Dienstag, 12. Mai 2026

Fremdsprachen: Französisch

„Französisch ist eine tolle Sprache, die sehr schön klingt“ – Elin Schindler und Linus Seiffert aus der 10m1 befragen Frau Gebensleben zum Fach Französisch.

 


Französisch gilt als elegant und klangvoll und ist gleichzeitig eine bedeutende Weltsprache. Doch was steckt wirklich dahinter? Viele Schüler werden nächstes Jahr am WG das erste Mal Französisch in der Schule haben. Deswegen gehen wir heute in unserer Reihe „Steckbrief der Fremdsprachen“ dem Fach Französisch auf den Grund.

 

Wo spricht man überall Französisch?

Natürlich in Frankreich, aber das ist nicht das einzige Land. In Kanada und in vielen Ländern Afrikas ist Französisch zwar oft nicht die alleinige Landessprache, aber eine wichtige Amtssprache. Dort wird es besonders in Verwaltung und Bildung eingesetzt. Außerdem wird auch in der Schweiz und in Luxemburg viel Französisch gesprochen.

Was macht man im Französischunterricht?

Das, was man in jedem Sprachunterricht macht: Texte lesen, darüber sprechen, Vokabeln lernen, Grammatik lernen und vor allem viel kommunizieren. Ziel ist es, so zu lernen, dass man sich später auch im Austausch wirklich verständigen kann. Das hat man beim diesjährigen Frankreichaustausch vor den Osterferien auch ganz gut gesehen. Die meisten waren in der Lage, sich auf Französisch zu verständigen. Genau darauf zielt der Unterricht ab: Kommunikation möglich zu machen.

Was macht aus Ihrer Sicht Französisch sinnvoll oder hebt es von anderen Sprachen ab?

Sinnvoller ist schwer zu sagen, da alle Sprachen grundsätzlich sinnvoll sind. Französisch ist aber eine sehr schöne Sprache mit einem tollen Klang. Dazu kommt die deutsch-französische Freundschaft nach dem Zweiten Weltkrieg - nach langen Jahren und Jahrhunderten von Konflikten -, die zeigt, dass Völker auch wieder zueinander finden können. Gerade mit Blick auf die aktuelle Weltlage ist das ein sehr starkes Beispiel dafür, wie wichtig Zusammenarbeit ist. Deutschland und Frankreich müssen eng kooperieren und miteinander kommunizieren. Neben der Tatsache, dass es eine schöne Sprache ist, ist das einer der wichtigsten Gründe, warum Französisch heute so bedeutsam ist.

Wie schwer ordnen Sie Französisch ein?

Ich persönlich empfinde es nicht als besonders schwer. Auch im Vergleich zu Spanisch ist es ziemlich ähnlich. Viele grammatische Strukturen sind vergleichbar. Latein unterscheidet sich deutlich stärker, da es nicht gesprochen wird und die Grammatik komplexer ist. Insgesamt ist es, glaube ich, eine Sprache, die man gut lernen kann, wenn man aus unserer Sprachfamilie kommt. Es ist ja nichts völlig Fremdes, sondern gehört zur gleichen Sprachfamilie.

Warum haben Sie selbst Französisch gewählt?

Ich fand Frankreich schon immer toll und war auch als Kind bereits dort. Bevor ich überhaupt Französisch gelernt habe, habe ich über unsere Gemeinde an einem kleinen Austausch teilgenommen. Das fand ich sehr schön und habe dadurch auch Französisch gelernt. Dabei war ich offenbar recht gut und bin dann dabei geblieben.

Was ist das ausschlaggebende Argument für Schüler, Französisch zu wählen?

Wie schon gesagt: Es ist in Europa wichtig, sich auch auf Französisch verständigen zu können. Außerdem ist es einfach eine schöne Sprache, die viel gesprochen wird. Kanada ist zum Beispiel auch ein interessantes Ziel, wo man Französisch gut gebrauchen kann.

Gibt es ein Argument, das gegen Französisch spricht?

Da fällt mir keins ein.

Was bringt einem Französisch insgesamt im Leben?

Man lernt eine andere Kultur kennen - wie bei jeder Sprache. Außerdem kann man sich in einem gut erreichbaren und sehr vielseitigen Nachbarland verständigen: Von der Bretagne bis zum Mittelmeer gibt es viele Möglichkeiten zu reisen und sich zurechtzufinden. Darüber hinaus gibt es auch berufliche Chancen, etwa in deutsch-französischen Kooperationen.

Wollen Sie den 5.-Klässlern noch etwas sagen?

Französisch ist eine tolle Sprache, die sehr schön klingt. Frankreich ist ein vielseitiges Land mit vielen Möglichkeiten. Es lohnt sich wirklich, die Sprache zu lernen und ein Stück in diese Kultur einzutauchen.