Samstag, 10. August 2024

Der Neue

„Neugierig, zuverlässig, teamfähig.“ Martino Rossi (10m1) interviewt den neuen Schulleiter des Wilhelm-Gymnasiums, Wolfram Wilhelm Bartsch.



Der neue Arbeitsplatz.


Beschreiben Sie doch ganz kurz Ihre ersten Eindrücke vom WG.

Meine ersten Eindrücke habe ich schon vor den Sommerferien gewonnen, bei den beiden Infotagen im Februar und im April. Da war ich beeindruckt, wie sehr sich alle am WG mit ihrer Schule identifizieren und wie breit gefächert das Angebot hier ist. Beides sind wertvolle Schätze, die ich als Schulleiter pflegen und weiterentwickeln will.

In meinen ersten beiden Tagen als Schulleiter hier bin ich in alle Klassen gegangen und habe allen Schülerinnen und Schülern Hallo gesagt. Da war mein Eindruck, dass mir alle fröhlich und neugierig entgegenblicken.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie ans WG gekommen sind?

In den letzten Jahren habe ich in Peine am Ratsgymnasium unterrichtet. Seit 2018 war ich dort stellvertretender Schulleiter. Vor meiner Lehrerzeit habe ich in Hannover und in Hamburg studiert.

Während meiner Studienzeit habe ich sehr viel Musik gemacht in verschiedenen Kammermusik-Ensembles und Orchestern. Unter anderem war ich Saxophon-Aushilfe im Staatsorchester in Braunschweig. Wenn ich heute im Staatstheater Braunschweig sitze und mir ein Musical oder eine Oper anschaue, sehe ich mich vor meinem inneren Auge immer noch in der Probebühne sitzen und durch meine Noten arbeiten.

Bei Jazz im Park.
 

Mein Referendariat habe ich in Schleswig-Holstein absolviert. Als Schüler war ich sechs Jahre lang auf einer Auslandsschule in Hongkong. Das hat mich sehr geprägt und meine Begeisterung fürs Reisen entwickelt.

Mein Abitur habe ich, so wie du es bestimmt auch machen wirst, an einem altsprachlichen Gymnasium gemacht, nämlich am Gymnasium Andreanum in Hildesheim.

Übrigens haben mir meine Eltern bei meiner Geburt als zweiten Vornamen den Namen „Wilhelm“ gegeben. Ich bin überhaupt kein abergläubischer Mensch, aber mir gefällt der Gedanke, dass es mir in die Wiege gelegt worden ist, mal am Wilhelm-Gymnasium tätig zu sein.

Welche Beweggründe gab es für Sie, Schulleiter am WG zu werden?

Ich hatte schon seit längerer Zeit vor, Schulleiter zu werden. Es macht mir Freude, mit anderen zusammen Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Das WG ist eine hervorragend aufgestellte Schule in einer reizvollen Stadt. Als ich mitbekommen habe, dass hier die Schulleiterstelle frei wird, habe ich mich gleich beworben. Und ich freue mich sehr, dass meine Bewerbung erfolgreich war.

Welche Erfahrungen nehmen Sie von Ihrer alten Schule und Ihrem generellen Berufsleben mit ans WG?

In meiner alten Schule war ich im Laufe der Jahre Fachlehrer, Klassenlehrer, Tutor, Sammlungsleiter, Fachobmann, Mitglied des Schulvorstands, Koordinator und in den letzten Jahren stellvertretender Schulleiter. Zwischendurch habe ich auch ein paar Monate lang die Schule als kommissarischer Schulleiter geleitet. Ich kenne Schule aus Sicht eines Lehrers, eines Vaters und aus Schülersicht - auch wenn das schon einige Jahre her ist. Ich habe Schulleben aus ganz verschiedenen Perspektiven kennengelernt. Das hilft mir heute, die verschiedenen Blickweisen auf das Schulleben wahrzunehmen.

Was sind Ihre Ziele fürs erste Jahr am WG?

Erst einmal will ich diese Schule kennenlernen. Ich hoffe, dass mir alle erlauben, ganz viele Fragen zu stellen. Dabei wird sich herausstellen, was gut läuft und weiter gepflegt wird und wo Handlungsbedarf besteht.

Einige Entwicklungsfelder gibt uns das gesellschaftliche Umfeld vor. Dazu gehört natürlich die Digitalisierung, aber auch der ganze Bereich der Partizipation und Inklusion. Hier kommt der Schule eine wichtige Aufgabe zu, zum Beispiel beim Einüben demokratischer Prozesse. Auch Nachhaltige Entwicklung ist ein Bereich, in dem die Schule viel bewirken kann und der mir sehr am Herzen liegt. Ich finde es zum Beispiel großartig, dass das Wilhelm -Gymnasium trotz seiner Innenstadtlage einen so zauberhaften Schulgarten hat. Für solche Projekte werde ich mich einsetzen. Viel meiner Aufmerksamkeit werden außerdem die anstehenden Sanierungs- und Baumaßnahmen beanspruchen. Die sind dringend notwendig und werden hoffentlich bald beginnen.

Welche Fächer unterrichten Sie?

Meine Fächer sind Musik und Geschichte. Die fand ich schon als Schüler besonders reizvoll und die beschäftigen mich auch weit über die Schule hinaus.

Was sind Ihre Leitlinien im Beruf als Lehrer?

Am wichtigsten ist es, neugierig zu bleiben, hoffentlich ein ganzes Leben lang. Das möchte ich Schülerinnen und Schülern gerne vermitteln. Es gibt überall so viel Interessantes zu entdecken. Und ich möchte gerne weitergeben, dass Schule nicht nur Unterricht und nicht nur Leistungsfähigkeit ist, sondern dass zu einer guten Schule noch viel mehr gehört, insbesondere ein buntes Schulleben und ein wohlwollendes Miteinander.

Was möchten Sie den Schüler/innen am Wilhelm-Gymnasium mitgeben?

Bleibt neugierig. Engagiert euch. Achtet aufeinander. Wenn ich das vermitteln könnte, wäre ich sehr zufrieden.

Wollen Sie Veränderung am WG vornehmen oder alles beim Alten lassen? Wenn ja, welche?

Ob uns das recht ist oder nicht: Die Schule verändert sich fortwährend. Schule ist immer in Bewegung, weil das Umfeld von Schule immer in Bewegung ist. Ich möchte diese Veränderung steuern, aber es wäre ungeschickt, sofort Veränderungen anzustoßen. Erstmal muss ich mir einen Überblick verschaffen.

 

Beim Interview.

Wie wollen Sie bei Entscheidungen mit den drei unterschiedlichen Parteien - Schülerschaft, Lehrerschaft und Kollegium - gemeinsam zu einer Lösung kommen?

Ich finde nicht, dass es in der Schule drei Parteien gibt, die gegeneinander arbeiten. EineSchule muss als Ganzes funktionieren und das tut sie auch. Wo Interessen auseinandergehen, muss man das miteinander besprechen, einanderzuhören, Argumente austauschen und auch kompromissbereit sein. Das zu moderieren, gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Schulleiters. Schulentwicklung ist immer eine Teamarbeit. Und dazu müssen alle Teile der Schulgemeinschaft einen Beitrag leisten. Nur so werden wir erfolgreich sein.

Hätten Sie sich lieber für einen anderen Beruf entschieden? Wenn nein: Wollten Sie schon immer Lehrer werden?

Unmittelbar nach der Schulzeit habe ich überlegt, einen handwerklichen Beruf zu erlernen. Möbeltischler zum Beispiel fand ich einen reizvollen Beruf. Aber dann wurde mir schnell klar, dass ich studieren und Lehrer werden will. Und je mehr ich über das Unterrichten gelernt habe und lerne, desto reizvoller fand und finde ich diese Aufgabe. Lehrer zu sein ist eine abwechslungsreiche und erfüllende Aufgabe. Ich unterrichte sehr gerne.

Wie würden Sie sich in drei Worten beschreiben?

Neugierig, zuverlässig, teamfähig.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Don't worry, be happy. Das ist nicht nur ein toller Gute-Laune-Song, sondern auch eine wunderbare Lebenseinstellung.

Was war Ihr Lieblingsfach in Ihrer eigenen Schulzeit?

Über viele Jahre war Biologie mein Lieblingsfach. Ich hatte eine Zeit lang den Berufswunsch, Meeresbiologe zu werden. Ich habe als Jugendlicher einen Tauchschein gemacht und war Tauchen im Great Barrier Reef in Australien. Das war so eindrucksvoll, dass ich viele Jahre lang am Fach Biologie gehangen habe. Sport, Musik, Deutsch und Geschichte waren aber auch Lieblingsfächer. Ich war schon immer vielseitig interessiert.

Haben Sie Familie?

Ja, ich bin seit fast 20 Jahren verheiratet und habe zwei Kinder. Die sind mittlerweile in der 6. und 10. Klasse.

Erzählen Sie uns doch von Ihrem schönsten Urlaub.

Ich habe vor einigen Jahren eine mehrwöchige Fahrradtour durch Schweden gemacht, mit der Angel am Fahrradrahmen, mit Zelt- und Campingkocher in den Satteltaschen. Das war ein wunderbarer Urlaub mit sportlichem Ehrgeiz und vielen Naturerlebnissen.

Aber ich kann nicht sagen, dass das der eine schönste Urlaub gewesen sei. Ich habe auch tolle Ferienwochen in Paris, New York und Peking verbracht. Das war ganz anderer Urlaub mit vielen Konzertbesuchen, leckerem Essen und Kunstgalerien. Mir gefällt die Abwechslung.

Können Sie uns einen besonderen Tag aus Ihrem Leben nennen?

Als ich in der 8. Klasse war, habe ich im Musikunterricht ein Orchesterstück kennengelernt, in dem ein Saxophon-Solo zu hören war. Das war die Jazz Suite Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch. Ich habe mir das damals angehört und gedacht, wie toll muss es sein, als Saxophonist in einem Orchester zu sitzen und als Solist diese Melodie spielen zu dürfen.

Etwa 20 Jahre später, nachdem ich hunderte Stunden Saxophon geübt und ein Musikstudium absolviert hatte, habe ich im Staatsorchester Hannover als Aushilfs-Saxophonist gesessen und zu einem Ballett, das auf der Bühne getanzt wurde, diese Melodie spielen zu dürfen. Das war ein ganz besonderer Tag in meinem Leben.

Lieblingssportart?

Ich liebe es, nach einem langen Schultag am Mittelland-Kanal entlangzujoggen. Ab und zu melde ich mich zu einer Laufveranstaltung an. Meinen ersten Marathon bin ich 2012 in Braunschweig gelaufen. In den Folgejahren bin ich jeden Herbst beim Braunschweig-Marathon mitgerannt. Seit einigen Jahren gibt es den Braunschweig-Marathon leider nicht mehr. Jetzt ist der Schloss Marienburg-Marathon mein jährliches Sporthighlight.

Zieleinlauf beim Braunschweig-Marathon.
 

Lieblingsbuch und/oder Lieblingsfilm?

Ich liebe Hörbücher. Meine Audible-App hat mich schon viel Geld gekostet. Mein Lieblingsautor ist zurzeit Tom Hillenbrand. Der hat sich zum einen spannende Science-Fiction-Romane ausgedacht. Zum anderen hat er eine tolle Reihe von Gastro-Krimis geschrieben. Da löst ein ulkiger Sternekoch kuriose Kriminalfälle. Mein Lieblingsfilm ist Blues Brothers.

Lieblingsessen?

Ich liebe asiatische Küche. Pekingente gehört zu meinen Favoriten, ebenso Dim Sum.

Lieblingsmusik?

Ich liebe wilde, etwas rockige Jazzmusik, am besten live in kleinen Clubs. Ich sorge dafür, dass in meinem Schreibtisch immer ein paar Konzertkarten für die nächsten Monate liegen. Mein Held ist zur Zeit der amerikanische Jazz-Saxophonist Bill Evans. Ich habe schon weite Wege auf mich genommen, um ihn mit seiner Band live zu hören. Für die kommenden Wochen freue ich mich auf das Festival „Kultur im Zelt“. Da habe ich mir schon für drei Abende Konzertkarten besorgt.

Welche berühmte Person würden Sie gerne sein?

Pippi Langstrumpf. Die macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt. Diese Freiheit hätte ich auch gerne.

Wissen Sie, mit welcher Schule das WG eine gegenseitige Feindschaft unter den Schülern hat? Fun Fact: Unser ehemaliger Schulleiter Herr Ovelgönne und der Schulleiter dieser Schule sind miteinander befreundet!

Ich hoffe und werde dafür sorgen, dass wir mit allen Schulen einen netten Umgang pflegen und in gutem Kontakt sind. Mein erster Besuch, nachdem ich mein Schulleiterbüro bezogen habe, ging zum Schulleiter in der Gauß-Schule, um dort Hallo zu sagen.

Haben Sie schon erfahren, wie andere Schulen uns gerne nennen (anhand der Abkürzung „WG“)?

Ich vermute, meistens sind wir die WGler, manchmal vielleicht auch die WGtarier. Aber ja: Ich habe schon von anderen Wortspielen mit unserer Buchstabenfolge gehört. [Anm. d. Red.: Wildschweingehege].

Haben Sie sich schon ausführlich die Stadt angeguckt und einen Lieblingsort gefunden?

Ich mag sehr gerne den Kohlmarkt. Dort war immer der Zieleinlauf am Ende des Braunschweig-Marathons. Und ich war immer so froh, den langen Lauf geschafft zu haben, dass ich mit diesem Platz viele Glücksgefühle verbinde.



Fotos: W. W. Bartsch, M. Rossi.



 

 

Montag, 5. August 2024

Feuerwehr

„Ist echt schon eine Berufung“. Kaspar Bertram, Thore Schmid, Karl Schöll (6d) zu Besuch bei der Feuerwehr Braunschweig.



Hallo Marko, was hat dich dazu inspiriert, Feuerwehrmann zu werden?

Also, mich hat inspiriert, Feuerwehrmann zu werden, einfach die Vielfältigkeit und dass ich anderen Menschen helfen kann, dass ich mich mit Technik auseinandersetzen kann und einen vielfältigen Job habe, der mich erfüllt. Aber das ist auch mehr als ein Job, das kann man schon sagen, das ist echt schon eine Berufung, weil man viele Situationen erlebt und durchspielt, die andere Menschen einfach gar nicht erleben.

Wie sieht denn so ein typischer Arbeitstag hier bei der Feuerwehr aus?

Wir arbeiten im 24-Stunden-Dienst, das heißt, unser Dienst beginnt morgens um 7 Uhr und wir haben dann 24 Stunden Dienst bis den nächsten Morgen um Sieben. Und da sieht es typisch so aus, dass ich morgens zum Dienst komme und so circa gegen halb Sieben den Kollegen der Vorschicht ablöse und meine Einsatzbekleidung schon an mein Fahrzeug hänge. Es gibt einen Dienstplan, da stehen die Funktionen drauf, also das, was ich in der Dienstschicht mache. Dann ist um 7 Uhr Antreten in der Fahrzeughalle, da wird der Dienstplan vorgelesen und es werden die Besonderheiten des Tages geklärt. Dann prüfen wir unsere Einsatzfahrzeuge, unsere Ausrüstung ungefähr bis halb Acht, dann ist ein erneutes Antreten. Danach haben wir ein bisschen Ausbildung, da bilden wir uns weiter mit den neuesten Themen oder auch mit Sachen, die nicht so alltäglich sind. Und dann geht es in die Werkstätten, das heißt, wir haben hier Werkstätten, wir reparieren unsere Feuerwehrfahrzeuge selber, wir reparieren unsere Ausrüstung größtenteils selber, wir bekochen uns selber, wir müssen in den Rettungsdienst, die Rettungswagen auch säubern und kontrollieren. Das ist eine große Werkstatt, wo immer viel Hilfe benötigt wird. Aber wir haben auch klassische Pausenzeiten, um 9 Uhr ist eine halbe Stunde Frühstückspause und mittags eine Stunde Mittagspause. Zwischendurch gibt es immer noch Ausbildung, Bildungseinheiten, und dann gibt es nachmittags noch mal eine Kaffeepause. Zwischendrin natürlich immer Alarme, und wenn ein Alarm kommt, dann lassen wir alles stehen und liegen, laufen zu unserem Fahrzeug, rüsten uns dementsprechend aus und sind dann natürlich sofort einsatzbereit. Ab 18:15 Uhr haben wir so eine Art Bereitschaftszeit, dann gehen wir in den Sportraum, halten uns ein bisschen fit, machen Sportrückentraining und abends sitzt man zusammen auf der Terrasse oder im Winter in den Aufenthaltsräumen. Dann essen wir zusammen Abendbrot und gucken einen Film, bis wir irgendwann in die Ruheräume gehen, ungefähr um Zehn und dann kann man sich da ein bisschen ausruhen, soweit es das Einsatzgeschehen erlaubt. Am nächsten Morgen ist man um 6 Uhr wieder im Aufenthaltsraum, trinkt eine Tasse Kaffee, erzählt ein bisschen mit den Kollegen und dann ist schon Feierabend. Das sind so die klassischen 24 Stunden.

Wie lange machen Sie das denn schon? Also mit wie viel Jahren haben Sie hier angefangen bei der Feuerwehr?

Ich bin jetzt 36 Jahre, ich mache das seit 15 Jahren und habe hier mit 21 Jahren angefangen. Das ist schon ziemlich lange.

Welche Ausrüstung ist entscheidend für Ihre Arbeit? Also ein Helm zum Beispiel.

Die Ausrüstung ist einmal entscheidend, man muss ganz klar unterscheiden, wir arbeiten einmal als Feuerwehrleute und wir arbeiten alle auch als Notfallsanitäter im Rettungsdienst. Das heißt, wenn ich auf dem Rettungswagen unterwegs bin, habe ich nicht diese vollständige Ausrüstung wie im Feuer- und Hilfeleistungsdienst. Das heißt, entscheidend ist immer sicheres Schuhwerk, saubere Einsatzkleidung und für den Brandeinsatz sind die Brandbekämpfungssachen natürlich wichtig, dass ich die Sachen vernünftig anziehe, dass ich auch meine Sachen kontrolliere, dass die heile sind und dass ich mich bei einem Feuer nicht verletze. Da gehört auch ein vernünftiger Helm dazu, das ist richtig.

Im Rettungsdienst-Einsatz ist es genauso, dass ich da meine Schuhe vernünftig geschnürt habe und meine Hose und meinen Gürtel und ich immer ein Taschenmesser dabei habe, falls ich mal irgendwas aufschneiden oder durchschneiden muss.

Kannst du uns vor einem Einsatz berichten, wo du dabei warst?

Ja, kann ich euch machen. Vor nicht allzu langer Zeit hat hier eine ziemlich große Firma oder Halle gebrannt, in der ganz viel Holzmöbel stand. Da war ich auf der Drehleiter eingeteilt und es war unsere Aufgabe, die angrenzenden Gebäude zu schützen, und zwar war es so, dass das Dach geöffnet werden musste, damit die heiße Luft abzieht. Das haben wir aus dem Drehleiter-Korb heraus gemacht, also ich habe mit der Motorkettensäge dann quasi das Dach geöffnet. Dazu musste ich mich mit dem Artenschutzgerät ausrüsten, hatte die Maske auf, den Helm auf und eine große Kettensäge. Musste dann den Korb verlassen, das heißt, ich hatte auch noch einen Gurt um, musste mich sichern und musste auf dem Dach arbeiten. Das waren verschiedene Blechdachschichten, die musste man dann erst mal aufmachen. Das sind schon so Arbeiten, wo man schon ganz schön an seinen Grenzen kommt und dafür machen wir relativ viel Sport und halten uns gut fit, damit wir wirklich immer leistungsfähig sind.

Und welche Eigenschaften braucht man so, um Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu werden?

Auf jeden Fall sollte man zuverlässig, ehrlich, hilfsbereit, kameradschaftlich und kollegial sowie sportlich ausdauern sein.

Wie gehst du mit Stresssituationen um, also hast du da eine Taktik, wie du das in dir aufbaust?

Es ist ja mal so, die Feuerwehr, wir sind die, die gerufen werden und nach uns kommt keiner. Das heißt, mir ist schon bewusst, dass ich diese Situation handhaben muss und ich muss die Situation jetzt händeln, auch wenn das manchmal sehr stressig ist, dann probiert man einfach, ruhig zu atmen, und man funktioniert, man ist gut ausgebildet, man hat gewisse Regeln, an die man sich hält, und dann kommt man eigentlich durch jede stressige Situation gut durch.

Was ist das Beste an deinem Beruf?

Was das Beste ist? Also eigentlich gibt es viele, viele Sachen, die mich immer glücklich machen. Einmal ist es, dass ich anderen Leuten helfen darf, dass ich mit der ganzen Technik umgehen kann, dass ich den Bürgerinnen und Bürgern helfen kann, dass ich hier mit meinen Kollegen viel erlebe, besondere Sachen, und dass das Gute eigentlich überwiegt. Sagen wir mal, dass es relativ viele Situationen haben, wo wir den Leuten echt helfen können, wo man auch mal schmunzeln kann und dass wir nicht so viel Grausames erleben, das ist schon gut.

Wie reagierst du auf den Ruf eines Notfalleinsatzes, also wenn jetzt auf einmal kommt, dass ein Großbrand irgendwo ist?

Also da reagiert man ja schon, indem man sehr konzentriert ist, man verhält sich, man ist auf die Sachen, die man mal gelernt hat, konzentriert, dass man vernünftig atmet, dass man sich auf die Situation einstellt und dann einfach in der Situation möglichst alles gibt und gute Arbeit abliefert.

Was würdest du jemanden raten, der darüber nachdenkt, Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu werden?

Ich würde ihnen so raten, dass er auf jeden Fall Feuerwehrmann wird oder sie Feuerwehrfrau wird, weil es einfach ein absoluter super Beruf ist, weil er viele Faktoren, die ich eben genannt habe, beinhaltet, also dass wir den Leuten helfen dass man viel Technik zu hat, dass man ein gutes Miteinander hat, dass man einen guten stand in der Gesellschaft hat, und man verdient ein anständiges Geld. Es gibt viele Sachen, die einen dazu bewegen.

Ja, dann danke für deine Zeit.

 

Sonntag, 28. Juli 2024

Olympische Spiele II

„Tolle Show. Kommentar zutiefst beschämend“. Martino Rossi (9m1) interviewt sich selbst und kritisiert das Kommentator/innen-Duo der olympischen Eröffnungsfeier von Paris 2024 in der ARD.

 

26. Juli 2024, unser Redakteur Martino Rossi meint: „Ein Tag der ganz im Zeichen der olympischen Eröffnungsfeier von Paris 2024 stand. Viel wurde im Vorhinein darüber spekuliert und Großes angekündigt. Schon zwei Tage vorher kamen Weltstars an, die sich nicht vor Scharen der begeisterten Presse verstecken konnten: Celine Dion, Lady Gaga, Snoop Dogg. 600.000 Zuschauer sollten es werden, verteilt auf Tribünen und die oberen Seinekais sowie auf Brücken und dem Trocadero, wo der offizielle Part der Feier steigen sollte. Aus sicherheitstechnischen Gründen reduzierte man die Zahl einige Tage vor der Eröffnungsfeier auf 326.000 begeisterte Gäste aus aller Welt. Nur ein kleiner Dämpfer der Vorfreude, die trotzdem hielt – und auch blieb und sich auf eindrucksvolle Weise bestätigte.“ Rossi fährt fort:

 

„Gleich zu Beginn der Eröffnungsfeier zeigte Paris eindrucksvoll, was aus diesem Abend werden und dass die Feier alles bisher in der olympischen Geschichte Geschehene übersteigen solle. Phänomenale Bilder erzeugte die atemberaubende Tricolore auf der Pont d‘Austerlitz, dem Startpunkt der historischen Eröffnungsfeier, die durch mehrmaliges Abfeuern von Feuerwerkskörpern erzeugt wurde. Wenig später kamen die ersten Boote und dem französischen Alphabet war es zu verdanken, dass gleich mit dem vierten Boot unser Team D kam, allerdings mit einem mageren Teil des eigentlich viel größeren Aufgebots, da sich viele andere Athletinnen und Athleten eher auf die Wettkämpfe konzentrierten und zugunsten ihrer Erfolgschancen freiwillig auf die Zeremonie verzichteten, sie stattdessen aus den Athletenzonen des deutschen Hauses verfolgten. So allerdings nicht Dennis Schröder, der gemeinsam Judoka Anna-Maria Wagner die deutsche Fahne über die Seine trug, was seinem Erfolg allerdings keinen Abbruch tat (Dennis Schröder gewann mit der Basketball-Nationalmannschaft am nächsten Mittag mit 97:77 gegen Japan). Kurz darauf folgte direkt der erwartete Auftritt von Lady Gaga auf einer herausgeputzten Brücke auf der Seine, wo sie eine der seltenen Male in ihrer Musikkarriere Französisch sang. Hinter rosa Federn auftauchend, wurde ihre Anwesenheit erst während des Liedes enthüllt, das eine Hommage an die französische Geschichte darstellte, denn sie sang das Kaberett-Chansons „Mon truc en Plue“ der französischen Revuekünstlerin Zizi Jeanmarie.“

 

Unterdessen stellte sich während der ganzen Eröffnungsfeier die Frage, wer der mysteriöse Fackel- und Fahnenträger der Eröffnungsfeier war. Während sich die großen Medien unterdessen mit der Lösung dieses Rätsels befassten, dass in Teilen auch beantwortet werden konnte, schaute unserer Redakteur mit einem anderen Blickwinkel auf dieses Mysterium: „Großartig“, sei es, so Martino Rossi, „wie man es mit diesem Mysterium schaffte, Historie und Geschichte zu vereinen“. So nahm der Fackelträger mehrere historische und moderne Rollen ein, darunter die des Belphégor, Phantom der renommierten Pariser Oper und der Horrorgeschichte Arsène Lupin. Besonders beeindruckend war für unseren Autor aber „der Kontrast zwischen der modernen Figur ‚Ezio‘ aus dem Computerspiel Assassin‘s Creed und die später gleichzeitige Einnahme eines Pegasus-Reiters, des berühmten geflügelten Pferdes aus der griechischen Mythologie.“ Mit im Gepäck hat er aber auch Kritik an die für Kultur zuständige Co-Kommentatorin der ARD, Friederike Hofmann: „Ihre Aufgabe wäre es gewesen, diesen Zusammenhang herzustellen und für die Zuschauer auf eine Weise verständlich zu machen, die sie wortwörtlich packt und in Begeisterung in diese einzigartige kulturelle Inszenierung zieht. Schade, dass dies sowohl Friederike Hofmann als auch Tom Bartels trotz ihrer langen TV-Erfahrung nicht gelungen ist“, analysiert unser Redakteur, dem auch noch weiteres aufgefallen ist:

 

„Doch dabei blieb es nicht“, meint Rossi, „denn ebenso wenig wie den Fakt, dass die farbige Frau auf dem Grand Palais in einer faszinierenden, integrierenden und Vielfalt zeigenden Weise wohl das Gemälde des französischen Malers Eugène Delacroix mit dem Titel ‚Die Freiheit führt das Volk‘ imitieren sollte, erkannten die Kommentator/innen den historischen Zusammenhang im Rahmen der Entzündung der olympischen Fackel. Mit dem Heißluftballon nämlich, an dem das olympische Feuer entzündet wurde, ist den Organisatoren eine exakte und sehr präzise gelungene Nachahmung des ersten Heißluftballons der Geschichte (Montgolfier) gelungen, benannt nach dessen französischem Erfinder Jacques Etienne Montgolfier. Das anschließende Aufsteigen des goldenen Ballons mit dem olympischen Feuer ist eine wunderbare kulturelle Ehrung des Erfinders des Heißluftballons. Es ist zutiefst beschämend, dass auch dies keinem der beiden Kommentator/innen aufgefallen ist.“

 

„Zum Abschluss wurde es leider auch nicht besser“, fährt unserer Redakteur fort, „denn auch Celine Dions Auftritt wurde nicht interpretiert.“ Die Kanadierin, die an einer seltenen Autoimmunerkrankung leide, die ihr das Singen besonders erschwert und jegliche Auftritte in den letzten vier Jahren absagen musste, „erfüllte sich in berührender Weise den Traum, noch einmal am Eiffelturm zu sein. Sogar auf dem Eiffelturm lieferte sie ein Chanson der französischen Sängerin Edith Piaf und setzte auch ein bedeutsames Zeichen in die ganze Welt, dass man auch mit einer schweren Erkrankung Großartiges erreichen kann. Übrigens: Auch den Fehler der Veranstalter, Süd- mit Nordkorea zu verwechseln, fiel beiden nicht auf.“

 

„Von einem so erfahrenen Kommentator wie Tom Bartels hätte man anschließend eine vernünftige Entschuldigung erwarten können, doch vielmehr kritisierte er das Falsche an sich. Denn nicht dass er zu viel geredet hat, war das Problem, denn das war gut gemacht. Vielmehr hätte er unnötige Redebeiträge über das Wetter durch sinnvolle Redebeiträge über die beeindrucken kulturellen Inszenierungen ersetzen können.“

 

Abschließend meint unser Redakteur: „Ich hoffe, dass es Tom Bartels bei den Schwimmwettbewerben besser machen wird, woran ich jedoch fest glaube. Sein Auftritt bei der ersten Goldmedaille von Lukas Märtens war jedoch überragend und zeigte ihn wieder in alter Stärke. Weiter SO!“


Donnerstag, 25. Juli 2024

Olympische Spiele I

 „Ich drücke den deutschen Hoffnungen drei Daumen“. Martino Rossi (9m1) blickt auf die Olympischen Sommerspiele in Paris 2024.

 

Meine Finger kribbeln schon und gerade laufen die ersten Wettbewerbe. Es ist wieder Zeit für etwas, dass einem Sportfan wie mir nur alle zwei Jahre vergönnt ist, nämlich die Olympischen Spiele, die für mich unbestritten das wichtigste Ereignis des Weltsports sind, vor Fußballwelt- und Europameisterschaften. Letztere sind nämlich monoton und fokussieren sich einzig und allein auf eine Sportart, nämlich den Fußball, und spiegeln nicht die ganze Vielfalt des Sports wider. Genau deshalb pocht mein Herz bei jedem Wettkampf und es ist ein so besonderes Ereignis. Daher möchte ich Euch in den nächsten gut zwei Wochen so gut wie möglich über das Geschehen bei den Olympischen Sommerspielen Paris 2024 informieren und dabei sowohl vorausschauen als auch zurückblicken. Heute geht’s los mit einem allgemeinen Rückblick auf die Vorbereitung und den Start der Spiele und einer Vorschau auf das erste Wettkampfwochenende und welche Hoffnungen sich dort vor allen Dingen aus deutscher Sicht auftun, bevor wir dann immer im Dreitages-Rhythmus fortfahren:

Rückblick auf das Vorfeld von Paris 2024

Alles fing 2015 mit den Bewerberstädten an: Paris, Los Angeles, Hamburg, Rom und Budapest hatten Interesse. In Hamburg stellte sich am 29. November 2015 die Bevölkerung quer, in Rom am 29. September 2016 der Stadtrat, am 22. Februar 2017 verlor Budapest das Interesse. Es blieben schließlich Paris und Los Angeles für 2024 und 2028 übrig und so einigten sich die beiden Bewerber untereinander und auf dieser Basis beschloss die IOC-Vollversammlung am 13. September 2017 in Lima, der Hauptstadt Perus, die Spiele 2024 nach Paris und die 2028 nach Los Angeles zu vergeben.

So begann die Stadt Paris mit der Vorbereitung von einzigartigen Spielen: die Eröffnungsfeier mit Booten so viele wie Nationen auf der Seine und einer großen Feier auf dem Trocadero vor dem Eiffelturm, auf der anderen Seite dessen ein temporäreres Beachvolleyballstadion, der Bau eines riesigen Wasserauffangbeckens, um das Ablassen von Fäkalflüssigkeiten in die Seine zu verhindern und somit die Wasserqualität so zu verbessern, dass olympische Wettbewerbe im Triathlon und im Freiwasserschwimmen in ihr stattfinden können, Reitsport und Moderner Fünfkampf im Palast des Sonnenkönigs Ludwigs XIV., dem Schloss Versailles, Fechten und Taekwondo im historischen Grand Palais nebst der Prachtstraße Champs-Élysées und einige Meter weiter steht der riesige Place de la Concorde den urbanen Sportarten Breakdance, BMX-Freestyle, 3x3-Basketball und Skateboard zur Verfügung. 

Surfen im Kolonialgebiet

 Nicht zu vernachlässigen ist natürlich das Surfen in einer französischen Kolonie auf der anderen Seite der Erde, wo sich in Teahupoo auf Tahiti eine der schönsten und gefährlichsten Wellen der Welt stattfindet und wo die Zeit im Vergleich zu Paris zwölf Stunden „hinterhersurft“. Einerseits ist es natürlich schön, auch die französischen Überseegebiete mit einzubeziehen, doch ist für die Surferinnen und Surfer der olympische Flair so nicht recht zu spüren. Und auch nicht umsonst arbeitete ich zu Beginn dieses Absatzes nicht mit dem Wort „Überseegebiet“, sondern „Kolonie“.

Denn dieses Gebiet wurde in einer ethisch zutiefst verwerflichen Weise von Frankreich im frühen 19. Jahrhundert gewonnen, denn man vertrieb den damaligen tahitischen König Pomaré II. durch mehrere Angriffskriege, sodass er auf eine andere Insel flüchtete. Da aber die französisch-christlichen Missionare nun indirekt die Herrschaft hatten, änderte sich die Kultur der Inseln drastisch. Da hat es auch nicht geholfen, dass sich der König ein Jahr nach seiner Rückkehr 1812 christlich taufen ließ und fortan die bestehende Religion in Zusammenarbeit mit den Missionaren, auch mit Kriegen gegen die eigenen Bewohner, auf schreckliche Weise untergrub und anschließend verbot und teils sogar Todesstrafen auf unchristliche Handlung aussetzte. Doch fairerweise muss man sagen, dass die heutigen Franzosen nicht schuld daran sind und die Ureinwohner so ja auch etwas Einzigartiges geboten bekommen. Ein schwieriges Thema bleibt es trotzdem. 

Fahnenträger Dennis Schröder

Nun aber weg von Pomaré und hin zur Gegenwart, denn die Olympischen Spiele laufen mittlerweile und die pompöse Eröffnungsfeier wird (am Tag des Verfassens) am Freitag steigen. Und mit dem vier Jahre alten Video der Pferdesmisshandlung durch die britische Dressurolympiasiegerin von London 2012, Charlotte Dujardin, die eine Disqualifikation zur Folge hatte und der chaotischen ersten Fußballspiele mit Bombenwarnungen, Fanstörungen, Ergebnisprotesten und 16 Minuten Nachspielzeit haben diese Spiele schon ihre ersten öffentlichkeitswirksamen Skandale. Natürlich fragen sich auch alle schon, ob die am Mittwoch in Paris angekommenen Celine Dion und Lady Gaga bei der Eröffnungsfeier auftreten werden. Apropos Eröffnungsfeier: Erst kürzlich wurde bekanntgegeben, dass Judoka Anna-Maria Wagner und Basketballer Dennis Schröder aus unserer schönen Löwenstadt Braunschweig die deutsche Fahne tragen werden: einmalig! Die kompletten Ergebnisse der Wahl: https://www.teamdeutschland.de/news/details/anna-maria- wagner-und-dennis-schroeder-tragen-die-deutsche-fahne-auf-der-seine 

Vorschau Wettkampftage 1 / 2 / 3 

Am ersten Wettkampftag, dem Samstag, richten sich die Blicke aus deutscher Sicht vor allen Dingen auf die beiden 400-Meter-Schwimmrennen der Frauen und Männer am Abend (ca. 20:30-21:00 Uhr / ARD), wo vor allen Dingen bei den Männern das Gold schon zum Greifen nahe ist. Denn kürzlich blieb Schwimmstar Lukas Märtens über die 400 Meter Freistil nur 0,26 Sekunden unter Paul Biedermanns legendärem Uraltweltrekord aus Rom 2009 und schwamm mit dieser drittbesten Zeit jemals deutlich Weltjahresbestleistung. Aber auch bei den Frauen kann man mit Isabel Gose immer auf eine Medaille hoffen.

Der komplette Zeitplan für den Samstag: https://olympics.com/de/paris- 2024/zeitplan/27-juli

Am zweiten Wettkampftag sticht der Wettkampf der Kanuslalom-Olympiasiegerin von Tokio, Ricarda Funk, hervor. Wenn ihr Wettkampf um ca. 17:45 Uhr (ZDF) steigt, blickt ganz Sportdeutschland nach Vaire-sur-Marne und hofft, dass sie mit ihrem Kajakeiner siegen wird: bangen wir mit! Sehenswert ist aber auch das Schießen der Männer über 10 m mit der Luftpistole, wo für Robin Walter durchaus eine Medaille drin ist (ca. 09:30 Uhr / ZDF) und auch das Mannschafts-Bogenschießen der Frauen am Nachmittag (ZDF) sowie am Abend das Schwimmen der Frauen über 100 m Schmetterling (ca. 20:40 Uhr / ZDF), wo der deutschen Angelina Köhler einiges zuzutrauen ist.

Der komplette Zeitplan für den Sonntag: https://olympics.com/de/paris- 2024/zeitplan/28-juli

Am dritten Wettkampftag gucken wir auf Anna Janßen, die um ca. 09:30 Uhr in der ARD durchaus Gold beim Schießen über 10 m mit dem Luftgewehr gewinnen könnte; und Gold sicher scheinen um 11:00 Uhr (ARD) auch die deutschen Vielseitigskeitsspringer/innen im Teamwettbewerb zu haben, genauso wie am Nachmittag (15:00 Uhr / ARD) im Einzel. Vorher könnte mit einigem Glück auch Luca Schwarzbauer im Mountainbike Cross-Country der Männer eine Medaille gewinnen (14:10 Uhr / ARD). Um ca. 17:20 Uhr geht es in der ARD dann für Sideris Tasiadis um die Medaillen im Kanuslalom der Männer mit dem Einercanadier. Und am Abend (ca. 20:40 Uhr / ARD) hat Lukas Märtens beste Chancen, seine zweite Goldmedaille im Schwimmen über die 200 m Freistil der Männer zu gewinnen.

Der komplette Zeitplan für den Montag: https://olympics.com/de/paris- 2024/zeitplan/29-juli

Ich wünsche Euch nun ganz viel Spaß beim Fernsehen und drücke den deutschen Hoffnungen drei Daumen!