Montag, 14. Juni 2021
Future-Peers II
Sonntag, 13. Juni 2021
Future-Peers I
Jetzt an unserer Schule: Future-Peers. Was ist das eigentlich? Jan-Marten Kleine-Besten und Louis Ostrowski stellen das Projekt vor.
Fakten zu
Peer-Leader-International
Fokus auf 15-25 jährige Jugendliche
auf ein selbstbestimmtes, engagiertes, weltoffenes Leben vorbereiten
Lernen nach dem Prinzip „Try&Error“
schauen, was ist; äußern, was man fühlt; ausprobieren, was geht
Haus für Zusammenkünfte
„Das MOIN“ in Ostrhauderfehn – Ort der Begegnung von verschiedensten Kulturen
Kernteam von sechs jungen Männern und Frauen
verwirklicht Projekte und arbeitet für Peer-Leader-International
Teams in sieben Ländern weltweit,
darunter beispielsweise Partner in der Ukraine, Israel und Brasilien
Zitate der Organisatorin
„Peer-Leader-International gibt Jugendlichen Möglichkeiten,
sich auf ein selbstbestimmtes, engagiertes, weltoffenes Leben vorzubereiten.“
„Ich will wenigstens noch mehr Chaos auf der Welt vermeiden.“
„Das ermöglicht jedem Peer aus der ganzen Welt
an allem teilzunehmen, mitzudenken und aktiv zu werden.“
„Es soll ein Anreiz sein, groß und global zu denken.“
„Das Coole an dem Projekt Future-Peers ist es,
dass alles KANN, aber nichts MUSS.“
„Wir verfolgen immer den gleichen Ablauf:
WISSEN ® Urteilen ® Handeln.“
„Wir müssen mehr
verstehen, dass wir
vor großen Veränderungen stehen“.
„Ein gutes Leben für alle ist das Ziel!“
Zu den Projekten zählen
Peer Campus
Projektgruppe
zur Entwicklung einer Peer-Education für eine nachhaltige und globale
Entwicklung
Climate Cycle Tour
Fahrradtour durch mehrere Ländern der Welt zur Vermittlung von Wissen über den
Klimawandel und Auseinandersetzung mit Lösungsmöglichkeiten
Future-Peers
Projekt zur
Ausbildung von Peers während der Corona-Pandemie an 32 Schulen in Niedersachsen
zur selbstständigen Gründung von Projektgruppen an Schulen durch Schüler:innen
Freitag, 11. Juni 2021
Feminismus
Gerechtigkeit als Bedrohung? Anna Lenja Epp über Feminismus.
Zunächst einmal stellt sich die Frage, was Feminismus eigentlich ist. Grundsätzlich gibt es hier viele verschiedene Definitionen, die viele verschiedene Menschen erstellt haben. Es gibt nicht die eine Definitionen, der alle Feminist*innen folgen. Grundsätzlich geht es ja auch genau darum: dass alle Menschen gleichermaßen über sich selbst und ihr jeweiliges Leben entscheiden können.
Leider ist dies gegenwärtig noch nicht für alle Menschen aller Gender der Fall („Gender“ meint das soziale Geschlecht; dies muss nicht mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmen): Immer noch werden Menschen aufgrund ihres Genders diskriminiert und anders behandelt als andere. Konkret betrifft dies FINTA*-Menschen. Dabei ist „FINTA*“ eine Abkürzung für „female, inter, non binary, trans* und agender“ und beschreibt alle nicht cis-männlichen Menschen. Cis-Männer sind Personen, denen bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen wurde, und die sich damit identifizieren. Sie erfahren dadurch bewusst oder unbewusst Privilegien, die anderen Menschen nicht zuteil werden - und genau das ist das Problem: Es ist absolut ungerecht, dass FINTA*s diese Privilegien nicht haben und deshalb für die gleichen Ziele oft stärker kämpfen müssen.
Hiergegen lehnt sich der Feminismus auf. Gegen diese Ungerechtigkeiten, die sich auch im Alltag immer und immer wieder zeigen, mal mehr oder weniger offensichtlich, mal mehr oder weniger so gemeint. Sexismus (sozusagen das Gegenteil von Feminismus) kann sich also auf ganz verschiedene Weisen äußern. Nicht erst in verbaler oder körperlicher Gewalt, sondern bereits in überholten Denkmustern, die Menschen dazu bewegen, FINTA*s weniger zu respektieren oder weniger ernst zu nehmen. Denn bereits das schränkt FINTA*s in ihrem Handeln und ihrer Entscheidungsgewalt ein.
Dementsprechend reicht es nicht aus, Männer und Frauen vor dem Gesetz gleichzustellen. Es braucht ein Umdenken in der Gesellschaft. Die Gesellschaft besteht momentan in Form eines Patriarchats, also einer Gesellschaftsform, die cis-Männer gegenüber FINTA*s bevorzugt und ihnen eine besondere Stellung einräumt. Die Existenz des Patriarchats ist der „bestehende Nachteil“, den es auszuräumen gilt. Es führt dazu, dass FINTA*s im Allgemeinen schlechter bezahlte Jobs annehmen müssen, dass ihnen automatisch Rollen zugewiesen werden, ob sie wollen oder nicht, dass sie weniger ernst genommen werden als ihre cis-männlichen Mitstreiter.
Mit dem Kampf gegen dieses sexistische Konstrukt soll erreicht werden, dass Menschen aller Gender die gleichen Optionen haben. Dies bedeutet nicht, dass cis-Männer deshalb weniger Möglichkeiten hätten. Vielmehr erhalten FINTA*s ganz einfach mehr und somit die gleichen Chancen. Feminist*innen wollen cis-Männern also grundsätzlich nichts wegnehmen. Leider ist dies trotzdem ein häufiger Vorwurf beziehungsweise eine Art Abwehrreaktion, wenn es um Feminismus geht, jedoch schlichtweg falsch. Wird bei Jobs mehr auf Qualifikation und weniger auf das Gender geachtet, ist dies für cis-Männer nur ein „Nachteil“, wenn sie schlechter qualifiziert sind. Allerdings sollten sie sich wohl Gedanken über ihr Selbstbildnis machen, wenn sie Gerechtigkeit als Bedrohung wahrnehmen.
Film-Vorstellung
Anders als andere Mädchen. Lona Ma empfiehlt „Enola Holmes“
Enola war immer glücklich mit ihrer Mutter, aber eines Tages war Eudoria nicht mehr da. Sie war einfach weg. Enola konnte so nicht leben und beschloss, sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen.
Zuerst musste Enola sich verkleiden, denn niemand sollte sie erkennen. Um in der Menge unterzutauchen, kaufte sie sich von dem Geld, das ihre Mutter in einem Geheimversteck aufbewahrte, ein rüschiges Kleid. Sie war es nicht gewohnt, so etwas zu tragen, denn ihre Mutter zwang sie nie, wie die anderen Mädchen zu sein.
Sie ging irgendwo hin, denn sie kannte sich nicht gerade gut in der Stadt aus. Was sie nicht wusste: Sie wurde verfolgt …
In dem Zug, mit dem sie an einen Ort fahren wollte, wo sie ihre Mutter vielleicht finden könnte, traf sie auch einen Jungen. Der Junge sah so aus, als hätte er etwas schlimmes angerichtet, denn er versteckte sich. Die beiden taten sich zusammen und flohen, denn wegen eines wütenden Manns wären die beiden fast zu Schaden gekommen. Währenddessen hatte Enola sich als Junge verkleidet.
Mehr erzähle ich lieber nicht. Viel zu viel würde ich sonst verrraten. Kurz gesagt, geht es darum:
Enola ist anders als die anderen Mädchen. Denn ihre Mutter hat sie wie einen Jungen aufgezogen. Eines Tages verschwindet ihre Mutter und Enola macht sich auf die Suche nach ihr. Sie erlebt Abenteuer, wäre einmal fast ums Leben gekommen und entdeckt ihre große Liebe.
Ein spannender Film. Er dauert aber sehr lange: zwei Stunden. Trotzdem ist er gut. Ich hoffe ihr werdet den Film euch einmal angucken. Es gibt ihn auf Netflix.
Freitag, 28. Mai 2021
Corona-Lyrik
Maske vs. Corona. Ein Doppelgedicht von Lona Ma.
Masken haben‘s auch nicht leicht |
Und Corona weiß, was es tut |
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| Mein Leben als Maske ist sehr schlecht. Corona macht es mir nicht recht. Ich soll so blöde Sachen tun. Und werktags darf ich niemals ruh‘n. |
Im Jahr 2020 eroberte ich die Welt. Ich konnte alles machen, was mir gefällt. Auch wenn die Menschen mir Probleme machten. Nach ein paar Tagen konnt‘ ich wieder lachen. |
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| Ich helfe zwar den Menschen gern, doch trotzdem ist mein Leben schwer. Corona soll fest an mir kleben, doch was ist denn mit meinem Leben? |
Denn ich bin mutig und richtig stark. Wenn ich was will und richtig mag, dann hol ich‘s mir und bin sehr stolz. Den Menschen geht‘s nicht gut? Ach, was soll‘s. |
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| Das ist nicht fair, finde ich jetzt. Und niemand gibt es, der mich schätzt. Ich bin doch auch ein Lebewesen, und will jetzt auch genesen. |
Ein paar Mal war ich in großen Schwierigkeiten. Doch so was soll mir keine Angst bereiten. Denn ich hab so vieles schon durchgemacht. Wenn ich jetzt aufgeb‘, dann wär‘ das doch gelacht. |
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| Seit einem Jahre leide ich. Seht nur an: mein Gesicht! Voller Viren, Dreck und Schmutz. Doch es gibt niemand, der mich putzt. Und alle fürchten eine Sache: Wenn ich mein‘ Job nicht richtig mache. |
In ein paar Jahr‘n werd‘ ich gewinnen. Mit meinem Mut und all meinen Sinnen. Ihr werdet alle niederknien. Und so wird mein ganzes Leben vergeh‘n Voller Glück, Freude und ich weiß: Die ganze Welt wird richtig nice! |
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| Ich hoffe schon, es wird bald besser. Und die Menschen noch viel netter. Dann kann ich endlich wieder lachen und auch, was ICH will machen! |
Ihr glaubt mir nicht? Ihr werdet schon seh‘n! Rückenwind wird für mich weh‘n. Ich spüre, mein Ziel ist so nah und wunderbar. Denn ich bin Corona! |
Band-Vorstellung
Wie viel verdient Littel Mix eigentlich? Littel Mix verdient ungefähr 10 bis 50 Millionen $ pro Jahr.
Sie haben schon mit Jason Derulo („Savage Love“) und Kamille Musik gemacht.
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| Leigh-Anne mag unsere Autorin am liebsten. |
Freitag, 21. Mai 2021
Leseprobe: „Mein stinknormales Leben“ I
„Das bin ich“. Kapitel 1 aus einem Tagebuch-Romanprojekt von Greta Weidemann.
Ich bin Josy Anderson und wohne in Hamburg, aber ich wurde in Washington geboren, also stammen meine Wurzeln aus Amerika.
Ich habe eine kleine und eine große Schwester. Die große heißt Elizabeth und die kleine Mary.
Meine Mama, Stephanie, sagte das ich RIESEN-Glück hätte mit meinen Geschwistern, doch dabei nervt Elizabeth immer und Mary schreit und klaut mir immer meine Sachen.
Meine beste Freundin Sophie hat gar keine Geschwister, aber dafür hat sie den süßesten Hund der Welt. Der Hund heißt Mimi.
Ich habe gar kein Haustier, wünsche mir aber schon mein GANZES LEBEN ein Haustier. Egal ob Meerschweinchen, Kaninchen oder Hamster. Aber keinen Hund!
Dann gebe ich es ja doch zu. Hunde machen viel zu viel Arbeit. Vor allem weil wir die meiste Zeit gar nicht zuhause sind.
Meine Mama arbeitet als Zahnärztin, und mein Papa, Michael, arbeitet als Architekt.
Ach übrigens, wir wohnen in einen Haus, das wie immer voll unaufgeräumt ist. (Außer mein Zimmer). Dieses Tagebuch hat meine Grandma mir geschenkt zu meinem vierten Geburtstag. Ich konnte nämlich schon mit vier schreiben!
Aber jetzt geht es richtig los:
Heute war ein ganz normaler Tag. Es war 18:17 Uhr. Draußen regnete es und ich saß mit den besten Cookies der Welt auf meinem Bett.
Auf einmal kam Mary rein und fragte, ob ich mit ihr PUPPEN spielen will.
NEIN, NATÜRLICH NICHT!
„Ich bin doch kein BABY mehr!“ sagte ich.
Traurig ging meine kleine Schwester mit hängenden Kopf aus meinem Zimmer.
Gerade wollte ich mich an meinen Schreibtisch setzten und mit Sophie an meinem alten Computer schreiben, aber da rief auch schon meine Mama. „Elizabeth, Maaary, Jooooosy! Kommt Eeeesssssen!“ Sie schrie von der Küche bis nach oben in die Kinderzimmer von uns rein. Wir alle rannten sofort die Treppe hinunter, denn jeder wollte den besten Platz am Esstisch. Den am Fenster. Doch diesmal war tatsächlich Mary als erstes unten!
Aufs Klo gehen, Zähne putzen und sich das Gesicht putzen ist jetzt nicht DER Weltuntergang, wenn man das nicht macht. Später kam auch noch mein Daddy rein, um mir einen Gute-Nacht-Kuss zugeben.
Also auch an dich liebes Tagebuch: GUTE NACHT!
Fortsetzung: Kapitel 2
Samstag, 15. Mai 2021
Leseprobe: Buchprojekt „Runa“
„Runa“. Lona Ma präsentiert ihr Buchprojekt.
Hallo, ich bin heiße Lona Ma und arbeite gerade an meinem Buch „Runa“. Ich habe hier einen Teil vorbereitet, den ihr euch durchlesen könnt. Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Kommentar schreibt, ob ihr die Buchidee und den Text gut findet. Über Verbesserungsvorschläge würde ich mich auch sehr freuen. Viel Spaß beim Lesen!
Darum geht’s:
Runa Jaqueline Louanne Bernard ist eine französische Prinzessin aus dem Jahr 1723. Ihre Eltern bestehen darauf, dass sie die zukünftige Königin wird. Aber ist es wirklich so toll, eine Prinzessin zu sein? Ist das das wirklich das beste Leben? Nein. Das findet zumindest Runa. Eines Nachts flieht sie aus dem Schloss und beginnt ein neues Leben. Sie ist es nicht gewohnt, so alleine in der Welt so herumzulaufen, und gerät auch in sehr viele Schwierigkeiten. Und eines Nachts muss sie um ihr Leben bangen ...
Freitag, 7. Mai 2021
*
Zunächst besteht vereinzelt die Annahme, beim Gendern handele es sich um eine Art Aufzählung, bei der die jeweiligen männlichen und weiblichen Formen einfach beide genannt würden. Dementsprechend schriebe mensch beispielsweise statt des Wortes „Schüler“ die Worte „Schülerinnen und Schüler“, was eine Verdreifachung der Wortanzahl bedeuten würde und sehr umständlich wäre. Allerdings ist dies nicht die angestrebte Form und deshalb auch nicht nötig. Anstatt von „Schülerinnen und Schülern“ wird ganz einfach von „Schüler*innen“ gesprochen. Neben der kürzeren Zusammenfassung hat diese Form den Vorteil, dass sie Menschen aller Gender miteinbezieht.
Donnerstag, 15. April 2021
Umfrage: Präsenz- oder Distanzlernen?
Kavya Gaurav: „Ich mag Präsenzunterricht mehr, weil man da alle live sehen kann und alles besser versteht. Außerdem gibt es im Homeschooling sehr viele Internetprobleme.“
Alessandra Salmaso: „Ich finde Präsenzunterricht besser, weil man mehr Unterstützung hat, aber auch, weil man da einfach besser lernen kann.“
Franca Brangs: „Ich finde Schule in der Schule besser, weil man die Lehrer direkt fragen kann und man nicht immer so lange an seinen Aufgaben sitzt.“
Lilith Jung: „Ich finde auch normale Schule besser, weil man die anderen Kinder sieht und wenn man Fragen hat, kann man sich direkt an die Lehrer wenden. Außerdem muss man sich zuhause alleine organisieren, und die Videokonferenzen nerven. Ganz besonders fehlen mir die sozialen Kontakte. Ich wäre viel lieber mit anderen Kindern zusammen. Das fehlt mir am meisten.“
Lucas Posten: „Ich finde Homeschooling besser, weil ich da schneller fertig mit den Aufgaben war.“
Tom Voges: „Normale Schule, weil man da besser nachfragen kann.“
Mira Schmidt: „Ich finde es besser, in der Schule zu sein, weil man da die Lehrer direkt fragen kann.“
Cathrin Wiebusch: „Ich finde Präsenzunterricht besser, weil ich dort alle Schüler und Schülerinnen sehen und direkt mit ihnen sprechen kann. Da ich 258 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig unterrichten muss, ist es fast unmöglich, jede Woche mit jedem einzelnen Kontakt zu haben und eine Rückmeldung zum Unterricht zu geben. Im Präsenzunterricht ist das viel einfacher, und ich habe das Gefühl, dass ich die Schülerinnen und Schüler dann besser unterstützen kann.“
[Anonym]: „Ich fand es viel besser, die Schülerinnen und Schüler wiederzusehen.“
Dennis Scholze: „Es ist wie bei Konzerten: Kein Video, keine mp3-Datei kann das Erlebnis, live dabei zu sein, ersetzen.“
[Anonym]: „Natürlich finde ich Präsenzunterricht besser, da man einen besseren Austausch mit den Schülerinnen und Schülern hat. Man kann auf Fragen, Probleme oder Ähnliches individueller eingehen, Themen leichter erklären und einfach besser für die Schülerinnen und Schüler da sein.“
Sonntag, 7. März 2021
Buchempfehlung
Eine Zeit, die nie vergessen werden darf. Anna von Braunschweig empfiehlt „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter
Das Buch „Damals war es Friedrich“ ist 1961 erschienen und behandelt das Thema des Nationalsozialismus. Das Buch ist im dtv-pocket-Verlag erschienen und kostet 8,95,-.
Die Familie des Erzählers (das Buch ist in der Ich–Perspektive geschrieben) lebt in einer Wohnung in einem Haus. Über ihnen wohnt eine jüdische Familie namens Schneider. Der Sohn heißt Friedrich und wird zum besten Freund des Erzählers. Am Anfang ist der Vater des Erzählers arbeitslos, seine Mutter arbeitet hart und wäscht für andere Leute. Mit der Zeit beginnt der Hass auf die Juden, keiner soll mehr etwas mit ihnen machen, ihre Rechte werden eingeschränkt. So dürfen sie nicht mehr Filme schauen, sie dürfen sich nur auf gelbe Bänke setzen, die für Juden gekennzeichnet wurden, und noch weitere eingeschränkte Rechte werde beschränkt. Irgendwann bricht bei Familie Schneider eine Menge Leute ein, die ihre Wohnung komplett zerstören, und die Mutter von Friedrich wird von den Angreifern sehr verletzt.
Es ist eine traurige Geschichte, aber ich kann das Buch nur empfehlen, weil es sich um eine Zeit handelt, die nie vergessen werden darf. Man darf nie vergessen, wie grausam damals viele Menschen gegenüber Juden waren. Das Buch ist für Jugendliche und Erwachsene geeignet.
Freitag, 5. März 2021
Corona: Kurzgeschichte
2020 – aus der Sicht des Coronavirus. Eine Kurzgeschichte von Lona Ma.
Machen wir mal einen Zeitsprung an den Anfang vom Jahr 2020. Da hatten ich und meine Familie besonderes Glück und ... Moment, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Corona Nr. 30524. Meine riesengroße Familie mit etwa 29387551730498620 Familienmitgliedern, die Coronas, übernahmen 2020 die Macht. Denn wir hatten ein neues Zuhause gefunden. Bei den Menschen, oder wie auch immer diese komischen Lebewesen heißen.Wir waren zwar immer glücklich bei den Fledermäusen, die uns Unterschlupf gewährten, aber eines Tages kamen wir an einen komischen Ort. Und als wir ankamen, war es gar nicht mehr so schlimm dort, wie wir anfangs geglaubt hatten. Es war sogar noch besser als bei unserem früheren Zuhause. Und ich glaube, die Menschen wollten uns einen Gefallen tun, denn nach einigen Tagen schleppte der Mensch uns an einen Ort, wo es noch mehr Menschen gab. Und dann reisten wir erst nach Peking, nach Indien, und wir waren sogar in Europa. Das war der Anfang unserer Herrschaft.
Bald, so im Juli 2020, bemerkten wir, dass wir schon fast die ganze Welt erobert hatten, und deshalb wollten wir uns noch stärken, um NOCH mehr zu erobern. Ja, genau, unser Herrscher, Corona Nr. 1, ist ehrgeizig.Wir machten also ein Update. Das war echt eine gute Idee. Denn mit dem Update kamen wir zum zweiten Mal nach Großbritannien. Aber die Menschen waren wohl schlauer, als wir gedacht haben. Sie haben irgendein Mittel erfunden, das sich Desinfektionsmittel oder so nennt. Mit dem haben sie uns total abgeschreckt und sogar einige von uns umgebracht. Unsere 526 Vizepräsidenten wollten aber nicht aufgeben und haben uns doch noch dazu gebracht, weiter zu machen. Und dann sind wir wieder nach Deutschland gekommen. Und wir werden ja noch sehen, wer diesen Kampf gewinnt. Und jetzt geht es eigentlich erst richtig los, denn die verbesserte Version von uns, die Menschen nennen es SARS-CoV-2, verbreitet sich langsam in den anderen Ländern in Europa aus.
Wie geht es weiter?
Fortsetzung folgt im Mai 2021.
Montag, 8. Februar 2021
AG-Vorstellung: Schulgarten
Viel
Lernen durch Abwechslung. Mazen
Nagia befragt den Leiter der
Schulgarten-AG, Herrn Hofmann
Am Wilhelm-Gymnasium gibt es viele tolle
Arbeitsgemeinschaften mit vielen verschiedenen Themen. Vom Sport übers Pflanzen
bis zum Programmieren. Zur Abwechslung kann man jedes Halbjahr neue
Arbeitsgemeinschaften wählen. So kann man was immer etwas Neues lernen. Hier
möchte ich euch die Schulgarten-AG vorstellen.
Wann ist die AG?
Die AG ist mittwochs in der 7. Stunde.
Wie viele Kinder sind in der AG?
Wir sind noch eine kleine Gruppe mit neun Schülern.
In welchem Jahr haben sich die
meisten Kinder angemeldet?
Die AG ist neu. Vorher hat die UNESCO-AG schon
im Garten gearbeitet. Wir haben die Schulgarten-AG gegründet, um den
interessierten Schülern ein zusätzliches Angebot zu bieten.

Schuppen: selbst aufgebaut und angemalt.
Wie war der Einfluss der Corona
Situation auf die AG?
Gerade sind nur zwei Jahrgänge in einer AG erlaubt.
Wir arbeiten in Kleingruppen mit viel Abstand an der frischen Luft.
Welche Arten von Pflanzen pflanzen
sie ein?
Wir reparieren und strukturieren gerade sehr viel im
Garten. Da ist viel handwerkliches Geschick gefragt. Ab dem Herbst beginnen wir
testweise damit, erste Stauden einzupflanzen.
Was bringt es, etwas einzupflanzen?
Es macht Spaß, man denkt an die Natur, und man ist an
einem Ort mit viel frischer Luft.
Was braucht eine Pflanze, um zu
wachsen?
Die eingepflanzte Pflanze braucht unter anderem die passende Menge an Licht und Wasser.

Pflanzaktion.
Braucht jede Pflanze die gleiche
Verpflegung?
Jede Pflanze hat ihre eigene Bedürfnisse. Manche
müssen ans Licht, manche in den Schatten,
manche brauchen viel Wasser und so weiter.
Welche Bodenarten gibt es, und
welche Bodenart ist geeignet für welche Pflanze?
Es gibt eher sandige Böden, es gibt eher lehmige
Böden. Daran kann man sich orientieren. Wir müssen aber letztendlich
ausprobieren, welche Pflanzen gut mit unseren Verhältnissen zurecht kommen.
Haben Sie den Schulgarten schon mal
bei einem Wettbewerb qualifiziert?
Wir stehen erst am Anfang unserer Arbeit.
Dementsprechend haben wir bisher an keinem Wettbewerb teilgenommen.
Planen Sie, den Schulgarten bei
Wettbewerben zu qualifizieren?
Wenn es gut läuft, können wir - falls das jemand
möchte - auch an Wettbewerben teilnehmen.
Wenn du Natur und Pflanzen magst, ist die
Schulgarten-AG genau für dich gedacht.
Viel
Lernen durch Abwechslung. Mazen
Nagia befragt den Leiter der
Schulgarten-AG, Herrn Hofmann
Wann ist die AG?
Die AG ist mittwochs in der 7. Stunde.
Wie viele Kinder sind in der AG?
Wir sind noch eine kleine Gruppe mit neun Schülern.
In welchem Jahr haben sich die meisten Kinder angemeldet?
Die AG ist neu. Vorher hat die UNESCO-AG schon im Garten gearbeitet. Wir haben die Schulgarten-AG gegründet, um den interessierten Schülern ein zusätzliches Angebot zu bieten.
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| Schuppen: selbst aufgebaut und angemalt. |
Wie war der Einfluss der Corona Situation auf die AG?
Gerade sind nur zwei Jahrgänge in einer AG erlaubt. Wir arbeiten in Kleingruppen mit viel Abstand an der frischen Luft.
Welche Arten von Pflanzen pflanzen sie ein?
Wir reparieren und strukturieren gerade sehr viel im Garten. Da ist viel handwerkliches Geschick gefragt. Ab dem Herbst beginnen wir testweise damit, erste Stauden einzupflanzen.
Was bringt es, etwas einzupflanzen?
Es macht Spaß, man denkt an die Natur, und man ist an einem Ort mit viel frischer Luft.
Was braucht eine Pflanze, um zu wachsen?
Die eingepflanzte Pflanze braucht unter anderem die passende Menge an Licht und Wasser.
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| Pflanzaktion. |
Jede Pflanze hat ihre eigene Bedürfnisse. Manche müssen ans Licht, manche in den Schatten, manche brauchen viel Wasser und so weiter.
Welche Bodenarten gibt es, und welche Bodenart ist geeignet für welche Pflanze?
Es gibt eher sandige Böden, es gibt eher lehmige Böden. Daran kann man sich orientieren. Wir müssen aber letztendlich ausprobieren, welche Pflanzen gut mit unseren Verhältnissen zurecht kommen.
Haben Sie den Schulgarten schon mal bei einem Wettbewerb qualifiziert?
Wir stehen erst am Anfang unserer Arbeit. Dementsprechend haben wir bisher an keinem Wettbewerb teilgenommen.
Planen Sie, den Schulgarten bei Wettbewerben zu qualifizieren?
Wenn es gut läuft, können wir - falls das jemand möchte - auch an Wettbewerben teilnehmen.
Wenn du Natur und Pflanzen magst, ist die Schulgarten-AG genau für dich gedacht.
Sonntag, 31. Januar 2021
Samstag, 30. Januar 2021
Wechsel ans WG
Eine große Herausforderung. Aina und Anna über ihren Start am WG während der Pandemie
Anna: Ja. Also ursprünglich wollten wir ja in die Aula. Das konnte aber wegen Corona nicht stattfinden.
Aina: Was habt ihr stattdessen gemacht?
Anna: Zum Abschluss hatten wir geplant, vor unserer Familie, ein Stück über Till Eulenspiegel aufzuführen. Als wir das Stück aufgeführt hatten, merkten wir, dass alle Kinder aus den anderen Klassen aus den Klassenzimmern geguckt haben. Das war merkwürdig. Im selben Moment schossen hunderte von Papierfliegern aus den Fenstern auf den Schulhof! Das sah so schön aus! Dann hatten wir noch eine Überraschung für unsere Klassenlehrerin. Jeder aus unserer Klasse hat eine Seite für ein Buch gestaltet. (Da Aina und ich in einer Klasse waren, hat sie natürlich dasselbe erlebt.)
Aina: Also ich war traurig weil ich danach mit manchen vielleicht keinen Kontakt mehr habe. Aber ich war auch sehr aufgeregt, weil ich nach den Sommerferien in eine größere Schule und Klasse gehen würde. Ich vermisse meine Klassenlehrerin Frau Iden sehr und hoffe ich sehe sie bald wieder.
Aina: Warum hast du dich für diese Schule, das WG, entschieden?
Anna: Weil sich viele Kinder aus meiner alten Klasse und Schule auch für diese Schule entschieden haben. Und ich wollte natürlich mit ihnen wieder zusammen sein. Und das hat ja dann auch geklappt. Ich habe mich außerdem für diese Schule entschieden, weil es ein Gymnasium ist und mir sehr empfohlen wurde. Und ich finde es eigentlich sehr schön hier.
Aina: Bei mir war es genauso. Ich wollte mit alten Klassenkameraden zusammen sei, und es ist einfach eine tolle Schule. Ich war auch einmal kurz davor, mich für die Gauß zu entscheiden. Aber weil da nicht so viele Freunde waren, habe ich mich doch für das WG entschieden.
Anna: Ich wusste schon, dass es anders sein wird und nicht wie all die Jahre vor uns. Das hat mich schon ein bisschen traurig gemacht, da ich mich auf eine normale Einschulung gefreut hatte. Also Masken in der Kirche. Es war schön, nach den langen Sommerferien seine Freunde wieder zu sehen. Dann sind wir etwas später in die Aula gegangen, und es wurde aufgerufen, wer in eine Klasse kommt. Dann gab es eine Probestunde, in der wir eigentlich nur Hygienepläne bekommen haben.
Anna: Am Anfang war es ziemlich schwer, weil es hier dann noch so Einbahnstraßenregeln und 1-Meter-Abstandregeln in der Klasse gab. Aber wir konnten zumindest auf dem Platz unsere Masken abnehmen. Was wir jetzt auch nicht mehr können. Es ist schwer, mit jemanden auf dem Schulhof normal zu reden. Freundschaften zu schließen, ist auch nicht grade leicht. Aber ich sehe das Ganze einfach als eine große Herausforderung, die keine 5. Klasse je vor uns hatte.
![]() |
| Aina. |
Aina: Ja, die Regeln wegen Corona waren am Anfang sehr streng. Viele haben sich auch verschlimmert, weil die Zahlen gestiegen sind, und wie wahrscheinlich jeder, hoffe ich, dass das alles bald zu Ende ist. Damit wir endlich normal auf diese Schule gehen können.
Aina: Ich hatte immer so ein bisschen Probleme mit neuen Freundschaften. Mit Abstand und Maske ist es eine sehr große Herausforderung. Aber ich habe es schon irgendwie geschafft, Freunde zu finden. Denn wenn es wahre Freunde sind, findet man sie schon.
Anna: Bei mir war es etwas leichter als bei dir. Denn ich hatte schon etwas ältere Freunde, die schon am WG waren. Dadurch war es leichter für mich, jemanden zu finden. Dann hat man sich immer so gegenseitig vorgestellt.
Aina: Eigentlich nicht. Ich habe kein Handy, also kann ich nicht im Klassen-Chat mitmachen. Mit einer alten Klassenkameradin bin ich beim Tennis. Aber das ist ja im Moment geschlossen. Ich hoffe, es macht bald wieder auf. Hier gibt es ja in den Parallelklassen auch noch bekannte Mitschüler. Zu manchen werde ich wahrscheinlich kein Kontakt mehr haben, aber zu den meisten schon.
Anna: Ich habe ein Handy und bin auch mit im Klassen-Chat. Wir unterhalten uns oft über aktuelle Themen. Und über das, was man halt in einen Klassen-Chat schreibt. Ich habe auch noch fast zu allen so Kontakt. Manche aus meiner vorherigen Klasse haben aber auch kein Handy und sind auch nicht am WG. Zu denen habe ich halt keinen Kontakt mehr.
Aina: Die Regeln sind streng, aber das muss halt so sein. Wir wollen ja nicht noch mehr Infizierte. Es ist so, wie sie es machen, ok.
Anna: Durch Corona kennen wir die normalen Regeln ja auch gar nicht richtig. Oder sie sind selbst verständlich. Auf dem Klettergerüst nicht schubsen ist ja klar. Deshalb sind die Corona Regeln einfach wichtiger. Wir sind in der ersten Woche fünf Seiten mit Regeln durchgegangen. Es war nicht schön, aber keine dieser Regeln war überflüssig.
Aina: Hättest du es schöner gefunden, wenn Corona früher oder später gekommen wäre?
Anna: Wir wissen ja alle nicht, wie lange das alles noch dauert. Wäre es früher gekommen, als ich z. B. in der 3. Klasse war, wäre es nicht sehr schön gewesen. Ich hänge nämlich sehr an der Grundschule. Wäre es ein Jahr später passiert, wäre es schöner. Dann hätte ich eine schöne Aus- und Einschulung gehabt. Es wäre für mich halt einfach sinnvoller gewesen.
Aina: Wie schon gesagt, wäre früher nicht schön gewesen. Später schon eher. Aber ich sag mal so, irgendwann ist es auch wieder vorbei. Dann haben wir es hinter uns, und verschieben kann man es sowieso nicht.
Aina: Ich fand Corona schon immer doof. Schon klar: schulfrei. Aber es sterben tausende Menschen dadurch, und da tröstet mich kein schulfrei.
Anna: Ich versuche die Dinge oft positiv zu sehen. Natürlich gibt es keine Entschuldigung für die Infizierten und Familien, die ihre Liebsten verlieren. Aber Corona hilft uns zumindest mit dem Klimawandel. New York und Paris sind halb so schmutzig wie vorher. Und verlängerte Ferien. Aber das ist ja eigentlich Quarantäne. Ich lebe aber am Rand der Stadt, und da dürfen wir halt auch mal raus.
Montag, 21. Dezember 2020
Pro Innenstadt
Gutscheine retten Läden. Anna Lenja Epp über die Initiative des Kurses ev. Religion in Jg. 11.
Normalerweise gehören kleine Unternehmen fest zum Stadtbild. Ob Restaurants, Cafés oder Boutiquen: Diese Betriebe prägen eine Stadt und tragen zu ihrer Einzigartigkeit bei. Ohne die lokalen Einzelhändler*innen gäbe es überall nur die gleichen großen Ketten und unzählige Onlineshops.
Doch durch die aktuelle Lage stehen viele schöne kleine Läden an ihrem Limit. Sie müssen um ihre Existenz bangen und wissen nicht, ob es sie nach dieser Krise noch geben wird. Auch in Braunschweig ist ungewiss, wie die Innenstadt am Ende der Corona-Krise aussehen wird. Es scheint unwahrscheinlich, dass einfach alles so bleiben wird, wie es vorher war. Sicherlich werden einige Unternehmen nicht mehr existieren. Um zu verhindern, dass noch mehr Geschäfte schließen müssen, haben wir, ein Religionskurs des elften Jahrgangs am Wilhelm-Gymnasium, uns etwas einfallen lassen:
Statt zusehen zu müssen, wie sich die Innenstadt langsam
auflöst, wollen wir den gefährdeten Läden unter die Arme greifen. Hierzu haben
wir ein Projekt auf die Beine gestellt, indem wir unter anderem Plakate und
Flyer gestaltet haben, die in der Stadt verteilt wurden. Auch Zeitung und Radio
haben bereits darüber berichtet.
Mithilfe dieses Projektes könnt ihr bei eurem Lieblingsgeschäft
Gutscheine kaufen und ihm damit helfen. Dafür kooperieren wir mit den
entsprechenden Betrieben und dem gemeinnützigen Portal www.braunschweig-help.de, auf dem man Gutscheine erwerben kann, die
den Läden sofort Geld in die Hand geben.
Die erwähnten Gutscheine könnt ihr einlösen, wenn sich der
Einzelhandel wieder etwas erholt hat, es geht also nichts verloren. Das
jeweilige Unternehmen hat dank der Gutscheine dann zumindest kurzfristig mehr
Geld zur Verfügung, erhält sozusagen eine Art Mini-Kredit.
Obwohl das erstmal recht unbedeutend erscheint, können wir
Geschäften gemeinsam helfen. Wenn in einem Laden, auf dessen Homepage oder über
braunschweig-help.de beispielsweise 80 Kund*innen Gutscheine im Wert von je 25 €
kaufen, hat der entsprechende Betrieb 2.000 € mehr zur Verfügung. Ein solcher
Geldbetrag deckt zwar noch lange nicht alle Kosten eines Unternehmens, kann
aber einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Letztendlich wird es die Summe
kleiner und größerer Beträge sein, die den Erfolg bestimmt.
Deshalb ist es wichtig, dass so viele Menschen wie möglich
von dem Projekt erfahren. Dazu könnt auch ihr beitragen, indem ihr euren
Familienmitgliedern und Freund*innen davon erzählt und sie zum Mitmachen
aufruft. Auch wenn leider ein Restrisiko für die Kund*innen besteht, wird
dasselbe für alle Beteiligten mit jedem Gutschein geringer.
Insgesamt gibt das Projekt Hoffnung darauf, dass wir uns nach der Corona-Krise wieder auf eine lebendige Innenstadt und Stadtviertel mit vielfältigem Angebot freuen dürfen.
Freitag, 4. Dezember 2020
Schulbeginn
Schule früher, ja oder nein? Anna von Braunschweig hat Schüler*innen aus dem Jg. 6 zu ihrer Meinung gefragt.
Frieda Lässig (6c):
„Beides hätte Vor- und Nachteile. Am Morgen zum Beispiel hätte ich etwas mehr Zeit, wäre allerdings genauso müde wie sonst auch. Außerdem würde ich dann ja auch später wieder nach Hause kommen. Und früh aufstehen finde ich nicht so schlimm. Auf jeden Fall wäre es sehr viel Durcheinander. Ich habe keine feste Meinung.
Rebecca Manfrin (6c):
„Viele Grundschulen beginnen um 8 Uhr. Eine Idee für weiterführende Schulen wäre: Mein kleiner Bruder ist noch in der Grundschule und kann sich viel mehr Zeit lassen unter anderem für Aufstehen, Anziehen, Essen, Hausaufgaben überprüfen, Ranzen packen usw. Ich dagegen muss mich immer sputen. Ich fände Schulbeginn um 8 Uhr viel besser.
Carolina Wengst (6c):
„Wenn man den Schulbeginn verspätet, verspätet sich auch der Schulschluss. Doch zwischen Schulschluss, Hausaufgaben und Hobbys ist sowieso schon zu wenig Zeit. Deswegen bin ich für den frühen Schulbeginn bzw. dass er so bleibt.
Magdalena Jakob (6c):
Ich finde, dass die Schule etwas später anfangen sollte (etwa 20 min), denn ich muss immer sehr früh aufstehen, damit ich pünktlich komme.
Maren Rabätje (6c):
Ich finde es gut, wenn es früher beginnt, denn wenn es später beginnen würde, würde es auch später enden. Man hat weniger Zeit für Freunde Hobbys etc.
Gabriela Barros (6c):
Ich bin dagegen, dass die Schule so früh beginnt, weil ich zum Beispiel immer früh aufstehen und zu Fuß zur Schule gehen muss. Das macht mich sehr müde, und ich kann nicht mehr. Ich fände es besser, wenn die Schule erst um 9 Uhr beginnen würde.
Ruth Love Dadji (6c):
Mir ist es egal, wann die Schule beginnt. Hauptsache, nicht zu früh und nicht zu spät. Wenn die Schule später beginnt, hat man nicht mehr so viel Zeit für Freunde.
Isabella Marie Cuber (6a):
Ich finde, dass die Schule genauso wie jetzt anfangen sollte (um 07:40), weil ich sonst immer viel zu früh oder viel zu spät kommen würde (mit dem Bus). Ich bin für den frühen Unterrichtsanfang.
Greta de Rosa (6a):
Also ein Nachteil des frühen Schulbeginns ist, dass wir früher aufstehen müssen. Wir habe auch kaum Zeit zum Frühstücken, weil wir uns wegen der Zeit beeilen müssen, und ohne Frühstück kann man sich in der Schule auch kaum konzentrieren! Ein Vorteil ist aber, dass wir viel selbstständiger sein werden, weil wir durch das frühe Aufstehen disziplinierter werden.













