Linda Fliss hat auf dem Beachsoccer-Turnier der zehnten Klassen Fotos gemacht:
Samstag, 20. August 2011
Montag, 11. April 2011
Spendenaktion für Japan
Nach der Atom- und Umweltkatastrophe in Japan wurde am Wilhelm-Gymnasium eine Spendenaktion gestartet.
Wir möchten uns im Namen der SV bei allen Schülern, Lehrern und Eltern bedanken, die an unserer Spendenaktion teilgenommen haben. Besonders bedanken möchten wir uns bei allen Schülern, die im Hauptgebäude und in der Außenstelle gesammelt haben, sowie bei der 7s2 von Herrn Jäger, die in der Außenstelle Kuchen verkauft hat. Die 8m2 von Frau Duckstein, die auf eigene Faust Spenden gesammelt hat, verdient genau so viel Beachtung. Unser Dank geht auch an die Schülervertretung, die sehr schnell und gut koordiniert reagiert hat.
Bei der Spendenaktion am Wilhelm-Gymnasium sind knapp über 1000 Euro zusammengekommen. Die eine Hälfte des Geldes geht an die DJG (Deutsch-Japanische Gesellschaft); die restlichen Spenden bekommt das DRK (Deutsche Rote Kreuz). So kann gewährleistet werden, dass das Geld auch wirklich bei den Betroffenen in Japan ankommt.
Adrian Döring,
Klasse 7
Mittwoch, 2. März 2011
Tag der offenen Tür 2011
Am 23. Februar war es mal wieder so weit - Das WG öffnete Tür und Tor, um sich den angehenden Gymnasiasten der Region von seiner schönsten Seite zu präsentieren. Eine große Zahl von freiwilligen Helfern - Schülern, Eltern, Lehrern - beteiligte sich daran, Ergebnisse aus Unterricht und AGs zu präsentieren und lebendig vorzustellen. Die interessierten Eltern der Noch-4.-Klässler wurden in der Aula ausführlich über Chancen, Möglichkeiten und das Schulprofil informiert. Im Anschluss erhielten sie die Möglichkeit, sich im Schulgebäude umzusehen, die Fach- und Klassenräume zu besichtigen und mit Fachlehrern über die Themenschwerpunkte der Fächer zu sprechen. Die Schüler hingegen wurden gruppenweise von 10.-Klässlern herumgeführt; an verschiedensten Stationen wurde vorgeführt, gezeigt, informiert und zum Mitmachen eingeladen. In der Sporthalle bot sich die Möglichkeit, Kanu auf dem Trockenen zu fahren, mit "Roller-Skiern" herumzusausen oder sich an einem Hockey-Match zu versuchen. Die Physik wartete mit einer grünlich schimmernden Kathodenstrahlröhre auf, in der Chemie wurde mit flüssigem Stickstoff experimentiert und Gummibären in der Stichflamme pulverisiert. Der Computerraum lockte Anhänger der Rechentechnik, während Puzzlefreaks an den Whiteboards virtuell ihrem Hobby frönen konnten. Die Biologie begeisterte mit Kunststoffmodellen des menschlichen Körpers und seiner Bestandteile, die Kids durften erste anatomische Studienerfahrungen sammeln. Aber auch am (vermeintlich) lebendigen Objekt wurde geübt, an der Puppe wurden Wiederbelebungsversuche unter Aufsicht der WG-Sanitäterdurchgeführt.
Hoffen wir, dass wir einige Schüler begeistern konnten, sich näher mit unserer Schule auseinanderzusetzen. Vielleicht dürfen wir ja einige von ihnen bald als WGler begrüßen.
Felix Jung
Fotos: Linda Fliss
Hoffen wir, dass wir einige Schüler begeistern konnten, sich näher mit unserer Schule auseinanderzusetzen. Vielleicht dürfen wir ja einige von ihnen bald als WGler begrüßen.
Felix Jung
Fotos: Linda Fliss
Montag, 15. November 2010
Theaterkritik: Freundschaft ohne Grenzen

„Pünktchen und Anton“. Das Weihnachtsmärchen des Staatstheaters Braunschweig
„Wenn einer keine Angst hat, dann hat er Phantasie“, sagte einst Erich Kästner, und ich finde, das passt sehr gut zu seinem 1931 erschienen Werk „Pünktchen und Anton“ - dem diesjährigen Weihnachtsmärchen, aufgeführt im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig.
Die Protagonisten Luise „Pünktchen“ Pogge (fantastisch: Alisa Levin) und Anton Gast (Holger Foest), die trotz ihrer unterschiedlichen sozialen Herkunft dicke Freunde sind, bewältigen ihre Probleme - mit den Eltern, dem normalen Alltag - mit viel Einfallsreichtum.
Pünktchens Vater, Direktor Pogge (Andreas Bißmeier), ist der Leiter einer großen Spazierstockfabrik und Pünktchens Mutter (Marianne Heinrich) kauft sich mit Vergnügen Kleider, von deren Preisen Antons Mutter eine ganze Monatsmiete für die kleine Wohnung, die sie mit ihrem Sohn allein bewohnt, bezahlen könnte, kümmert sich aber mit nicht einmal halb so viel Hingabe um das Wohlbefinden ihrer Tochter. Frau Gast (Martina Struppek) dagegen ist schwer krank, und Anton kümmert sich rührend um sie, kocht und verdient heimlich den Lebensunterhalt Schnürsenkelverkaufen.
Von soviel Not und Aufopferung hat Pünktchen keine Ahnung, sie wächst im wohlbehüteten Elternhaus mit Kindermädchen (Nina El Karsheh) und Köchin (ebenfalls: Martina Struppek) auf, die für ihr Wohl sorgen sollen.
Die Botschaft, dass wahre Freundschaft keine sozialen Hintergründe kennt, sowie, dass kein Geld der Welt die Liebe und Zuneigung der Eltern ersetzen kann, ist wunderschön verpackt in viel Witz, Musik und ein beeindruckendes, mit viel Liebe zum Detail umgesetztes Bühnenbild, das den Zuschauer auf eine Reise in die Vergangenheit einlädt. Der Regisseur verzichtet darauf, das Stück in der heutigen Zeit anzusiedeln, sondern belässt es in den Dreißiger Jahren, was durch die originalgetreuen Kostüme und Frisuren wunderbar zum Ausdruck kommt.
Besonders die Belustigung von Pünktchen und Anton über die „Alten und Ernsten“, die das Leben nicht genießen können und in ihrem trostlosen Alltag feststecken, ist von Robin Telfer sehr gut dargestellt. Ebenso der Wechsel zwischen Pünktchens „heiler Welt“ und der Welt draußen vor dem Fenster auf der Straße: Pünktchen geht jeden Abend, wenn die Eltern mal wieder ausgegangen sind, mit dem Kindermädchen Frl. Andacht betteln. Sie müssen Geld für Frl. Andachts Verlobten Robert, „den Teufel“, beschaffen. Dabei würde Pünktchen es viel lieber ihrem Freund Anton geben würde, der allabendlich beim Betteln mit von der Partie ist.
Pogges erfahren schneller, als Pünktchen lieb ist, von den Machenschaften ihrer Tochter und verbieten ihr den Umgang mit Anton. Der erweist sich jedoch noch als hilfreich, da er die Hauhälterin der Pogges vor einem geplanten Einbruch von „Teufel“ Robert ins Poggesche Haus warnt. Pünktchens Eltern merken dadurch, was für ein „feiner Kerl“ Anton ist, und der Freundschaft der Kinder steht nichts mehr im Wege.
Besonderes Augenmerk verdienen die musikalischen Einschübe. Z. B. machen Rap-Songs darauf aufmerksam, dass es sinnvoll, ist ein solches Stück gerade jetzt aufzuführen, wo die sozialen Unterschiede immer größer werden und man seinen Kindern so früh wie möglich vermitteln sollte, dass solche Unterschiede einer Freundschaft durchaus nicht im Wege stehen.
Dieses Stück strahlt soviel Lebensfreude und Leichtigkeit aus, dass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt und man den Theatersaal mit einem Lächeln auf den Lippen verlässt.
Von Marieke Dohrmann, Klasse 11
Termine: http://www.staatstheater-braunschweig.de/spielplan/premieren-und-repertoire/puenktchen-und-anton/termine/
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Theaterkritik: Ein Vier-Personen-Molotowcocktail
Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ im Staatstheater Braunschweig

„Wir demonstrieren nur das bisschen Grips, was wir haben“, heißt es in Edward Albees Ehe-Klassiker „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“. Es ist keine Lüge, demonstriert wird an diesem Abend eine Menge. Intellektuell verpackt und niemals plump ist es, das Celebrity Deathmatch der Eheleute George (Tobias Beyer) und Martha (Crescentia Dünßer).
Seit 23 Jahren sind die beiden verheiratet; sie ist die Tochter eines Collegepräsidenten, er, vom Schwiegervater als Nichtsnutz erachtet, ist Professor für Geschichte am selben College. Entsprechend Vaters Wille, nett zu den neuen Kollegen zu sein, lud Martha zu Georges Überraschung zwei Gäste nach einer Campus-Party in die eigene Wohnung ein. Jungbiologe Nick (solide Leistung von Oliver Simon) mit seiner Frau Süße (brillant ausgespielt von Rika Weniger) fungierten in dieser Nacht quasi als Spiritus für das Feuer eines Eheinfernos par excellence. Das Bühnenbild ist kalt und spartanisch, was sich eins zu eins auf die Ehe zwischen Martha und George projizieren lässt. Es klingelt an der Tür, die Gäste sind da. Martha spricht es offen aus: „Das Fest beginnt!“
Es dauert nicht lange, bis Nick und seine an ADHS und Intelligenzminderung leidende Süße in den zweifelhaften Genuss der ehelichen Schlammschlacht der Gastgeber geraten und zum Spielball selbiger werden, die keine Gelegenheit auslassen, um den anderen bloßzustellen. Anfängliche Weglauftendenzen werden mit genügend Brandy umgehend ausgelöscht, die Nacht ist die Bühne von Martha und George.
In der knapp zweistündigen Aufführung wird schnell deutlich, was 23 Jahre unerfüllte Erwartungen ausmachen können. Die Wut und die Enttäuschung lassen Martha zu einem emotionalen Tyrannen werden. Wahrlich keine leichte Aufgabe, einen derart hasserfüllten und bösartigen Menschen dem Publikum adäquat zu präsentieren. Crescentia Dünßer löste es souverän, teilweise jedoch eine Nuance zu übertrieben; ein paar Dezibel weniger hätten es dann und wann auch getan. Sie blühte mit Feindseligkeiten regelrecht auf und sogar George, herausragend dargestellt von Tobias Beyer, schien überrascht, dass Martha in dieser Nacht den Superlativ der Hässlichkeit erreichen konnte. Wie mit einem Gewehr entledigten sie sich, gegeneinander gerichtet, aller Hemmungen und angestauter Emotionen.
Es ist auch die verbale Kreativität aller Schauspieler, die dieses Stück im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig sehenswert macht. Eine Übernahme vom Alten Schauspielhaus Stuttgart übrigens. Trotz aller Bösartigkeiten ist die Szenerie nicht minder komisch, und zwischendurch ertappt man sich immer wieder die Frage stellend: Werde ich auch mal so wie Martha?
Eine 23-jährige Hassliebe ist schwer zu beenden, teilweise lässt sich eine gewisse Genugtuung in den gegenseitigen Beleidigungen feststellen. Diese Art der Kommunikation und der emotionalen Ausschlachtung scheint beide im Kern zu befriedigen.
Am Ende dieses exzellent inszenierten und äußerst explosiven Theaterstückes gab es nur noch einen großen Scherbenhaufen, beide Ehen und alle Persönlichkeiten lagen nun in Schutt und Asche.
„Vielleicht gibt es schönere Zeiten, aber diese ist unsere“, sagte einst der Philosoph Jean-Paul Sartre. Er muss dabei an Martha und George gedacht haben.
Mareike Fähndrich, Abitur am WG 2009
Ort: Staatstheater Braunschweig, Kleines Haus
Termine: www.staatstheater-braunschweig.de/spielplan/premieren-und-repertoire/wer-hat-angst-vor-virginia-woolf/termine/

„Wir demonstrieren nur das bisschen Grips, was wir haben“, heißt es in Edward Albees Ehe-Klassiker „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“. Es ist keine Lüge, demonstriert wird an diesem Abend eine Menge. Intellektuell verpackt und niemals plump ist es, das Celebrity Deathmatch der Eheleute George (Tobias Beyer) und Martha (Crescentia Dünßer).
Seit 23 Jahren sind die beiden verheiratet; sie ist die Tochter eines Collegepräsidenten, er, vom Schwiegervater als Nichtsnutz erachtet, ist Professor für Geschichte am selben College. Entsprechend Vaters Wille, nett zu den neuen Kollegen zu sein, lud Martha zu Georges Überraschung zwei Gäste nach einer Campus-Party in die eigene Wohnung ein. Jungbiologe Nick (solide Leistung von Oliver Simon) mit seiner Frau Süße (brillant ausgespielt von Rika Weniger) fungierten in dieser Nacht quasi als Spiritus für das Feuer eines Eheinfernos par excellence. Das Bühnenbild ist kalt und spartanisch, was sich eins zu eins auf die Ehe zwischen Martha und George projizieren lässt. Es klingelt an der Tür, die Gäste sind da. Martha spricht es offen aus: „Das Fest beginnt!“
Es dauert nicht lange, bis Nick und seine an ADHS und Intelligenzminderung leidende Süße in den zweifelhaften Genuss der ehelichen Schlammschlacht der Gastgeber geraten und zum Spielball selbiger werden, die keine Gelegenheit auslassen, um den anderen bloßzustellen. Anfängliche Weglauftendenzen werden mit genügend Brandy umgehend ausgelöscht, die Nacht ist die Bühne von Martha und George.
In der knapp zweistündigen Aufführung wird schnell deutlich, was 23 Jahre unerfüllte Erwartungen ausmachen können. Die Wut und die Enttäuschung lassen Martha zu einem emotionalen Tyrannen werden. Wahrlich keine leichte Aufgabe, einen derart hasserfüllten und bösartigen Menschen dem Publikum adäquat zu präsentieren. Crescentia Dünßer löste es souverän, teilweise jedoch eine Nuance zu übertrieben; ein paar Dezibel weniger hätten es dann und wann auch getan. Sie blühte mit Feindseligkeiten regelrecht auf und sogar George, herausragend dargestellt von Tobias Beyer, schien überrascht, dass Martha in dieser Nacht den Superlativ der Hässlichkeit erreichen konnte. Wie mit einem Gewehr entledigten sie sich, gegeneinander gerichtet, aller Hemmungen und angestauter Emotionen.
Es ist auch die verbale Kreativität aller Schauspieler, die dieses Stück im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig sehenswert macht. Eine Übernahme vom Alten Schauspielhaus Stuttgart übrigens. Trotz aller Bösartigkeiten ist die Szenerie nicht minder komisch, und zwischendurch ertappt man sich immer wieder die Frage stellend: Werde ich auch mal so wie Martha?
Eine 23-jährige Hassliebe ist schwer zu beenden, teilweise lässt sich eine gewisse Genugtuung in den gegenseitigen Beleidigungen feststellen. Diese Art der Kommunikation und der emotionalen Ausschlachtung scheint beide im Kern zu befriedigen.
Am Ende dieses exzellent inszenierten und äußerst explosiven Theaterstückes gab es nur noch einen großen Scherbenhaufen, beide Ehen und alle Persönlichkeiten lagen nun in Schutt und Asche.
„Vielleicht gibt es schönere Zeiten, aber diese ist unsere“, sagte einst der Philosoph Jean-Paul Sartre. Er muss dabei an Martha und George gedacht haben.
Mareike Fähndrich, Abitur am WG 2009
Ort: Staatstheater Braunschweig, Kleines Haus
Termine: www.staatstheater-braunschweig.de/spielplan/premieren-und-repertoire/wer-hat-angst-vor-virginia-woolf/termine/
Freitag, 15. Oktober 2010
Joachim Gauck in der VW-Halle

„Glück ist, Verantwortung zu übernehmen.“
Joachim Gauck spricht vor Braunschweiger Schülern
Mittwoch, 15. September, 16 Uhr: Die Braunschweiger VW-Halle ist bis auf den letzten Sitzplatz ausverkauft. Hunderte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Braunschweiger Schulen warten gespannt auf ihren Hauptdarsteller dieses Nachmittags:
Joachim Gauck - engagierter Systemgegner während der friedlichen Revolution in der DDR; erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen; herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung; zuletzt Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Kurzum: eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte.
Zunächst die traditionellen Vorreden: der Sponsoren, des Oberbürgermeisters Gert Hoffmann. Sie wirken auf die Jugendlichen langweilig und belanglos. Nach 30 Minuten erhellt ein riesiger Jubel den Saal. Gauck betritt die Bühne.
Entgegen den Erwartungen der meisten, der Nachmittag würde auf ein langatmiges Geschichtsseminar hinauslaufen, belustigt und erweckt Herr Gauck das Publikum mit seiner charismatischen Art zu reden. Mittels der fiktiven jugendlichen Figuren Marie und Paul versucht er, seine sowie die allgemeine Geschichte der ehemaligen DDR vor allem den Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen. Was ihm gelingt! Die damalige Parteidiktatur unter der SED, welche die gesamte Bevölkerung in all ihren Lebenslagen unterdrückte, scheint in diesen Minuten lebendiger und gegenwärtiger zu sein als in den Geschichtsstunden zuvor. Große Augen, gebannte Blicke sowie schmunzelnde oder sogar leicht geöffnete Münder spiegeln die stille Begeisterung des Publikums wider.
Was nahmen wir mit?
Gauck sagt: Glück sei nicht etwa materiell, sondern vielmehr durch die Chance definiert, Verantwortung zu übernehmen - sei es, an politischen Wahlen teilzunehmen, sei es, generell Missstände in unserem aktuellen System zu erkennen und diese zu bekämpfen.
Wahre Worte, welche uns selbst Tage nach diesem 15. September zum Nachdenken anregen (sollen).
Katharina Heuer, Jg.12; Foto: © newsclick.de
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Sportfest der 5. und 6. Klassen - ja, wo laufen sie denn?
Laute Rufe und Klatschreime sorgten am Freitag, den 10. September 2010, für viel Elan bei den Schülerinnen und Schülern, die am alljährlichen Sportfest teilnahmen. Zahlreiche Disziplinen sorgten für Amüsement und Ehrgeiz: unter anderem Weitsprung, Staffellauf und Zielwerfen.
Die alljährliche Anspannung besteht allerdings im Seillauf: Ein 30-minütiger Lauf, bei dem sich 6 bis 8 Schüler an einem Seil festhalten und gemeinsam, mit dem richtigen Tempo, eine Runde laufen müssen. Selbstverständlich wird innerhalb der Klasse abgewechselt. Die Schwierigkeit liegt darin, das richtige Tempo zu finden. Auch nachdem die Schüler der verschiedenen Klassen so erschöpft waren, dass sie nicht mehr laufen konnten, verloren die Teamchefs nicht den Mut und nahmen fairerweise auch an dem anstrengenden Lauf teil: Herr Steinberg, Frau Schlüschen und auch Frau Bilke kämpften um den Sieg für ihre Klasse.
Die Verletztenquote blieb niedrig: Es gab nur einen Verletzten, der eine Zerrung erlitt. Mit freundlicher Unterstützung der 10a wurden faire Bedingungen für alle Teilnehmenden geschaffen. Das gegenseitige Anfeuern und die Laolawellen waren für alle Teilnehmenden eine großartige Motivation.
Die 5e und die 6d gewannen das Sportfest mit Fairplay und sportlicher Begeisterung.
Allerdings ging niemand leer aus,denn es gab für jede Klasse einen Softball und eine Urkunde, die von nun an den Klassenraum zieren dürfte.
Der Aufwand für das Sportfest lohnte sich: Alle gingen glücklich nach Hause und freuten sich schon auf das nächste Sportfest.
Kristin Schulz, Klasse 9, Bilder: Lena Bartosch
Donnerstag, 12. August 2010
AG-Termin
Achtung: Die AG findet jetzt mittwochs in der 7. und 8. Stunde in H302 statt. Neue Mitglieder ab Klasse 7 sind willkommen!
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