen zum Beispiel, mehrfache Weltmeister. Da hat Braunschweig eine Menge zu bieten und das schaue ich mir alles sehr gerne an.

Ich mag auch Basketball. Kennen Sie Dennis Schröder?

Ich kenne Dennis Schröder, ja. Ich habe ihn schon mehrfach getroffen. Und der Rat der Stadt Braunschweig hat beschlossen, dass Dennis Schröder jetzt auch Ehrenbürger wird, weil er so viel geleistet hat für Braunschweig und weil er einfach ein hervorragender Botschafter ist, der überall gut über seine Heimatstadt spricht.

Und er kümmert sich sehr viel, auch um die Grundschulen, damit hoffentlich viele Schülerinnen und Schüler Spaß haben am Sport. Es gibt da tolle Projekte zusammen mit den Basketball Löwen und vielleicht ist da ja das nächste Basketball-Talent auch dabei.

Was ist Ihr Lieblingsverein oder Lieblingsspieler?

Das kann man als Oberbürgermeister gar nicht sagen, weil es so viele besondere Vereine, Spieler und Sportarten in Braunschweig gibt. Da möchte ich mich nicht festlegen. Ich bewundere alle, die engagiert Sport machen und die hier wirklich viel auf die Beine stellen. Diese Sportstadt hat es verdient, dass der Oberbürgermeister sie alle wertschätzt.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Meine Kinder sagen, dass ich Spaghetti Bolognese ganz gut koche. Das esse ich tatsächlich auch gerne. Nudelgerichte allgemein esse ich sehr gerne.

Wo essen Sie in Braunschweig am liebsten?

Es gibt so viele tolle Restaurants hier. Ich esse eigentlich je nachdem, wie gerade die Jahreszeit ist, und ich sitze im Sommer natürlich sehr gerne draußen. Ich esse zum Beispiel gerne italienisch, esse gerne auch griechisch und türkisch. Und ich mag jetzt zum Beispiel auch mal Braunkohl und bürgerliche Küche. Also je nach Jahreszeit und nach Laune. Ich habe eigentlich Appetit auf sehr vieles und probiere immer gerne neue Sachen aus.

Ich esse jeden Tag indische Gerichte.

Oh, indisch ist auch lecker.

Ja und manchmal draußen Döner irgendwo.

Döner esse ich auch hin und wieder mal, aber es ist schon etwas her, dass ich den letzten gegessen habe. Das müsste ich mal wieder machen.

Was ist am schwersten an Ihrem Job?

Es gibt schwierige Entscheidungen, weil man eine große Verantwortung hat und weil es nicht immer so ist, dass man alles finanzieren kann. Man muss ja darauf achten, dass der Haushalt stimmt. Und dann gibt es beispielsweise Projekte oder Vereine, die ein berechtigtes Anliegen haben, aber man vielleicht zurzeit nicht die finanziellen Möglichkeiten hat, um ihnen zu helfen. Das ist dann schon schade und schwierig, wenn man diese Abwägungsentscheidung treffen muss, weil man Geld in andere Projekte geben muss, die gerade noch wichtiger sind.




Wie fühlen Sie sich als Chef der Braunschweiger?

Ich bin ja nicht Chef aller Braunschweiger, sondern Chef der Stadtverwaltung. Und da lebe ich es eigentlich, dass wir im Team dran arbeiten, diese Stadt voranzubringen, und dass wir mit möglichst flachen Hierarchien arbeiten. Also dass jede Meinung in der Sache zählt und dass man Kreativität unterstützt, dass man Ideen fördert, dass wir gemeinsam in der Stadt vorankommen.

Was finden Sie in Braunschweig schlecht und was gut?

Wir sind glücklicherweise eine sehr lebenswerte Stadt, aber manchmal vielleicht zu bescheiden. Wir müssen - und das ist es, was wir versuchen sollten - uns viel selbstbewusster nach außen darstellen, weil wir eben so viel zu bieten haben und im Vergleich mit anderen Städten sehr gut dastehen auf vielen Feldern. Man muss manchmal mehr das Positive sehen und weniger das Negative.

Was wollen Sie noch für Braunschweig tun? Was wollen Sie verbessern?

Also wir haben ein großes Schulsanierungs- und Erweiterungspaket angeschoben, das größte in der jüngsten Geschichte dieser Stadt. Wir wollen die beste Bildung für alle Kinder und damit auch die beste Ausstattung, dass der Ganztag gut funktioniert und dass alle Ganztagsschulen werden können. Und wir möchten natürlich die großen Herausforderungen in der Innenstadt bewältigen. Da wird viel passieren. Wir überlegen uns gerade, wie wir die Gebäude der ehemaligen Kaufhäuser nachnutzen können.

Ich möchte, dass ihr auch in Zukunft hier die besten Bildungsmöglichkeiten habt und einen Arbeitsplatz findet. Deswegen ist es wichtig, dass wir etwas dafür tun, dass die Unternehmen sich hier wohlfühlen, denen es gerade nicht so gut geht, dass diese Unternehmen durch diese schwierigen Zeiten kommen, die wir gerade haben. Und es ist wichtig, dass sich hier neue Unternehmen ansiedeln. Damit ihr auch in Zukunft hier ein gutes Leben mit guten Arbeitsplätzen haben könnt.

Was wollen Sie für Kinder tun?

Wir machen schon eine Menge für Kinder. Wir haben zum Beispiel schöne Kinderspielplätze und es wird bald einen großen Löwenspielplatz im Bürgerpark geben mit einem, ich glaube, sieben Meter hohen Kletterlöwen, neun Meter hohen Röhrenrutschen. Vor kurzem habe ich den Eulenspielplatz eröffnet. Wichtig ist auch, dass wir beispielsweise Sportvereine fördern, damit die Kinder Sport- und Bildungsangebote haben. Das ist etwas, was wir mit diesem großen Schul- und Kita-Sanierungs- und Erweiterungsprogramm hier auf die Beine stellen.

Wir bauen eine neue Gesamtschule, wir machen alle Schulen ganztagsfähig. Wir werden das Haus der Musik entwickeln. Die Stadthalle wird wieder eröffnet werden. Wir werden nebenan vom Schloss eine neue Perspektive für das leerstehende Kaufhaus haben, das ehemalige Horten-Gebäude.

Wir werden sichere und breite neue Fahrradwege haben, mehr Grün in der Innenstadt. Wir haben eine Menge angeschoben und zum 1000-jährigen Stadtgeburtstag im Jahr 2031 werden wir viele dieser ganzen Projekte abgeschlossen haben. Deswegen glaube ich, dass wir dann eine noch schönere Stadt haben als jetzt schon.

Gibt es etwas, was Sie den Schülerinnen und Schülern des Wilhelm-Gymnasiums zum Abschluss sagen wollen?

Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

 

 

Fotos: Bartels, Hbr

 



Freitag, 5. Dezember 2025

Bastel-Tipp

Einen Lampion selber basteln. Anleitung mit Bildern von Thea Zimmermann (5c).



Um einen Lampion zu basteln, benötigen wir:

- Luftballon

- Schüssel mit Wasser

- Bindfaden

- Draht

- Schere

- Klopapier :)


1. Zuerst blasen wir den Luftballon auf und knoten ihn zu. Danach binden wir den Faden an den Knoten. Daran hängen wir den Lampion später zum Trocknen auf.


2. Dann reißen wir das Klopapier in mittelgroße Stücke und tunken sie nacheinander in das Wasser. Jetzt legen wir sie auf den Luftballon in vier bis fünf Schichten. Dabei müssen wir etwas Platz am Knoten lassen.

 


3. Jetzt hängen wir den Luftballon an einen sonnigen Platz für 24 bis 48 Stunden zum Trocknen auf. Dabei darf er keine anderen Gegenstände berühren.



4. Wenn der Luftballon trocken ist, schneiden wir ihn vorsichtig mit der Schere auf, damit die Luft entweichen kann. Dann ziehen wir ihn am Faden aus der festen Klopapierkugel heraus und erweitern die Öffnung mit der Schere.

 

 

5. Wenn du willst, kannst du den Luftballon jetzt noch anmalen. Am besten verwendest du Acrylfarbe oder eine andere flüssige Farbe. Es darf keine Aquarell- oder Tuschfarbe verwendet werden, da das Wasser das Klopapier wieder weich macht und die Kugel auseinander fallen kann.

6. Anschließend stechen wir mit der Schere nahe dem Loch, aus dem wir den Luftballon gezogen haben, parallel von beiden Seiten jeweils ein kleines Loch rein. Als Letztes stecken wir einen Faden durch die Löcher, wie im Bild gezeigt.

 

7. Nur noch eine kleine Lichterkette oder ein LED-Teelicht reinlegen, aufhängen und das magische Licht des Lampions genießen.