Mittwoch, 20. Januar 2016

Sportfest 2015


Viel Spaß, aber Kritik am Tauziehen. Elisabeth Dahlheim befragte Fünftklässler zum Sportfest.

Höher, schneller, weiter.
Was hat dir am Sportfest am meisten Spaß gemacht? 









Sophie Schwesig, 5. Klasse: der Gruppenlauf, wo manche aus der Klasse immer zusammen an einem Seil gelaufen sind.
Laura Schwesig, 5. Klasse: die Station, wo man immer mit den Tennisschlägern und einem Tennisball in eine Kiste schlagen musste.
Kristin Kaulich, 5. Klasse: der Staffellauf.
Franziska Schimmel, 5. Klasse: der Weitsprung.
Johannes Mertens, 5. Klasse: der Weitsprung.
Jonas Machate. 5. Klasse: das Tauziehen.
Arne Häusler, 5. Klasse: der Weitsprung. 

Hat dir das Sportfest allgemein Spaß gemacht?
Sophie: Ja.
Laura: Es geht.
Kristina: Ja, schon.
Franziska: Geht so.
Johannes: Ja.
Jonas: Ja.
Arne: Ja, alles. 

Das heiß diskutierte Tauziehen.
Fandest du das Sportfest gerecht? 
Sophie: Ja, aber das Tauziehen fand ich nicht gerecht.
Laura: Eigentlich schon, aber als das Tauziehen drankam, nicht mehr.
Kristina: Das Tauziehen nicht.


Franziska: Das Tauziehen war nicht gerecht.
Johannes: Ja.
Jonas: Geht so.
Arne: Ja, alles. 


Passend zum Anlass: Anreise mit dem Fahrrad. Iman Sibai befragte Lehrer zum Sportfest.

Unsere Reporterin ...
... beim Interview.
Welchen Unterricht verpassen Sie gerade? 
Frau Globig, Klassenlehrervertreterin der 9s1: Ich verpasse gerade den Leistungskurs Latein.
Frau Schröter, Klassenlehrerin der 5b: Ich würde jetzt in der 10. und 5. Klasse Englisch unterrichten.
Herr de Boer, Klassenlehrervertreter der Klasse 7c: Keinen, denn ich leite dieses Sportfest. 

Wie sind Sie heute hierhergekommen? Zu Fuß oder mit dem Fahrrad? 
Frau Globig: Ich bin mit dem Fahrrad gekommen.
Frau Schröter: Ich bin auch geradelt.
Herr de Boer: Mit dem Fahrrad – wie immer. 

Was haben Sie als Sportlehrer/in heute gefrühstückt? 
Frau Globig: Heute Morgen habe ich vier Scheiben Brot gegessen. Drei waren mit Käse und eins mit Marmelade. 
Frau Schröter: Ich habe eine Scheibe Brot mit Frischkäse und Gurken gegessen, und getrunken habe ich O-Saft. 
Herr de Boer: Ich habe heute Müsli und Obst gegessen. 

Ob die Lehrer wirklich besser wären?
Wenn Sie beim Sportfest auch teilnehmen könnten, bei welcher Station würden Sie am liebsten mitmachen und bei welcher haushoch gewinnen? 



Frau Globig: Gewinnen würde ich bei allen, nee Spaß beiseite, gewinnen würde ich beim Werfen, also den Softball in den Ring treffen, und am liebsten würde ich beim Schlagen (Tennisball in die Kiste mit dem Schläger schlagen) mitmachen.
 Frau Schröter: beim Springen würde ich haushoch gewinnen, und beim Staffellauf würde ich am liebsten teilnehmen. 
Herr de Boer: beim Werfen haushoch und am liebsten. 

Wenn Sie sich hier noch eine Disziplin auswählen könnten, welche wäre diese? Es kann auch eine verrückte sein, zum Beispiel Verstecken oder Topfschlagen. 
Frau Globig: mit dem Ball jonglieren.
Frau Schröter: Ich würde mir noch Blinde Kuh wünschen.
Herr de Boer: Schwimmen. 

Die Siegerehrung. Von Nele Voges
Bei den 5. Klassen haben die Schülerinnen und Schüler der 5e den ersten Platz gemacht. Sie haben sich sehr über den erfolgreichen Sieg gefreut. Den zweiten Platzt hat die 5c gemacht. Hat sich aber auch ein wenig geärgert, da sie ja die Chance auf den 1. Platz hatte.
Gut geschlagen hat sich aber auch die 5a, die sich den 3. Platz verdient haben. Den 4. Platz hat die 5b gemacht. Der 5. Platz und damit der letzte Platz ging an die 5d.
Bei den 6. Klassen ging der 1. Platz an die 6b. Den zweiten, aber auch verdienten 2. Platz hat die 6d gemacht. Der wohlerkämpfte 3. Platz ging an die 6e. Die 6d hat sich noch auf den 4. Platz gerettet. Den 5. und damit letzten Platz hat die 6c gemacht. 

Fotos: Volker Thomsen


Freitag, 11. Dezember 2015

Lehrerporträt


Nicht alles auf die Goldwaage. Sofia Vierling und Nele Voges im Gespräch mit Herrn Bartels

Wie finden Sie die Schule?
Ich bin sehr positiv angetan. Die Schüler und das Kollegium sind sehr freundlich, und ich bin sehr fröhlich, hier zu arbeiten.

Waren sie vorher schon auf einer anderen Schule tätig ?
Ja , zuvor war ich schon auf dem Theodor-Heuss-Gymnasium in Wolfsburg, das war auch eine sehr gute Schule.

Was für Fächer unterrichten Sie?
Ich unterrichte die Fächer Englisch und Geschichte.

Wie finden sie die Unterrichtsräume?
Sehr freundlich und hell, schönes Parkett. Sie sind etwas klein, aber besitzen sehr viel Charme.

Was waren Ihre früheren Lieblingsfächer?
Französisch, Geschichte, Englisch und Musik.

Wie finden Sie Ihre Kollegen?
Sie sind sehr nett und aufgeschlossen. Außerdem sehr professionell und hilfsbereit.

Haben sie Tipps für die Schüler?
Ihr müsst nicht alles, was die Lehrer sagen, auf die Goldwaage legen.

Montag, 7. Dezember 2015

Aus der Schulzeit I


Pillut. Eine Geschichte aus der Schulzeit von Ulrich Kuttig
Unsere Schule war eine kleine Dorfschule. Es gab insgesamt vier Klassen: eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte. Ich ging damals in die 4. Klasse. Zum Klassenraum im ersten Stock führte eine lange Treppe. Oben war ein kurzer Flur, an dessen linker Seite die Tür des Klassenraums lag. An der gegenüberliegenden Seite gab es eine weitere Tür, die aber stets verschlossen war. Da wir jeden Morgen davor warten mussten, hatten wir uns öfter gefragt, was sich wohl dahinter verbarg und manche Mutige hatten die Klinke heruntergedrückt, um festzustellen, dass sich die Tür nicht öffnen ließ. Von den Lehrern hatten wir nur die Auskunft bekommen, dass sie für uns verboten sei.
Ulrich Kuttig unterricht am WG Kunst und Deutsch.
Eines Tages, nachdem unser Lehrer, Herr Lohmann, eine Mathematikarbeit angekündigt und dann den Unterricht beendet hatte, blieb eine kleine Gruppe von Schülern noch zusammen, weil wir uns nicht entschließen konnten, nach Hause zu gehen. Als wir den Klassenraum verließen, fiel mir auf, dass die Tür, die sonst immer verschlossen war, einen Spalt offen stand. Wir versuchten durch den schmalen Türschlitz etwas von dem, was dahinter war, zu erblicken und berieten, was wir tun sollten. Einer sah die Treppe hinunter in den darunter liegenden Flur, doch von Herrn Lohmann war nichts zu sehen. So öffneten wir langsam die Tür und gingen leise hindurch.
Als erstes fiel uns die überraschende Helligkeit des Raumes auf und dann, dass er groß und ganz leer war. Ein seltsamer Geruch traf uns. An den Fenstern hingen Gardinen, die halb zurückgezogen waren. Ein Fenster war gekippt und die Gardine davor bewegte sich ganz wenig. Kleine Spuren erinnerten noch an jemanden, der hier einmal gelebt hatte: ein Zettel, der auf dem Boden lag, ein Staubflusen, ein verbogener Nagel. Weitere Türen führten in andere Zimmer. Wir verstreuten uns, jeder wählte einen anderen Weg durch die Wohnung, während ich noch am Fenster des großen Raums stand und hinaus auf den Schulhof blickte. Ich sah von oben Herrn Lohmann, wie er sich mit einer Mutter unterhielt. – Plötzlich hörte ich aus einem der Zimmer einen Schrei. Wie die anderen auch lief ich hin, um zu sehen, was passiert war.
Wir drängelten uns etwas an der Tür und erblickten einen unserer Mitschüler, der mit blassem Gesicht in einem Badezimmer stand. Er deutete mit seinem Finger auf die Duschwanne, die sich direkt gegenüber der Tür befand. Genau in der Mitte der quadratischen weißen Wanne lag eine riesige braune Kackwurst. Als ich sie sah, stieg mir auch schon ein betäubender Gestank in die Nase. Wir flohen Hals über Kopf und sammelten uns an der Wohnungstür. Obwohl wir eigentlich die Wohnung gar nicht hätten betreten dürfen, einigten wir uns doch darauf, Herrn Lohmann von der Kackwurst zu erzählen. Wir rannten die Treppe hinunter und trafen ihn auf dem Schulhof, wo er noch immer mit der Mutter sprach.
„Herr Lohmann, Herr Lohmann, in der Wohnung neben unserer Klasse liegt eine Kackwurst, mitten in der Dusche!“ – Herr Lohmann stutzte. Er hatte offenbar keine Lust, sich die Kackwurst näher anzusehen. – „Wir kümmern uns morgen darum“, meinte er schließlich und führte seine Unterhaltung mit der Mutter fort.
Am nächsten Morgen waren wir aufgeregt, wir hatten schon allen anderen von dem Erlebnis des Vortages erzählt. Und so fragte sich jeder, was Herr Lohmann wegen der Wurst machen würde. Er aber betrat den Raum und sagte lediglich: „Wir schreiben heute wie angekündigt eine Mathematikarbeit. Wer möchte die Arbeitshefte verteilen?“ Wir sahen uns ratlos an: Er hatte das Ereignis offenbar völlig vergessen! Schließlich meldete ich mich: „Herr Lohmann, was ist denn mit der Kackwurst?“ Herr Lohmann setzte das gleiche missmutige Gesicht auf, das er schon am Vortag gezeigt hatte und überlegte wieder eine kurze Weile. Dann sagte er: „Wer macht das weg?“
Einige Sekunden herrschte Stille im Klassenraum. Verstohlen sahen wir uns an. Die Aussicht, die Mathematikarbeit nicht mitschreiben zu müssen, war verlockend, aber der Preis war mir zu hoch, denn mit Schrecken hatte ich das Bild der Wurst vor Augen.
Plötzlich hörte man ein paar Tischreihen weiter ein „Ich!“. Gemeldet hatte sich Andreas, den wir alle nur „Pillut“ nannten. Pillut saß am Rand des Klassenraums. Seine blonden, strähnigen Haare waren lang, was damals bei einem Jungen selten war. Das kam daher, weil seine Eltern sich nicht darum kümmerten, ihrem Kind die Haare zu schneiden. Auch seine Kleidung wurde selten gewaschen. Sie hatte graue Flecken und roch seltsam. Dennoch mochten wir ihn, denn er war ein sanfter und hilfsbereiter Junge. Pillut hatte, soweit ich mich erinnern konnte, in Mathe immer eine 6 geschrieben.
Herr Lohmann nickte nur in seine Richtung und so stand er auf und verließ den Raum. Wir beugten uns über die Mathearbeit, dachten aber immer wieder an Pillut und fragten uns, wie er mit der Kackwurst fertig werden würde.
Er blieb weg bis zum Ende der Stunde, erst kurz vor dem Klingeln betrat er wieder den Raum und setzte sich still auf seinen Platz. Wir gaben die Mathearbeiten ab. Pillut blieb auf seinem Stuhl sitzen. Er blickte vor sich auf den Tisch und sagte nichts. Und so wagten auch wir nicht zu fragen, wie er diese Stunde verbracht hatte. Selbst Herr Lohmann sprach ihn nicht an.
Schon am nächsten Tag erhielten wir die bewerteten Mathearbeiten zurück.
Dieses eine Mal bekam Pillut keine 6.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Klassenfahrt der 6a


Kurz, aber toll. Franka Häußler über ihre erste Klassenfahrt am WG
Als unsere Klassenlehrerin ankündigte, dass wir eine Klassenfahrt machen wollen, war ich total aufgeregt und gespannt, auch wenn es erst nach den Sommerferien am 14.09. nach Schöningen losgehen sollte, freute ich mich so. Nach den Sommerferien wurden wir dann endlich auf die Zimmer verteilt. Ich ging mit zwei meiner Freundinnen, Amelie und Dora, auf ein Zimmer. Nun konnte es endlich losgehen.
Am Montag wachte ich früh auf und kontrollierte meinen Koffer. Später wurde ich dann von meiner Mutter zum Treffpunkt gefahren. Als alle gekommen waren, ging es weiter mit dem Bus. Nach eineinhalb Stunden waren wir endlich da.
Zuerst mussten wir in der Eingangshalle warten, dann wurden wir in unsere Zimmer verteilt, die uns zuerst an einen Jugendknast erinnerten: Die Betten knarzten, es sah eher eintönig aus, und man sagte uns, ab 22 Uhr sei Nachtruhe, und wir stellten uns vor, wie dann vor den Fenstern Gitter heruntergelassen würden.
Trotzdem lebten wir uns gut ein. Wir bezogen unsere Betten, womit wir ein bisschen Probleme hatten. Danach gab es Mittagessen. Am Nachmittag machten wir eine Stadt-Rallye. Leider regnete es, und wir liefen den falschen Weg, aber trotzdem versuchten wir, das Rätsel zu lösen. Als wir erschöpft zurückkamen, gab es auch bald Abendessen. Wir blieben noch bis Mitternacht wach.
Am nächsten Morgen weckte mich mein Wecker. Wie ich fand, war er viel zu laut. Ich versuchte, ihn zu ignorieren, aber nach kurzer Zeit wachten auch meine Freundinnen auf. Müde zogen wir uns an. Um 8 Uhr gab es Frühstück. Wir konnten uns den ganzen Vormittag selber beschäftigen. Ich machte Armbänder. Später gingen wir heraus und schauten uns das Gelände an. Wir fanden eine kleine niedliche Katze. Später hatten wir ganz viele Bilder von dieser süßen Katze. Als wir wieder hineingingen, machte ein anderes Zimmer gerade ganz verrückte Frisuren und Verkleidungen. Ich half gerne mit. Die Zeit ging schnell vorbei, und dann gab es auch schon wieder Mittagessen.
Unterwegs ins Paläon.
Mit dem Bus fuhren wir nun zum Paläon. Das ist ein berühmtes Museum über die Altsteinzeit, in dem die Schöninger Speere ausgestellt sind, ca. 300.000 Jahre alte Jagdwaffen. Im Museum erwartete uns ein Mann, der uns das von außen große Paläon von innen zeigen wollte. Erst gingen wir eine lange Treppe nach oben ...
Nach der Führung konnten wir uns noch ein bisschen im Shop umsehen. Ich habe aber nichts gekauft. Danach konnten wir draußen noch Speere werfen und Bogen schießen.
Leider kam da auch schon unser Bus. Zurück in der Jugendherberge gab es auch bald unser letztes Abendbrot. An diesem Abend versuchten wir eine Disco zu machen – na ja, mit acht Liedern war das ziemlich langweilig. Nach und nach gingen wir dann ins Bett und quatschten da weiter.
Am nächsten Morgen verschliefen wir etwa eine halbe Stunde, vielleicht war mein Wecker heute gnädig und wollte nicht ganz so laut klingeln. Aber nun mussten wir uns beeilen!
Unsere Autorin.
Nach unserem letzten Frühstück sollten wir unsere Koffer packen. Als wir fertig waren, gingen wir in den Gemeinschaftsraum. Leider kam der Bus etwas später als geplant. Also spielten wir viele Runden von unserem Lieblingskartenspiel. Dann kam endlich der Bus. Vor dem WG-Haupthaus angekommen, sahen wir schon unsere Eltern. Ich wurde von einer Freundin nach Hause gebracht.
Leider war die Kassenfahrt sehr kurz, trotzdem fand ich sie super toll. Ich hoffe wir machen bald noch eine.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Buchvorstellung kreativ


Wörter wie Bilder. Iman Sibais kreative Buchvorstellung zu Roald Dahls „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (1963) aus dem Deutschunterricht in Jg. 6

 
 
 


Mittwoch, 25. November 2015

Kinder-Uni Braunschweig


Monster gibt es, weil es Menschen gibt. Prof. Dr. Rüdiger Heinze referierte bei der Kinder-Uni über die Frage „Warum gibt es Monster?“ 

Was ist eigentlich die Kinder-Uni? Von Moritz von Bachmann und Jessica Krawczyk.
Der Kinder-Uni-Ausweis unseres Autors Moritz.
Die Kinder-Uni ist eine Art Universität für Kinder. Sie findet immer im September und November an Samstagen statt. Man darf mit einem Ausweis, den man vorher besorgen muss, oder mit einem Anmeldebuch in die Vorlesung kommen. Die Kinder-Uni ist kostenlos.
Im Wintersemester 2015/16 zum Beispiel waren diese und andere Themen dran: „Wer summt denn da im Elektromotor“, „Warum gibt es Monster?“ oder „Weltraummüll – wie viele Trümmer fliegen um die Erde?“. Natürlich darf man auch Fragen stellen, und es gibt ein kleines Quiz, bei dem man tolle Preise gewinnen kann, aber die Chance ist eher niedrig, denn es sind ja über 100 Kinder, die sich beteiligen. Zu gewinnen gibt es z. B. ein T-Shirt oder eine CD.

Vorlesung „Warum gibt es Monster?“ (7. November 2015). Von Moritz von Bachmann
Zu Anfang der Vorlesung erzählte Professor Dr. Rüdiger Heinze vom Englischen Seminar eine „Monsterregel“, die ihm als Kind beigebracht wurde: Wenn ein Körperteil über meine Bettkante hinausschaut, so Heinze, darf ein Monster mich angreifen. Natürlich gibt es keine echten Monster, aber in unserer Vorstellung sind sie fast unzählbar, erklärte der Professor.
Dann gab er den Kindern den Auftrag: „Zeichnet mir mal ein Monster“. Als der Großteil fertig war, holte er vier Kinder auf die Bühne, die ihre Monster erklärten. Es gab eines, das fliegen konnte, eine Mischung aus Frankenstein und einem Sorgenfresser, einen Vampir und einen „Monster-Dino“. Das Thema mit den Mischungen griff Heinze gleich auf und erklärte, dass sich so eine Mischung Hybrid nennt. Monster lassen sich oft an ihrem außergewöhnlichen Aussehen festmachen. Doch das trifft nicht immer zu. „Denkt mal an Lord Voldemort. Der sieht auch eigentlich wie ein Mensch aus, aber ist ein Monster“, sagte der Professor. Dann fuhr er fort: „Monster leben an den kuriosesten Orten, zum Beispiel unterm Bett oder im Gulli. Sie haben auch alle ihre eigenen Fähigkeiten, Rechte und Geschichten. Manche bewachen einen Ort oder eine Grenze. Oder vielleicht sogar ein Geheimnis.
Danach stellte und erklärte er die Frage: „Was bedeutet eigentlich das Wort Monster? Monster bedeutet zwar Monstrum, aber auch Zeichen. So wie die Verkehrszeichen hat auch jedes Monster seine Bedeutung. Das gibt auch den Hinweis darauf, dass Monster nicht nur böse sind. Manche sind gut und manche sind böse. So ist es auch bei Harry Potter. Oder bei ,Der Herr der Ringe’ und ,Der Hobbit’. Überall wo gute Monster sind, sind auch böse Monster. Überall wo böse Monster sind, sind auch gute.“
Am Ende jeder Vorlesung dürfen die anwesenden Kinder immer drei Fragen stellen. Da dieses Mal die Vorlesung kürzer als sonst war, waren es ein paar mehr.

Wie lange gibt es eigentlich schon Monster?
Schon länger als es Pyramiden gibt, also mehrere zehntausend Jahre bestimmt.

Wer erfindet eigentlich Monster?
Ihr alle! Als ihr vorhin Monster gezeichnet habt, da habt ihr welche erfunden.

Wie viele Monster gibt es denn?
Also echte gibt es keine, aber die Monster, die es in den Vorstellungen der Menschen gibt, sind unzählbar. In jeder Sekunde kommen neue dazu.

Wer hat das erste Monster erfunden?
Das waren schon die Steinzeitmenschen. Sie hatten Dinge, die sie sich nicht erklären konnten. Zum Beispiel das Feuer. So ist vielleicht der Drache entstanden.

Nach dem Ende der Veranstaltung kann man immer auf die Bühne kommen und seine eigenen Fragen stellen. Dabei habe ich Dr. Rüdiger Heinze vom Englischen Seminar noch interviewt.

Kinderuni-Vorlesung: „Warum gibt es Monster“, Interview mit Prof. Dr. Rüdiger Heinze 

Wie sind Sie auf das Thema der Vorlesung gekommen?
Das war wohl mein Interesse an Monstern.

Wie lange haben Sie gebraucht, um die Vorlesung auszuarbeiten?
Also eigentlich seit meiner Kindheit, denn alle Monsterfilme, die ich mir damals angesehen habe, haben in diese Vorlesung mit reingezählt. Aber für diese Vorlesung speziell: vier Tage.

Haben Sie vor Ihren oder anderen Kindern eine Testvorlesung gehalten?
Vor Freunden und vor meinen Patenkindern. Eigene Kinder hab‘ ich keine.

Womit würden Sie andere Kollegen überzeugen, auch eine Kinder-Uni Vorlesung zu halten?
Es macht einfach unglaublich viel Spaß und die Kinder wollen einfach da sein. Studenten wollen nicht immer da sein, manchmal wollen sie nur den Stempel.

Außerdem besuchte ich noch die nächste Vorlesung der Kinder-Uni und interviewte die Professorin.

Kinderuni-Vorlesung: Mama und Papa fahren grün – die Brennstoffzelle macht’s möglich! Frau Prof. Dr. Ulrike Krewer, Institut für Energie- und Systemverfahrenstechnik (14.11.2015)

Wie sind Sie auf das Thema der Vorlesung gekommen?
„Ich beschäftige mich an der TU auch mit der Brennstoffzelle und arbeite auch mit VW zusammen um die Brennstoffzelle in die Autos zu bringen.

Wie lange haben Sie gebraucht, um die Vorlesung auszuarbeiten?
Wir haben zehn Tage gebraucht.

Haben Sie vor Ihren oder anderen Kindern eine Testvorlesung gehalten?
Nein, wir haben nur gestern eine Art Generalprobe gemacht.

Womit würden Sie andere Kollegen überzeugen, auch eine Kinder-Uni Vorlesung zu halten?
Damit dass man ganz viel Spaß auf der Bühne hat und ganz viele junge Leute für sein Thema interessieren kann.

Kinder-Studenten im Hörsaal Audimax der TU Braunschweig.
Bildquellen: Prof. Dr. Rüdiger Heinze; https://www.tu-braunschweig.de/presse/veranstaltungen/kinderuni

Dienstag, 24. November 2015

Refugees welcome!


Flüchtlinge willkommen! Valea Elß über das Engagement für Flüchtlinge am WG

Flüchtlinge in Afrika.
In Deutschland sind Flüchtlinge gerade ein wichtiges Thema. Sie flüchten aus dem Land, in dem sie eine Staatsbürgerschaft besitzen, fliehen vor Not, Angst und politischer Verfolgung. Vor allem aus Krisenregionen in Afrika und aus dem Nahen Osten versuchen viele, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Oft verlieren sie dabei sogar ihr Leben.

Braunschweig hilft, z. B. durch Organisationen wie das „Refugium“. Außerdem werden Spenden gesammelt, Flüchtlingsunterkünfte werden gebaut, und bei bei „Kaufbar“ des Deutschen Roten Kreuzes können nicht mehr gebrauchte Sachen abgegeben werden.

Auch unsere Lehrerin Frau Koch hat sich mit diesem Thema beschäftigt und eine Arbeitsgemeinschaft dazu gegründet. „Refugees welcome“ heißt die neue AG, übersetzt also „Flüchtlinge willkommen“. Die AG ist für Schülerinnen und Schüler von der siebten bis zur zehnten Klasse. Sie findet am Dienstag in der neunten Stunde statt. Dort wollen sich die Schüler mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzen und Hintergründe dazu erfahren. Natürlich wollen sie auch Hilfe leisten, durch Spendensammlung oder in Flüchtlingsunterkünften.

Aufnahmeländer von Mittelmeerflüchtlingen.
Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich derzeit aus Siebt- und Neuntklässlern zusammen. Dies sind an der aktuellen Flüchtlingskrise interessierte Schüler, deren Interesse durch Zeitungsartikel und die Nachrichten im Fernsehen geweckt wurde. „Wir besuchen die AG, weil wir helfen wollen“, meinten die Schülerinnen aus dem siebten Jahrgang bei unserem Gespräch.

Viele Boote sind überladen und seeuntüchtig.
Als Erstes beschäftigte sich die AG mit der Sammlung von Spenden. Für einen großen Kuchenbasar am Dienstag, den 13.10., wurde jede Menge Kuchen gebacken. Im Haupthaus und in der Außenstelle in der ersten und zweiten Pause verkauften die Schüler und Frau Koch fleißig jede Menge Kuchen.
Mit einem großen Erfolg! Rund 230 € verdiente die Arbeitsgemeinschaft an jenem Tag. Das eingenommene Geld soll hauptsächlich für Bastelsachen für Flüchtlingskinder ausgegeben werden.

Viele Flüchtlinge kamen zuletzt über die Westbalkanroute.
Am selben Tag bekam die AG Besuch von der Volkshochschule Braunschweig. Christina Axmann und Tanja Pantazis von der Regionalstelle für politische Bildung waren zusammen mit dem FSJ-ler Finn Kleinknecht gekommen, um in den nächsten Wochen mit der AG zusammenzuarbeiten. Dabei sollen Fragen geklärt werden, die Schüler zu diesem Thema interessieren. Auch wollen die AG-Mitglieder mit Axmann, Pantazis und Kleinknecht gemeinnützige Einrichtungen für Flüchtlinge wie das „Refugium“ besuchen, um sich in die Situation von Flüchtlingen hineinzuversetzen.
Ebenfalls möchte die AG Workshops für Klassen des WGs organisieren, um auch andere Schüler und Schülerinnen über die aktuelle Flüchtlingslage zu informieren. Dabei kooperiert die Arbeitsgemeinschaft mit der Klasse 8 von Herrn Rolirad, die ebenfalls Spendenaktionen organisieren. Dieser ist zusammen mit Frau Koch und sechs Schülern seiner Klasse zum Remenhof gefahren, einer Stiftung in Braunschweig zur Kinder- und Jugendhilfe. Über die Spende, die übergeben wurde, haben sich alle sehr gefreut. Nach der Kontaktaufnahme war es ein sehr angenehmer Nachmittag, meinte Herr Rolirad. Seine nächste Aktion ist ein Weihnachtsbasar, voraussichtlich am Freitag, den 11. Dezember. Eine tolle Idee also, sowohl zum Verstehen und Erfahren als auch zum Helfen aus eigener Hand.

Ende November soll es einen zweiten Kuchenbasar geben. Natürlich soll auch dieser wieder so erfolgreich werden. Also müssen alle Schüler und Schülerinnen und auch die Lehrer des WGs wieder fleißig essen, für einen guten Zweck!



Bildquellen:
dpa / picture alliance; www.spdfraktion.de/themen/bundestag-debattiert-%C3%BCber-fl%C3%BCchtlingskatastrophe-im-mittelmeer
ap; www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/891079
Stepmap; www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_73734868/fluechtlinge-im-mittelmeer-wer-die-todesroute-auf-sich-nimmt.html
http://cdn1.spiegel.de/images/image-913614-panoV9free-dmjn-913614.jpg

Lehrerporträt


Jeden Tag ein bisschen lernen. Carola Globig antwortet Anna Rzeppa und Sofia Vierling

Geburtsdatum:
22. Mai 1988

Hobbys:
Klavierspielen, Volleyball, Joggen, Radfahren

Fächer: Sport, Latein

Warum haben Sie sich für diese Fächer entschieden?
Sport ist für den Körper, Latein für den Geist. Es macht Spaß, Schüler in Latein und Sport zu kennen und zu sehen wie unterschiedlich sie da sind.

Haben Sie Tipps für Schüler?
Im Sport: alles ausprobieren. Für Latein sollte man jeden Tag ein bisschen lernen. Und: Die verrücktesten Eselsbrücken sind die besten.

Haben Sie vorher an einer anderen Schule unterrichtet?
Ja. Ich war an der Marienschule Hildesheim.

Wie lange sind Sie am WG?
Seit Februar 2015.

Was gefällt Ihnen hier?
Die netten Schüler und Kollegen und das angenehme Schulklima.

Was gefällt ihnen nicht so gut?
Die kleine Sporthalle.

Warum sind Sie Lehrerin geworden?
Ich habe Freude, den Schülern etwas beizubringen.


Freitag, 20. November 2015

Willkommensfest 2015


Nette Stände und viele Leckereien. Eindrücke vom Willkommensfest 2015 von Jan-Marten Kleine-Besten, Max Stein, Sophie Oettich und Sascha Stiebeiner


Schnitzeljagd 
Bei der Schnitzeljagd gab es viele spannende Stationen. Zuerst musste man sich aussuchen, was für einen Schwierigkeitsgrad man haben möchte (leicht, mittel, schwer). Zuerst wurde einem ein Foto gezeigt. Dann ging man zu dem gezeigten Ort. Dort musste man eine Frage lösen. (Sophie)


Gewinnerklasse 
Die 6a hatte einen sehr großen und schönen Stand. Dort wurden Waffeln verkauft und Lose, die 0,20,- kosteten. Auf diesen stand entweder „nichts“, „nochmal (ziehen)“, „Lebkuchenherz“ oder „Bonus Waffel“. Wenn „Lebkuchenherz“ darauf stand, hatte man ein „Lebkuchenherz“ gewonnen. Bei „nochmal ziehen“ durfte man nochmal ziehen. Bei „nichts“ gab es leider nichts und bei „Bonus Waffel“ logischerweise eine Waffel. (Max)




Interviews mit Gästen des Willkommensfests 

Noah, 5d 
Was machst du hier?
Ich genieße das Fest

Wo warst du schon? 
Ich war bis bis jetzt an jedem Stand, habe aber nicht überall etwas gekauft. 

Clemens, 5d 
Wie geht’s? 
Oh, es geht ganz gut, allerdings finde ich manche Stände langweilig bzw. überteuert. 

Welcher ist dein Lieblingsstand? 
Das ist der Stand der 6d. 

Warum? 
Weil er kostenlos ist und man trotzdem Preise bekommt. 

Und welchen Stand findest du am schlechtesten? 
Denn der 7a, weil er überteuert ist. Ich muss jetzt aber weg. Tschüss. 
(Sascha)

Louis, 5e 
Welche Stände hast du schon besucht? 
Den Smothee-Stand, den Cocktail-Stand und den Internationales-Essen-Stand. 

Welcher Stand hat dir am besten gefallen? 
Der Internationales-Essen-Stand. 

Welchen Stand möchtest du noch besuchen? 
Den mit Kaffee und Kuchen. 

Wie gefällt dir das Fest? 
Gut! 

Warum? 
Weil es sehr nette Stände mit vielen Leckereien gibt, und mir gefällt, dass es die 6. und 7. Klassen alleine organisiert haben.
Schulelternratsmitglied Roy Lorenz 
Welche Stände haben Sie schon besucht? 
Alle. 

Welcher Stand hat Ihnen am besten gefallen? 
Der Waffelstand der Klasse 6a. 

Welchen Stand möchten sie noch besuchen? 
Keinen. 

Haben sie etwas von der Organisation mitbekommen? 
Ja, das habe ich. Die Klassen haben das nämlich alles selber gemacht. Sie haben dafür fünf Tage gebraucht. 

Das Fest war echt toll. Es hat allen viel Spaß gemacht und es gab leckeres Essen und viele Spiele, zum Beispiel gab es auch ein Glücksrad. Es war das beste Fest.
(Jan-Marten)



Fotos: Jessica Krawczyk, Moritz von Bachmann, Sedef Atasoy

Dienstag, 21. Juli 2015

Synagogen-Besuch


Damit zwischen Mensch und Gott etwas sei. Eindrücke von Kübra Arnitali, Bianka Bialek und Ana Paula Grohn Sanchez zum Besuch des Werte-Normen-Kurses Jg. 6 in der Braunschweiger Synagoge 

Ich fand es interessant, wie die Synagoge eingerichtet war, ganz schlicht und einfach, nicht wie z. B. eine alte Kirche. Die eigentliche Synagoge war nur ein Raum in Weiß mit Stühlen, einem Tisch zum Vorlesen (für den Gottesdienst) und einem Schrank für die Thora (heiliges jüdisches Buch). Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Frau Wagner-Redding, die uns herumgeführt hat, erzählte, dass die Synagogen natürlich nicht alle wie diese aussehen, jedoch immer sehr schlicht gestaltet sind. Mir gefällt diese Gestaltung sehr gut. (Bianka)

Das erste, was mir in der Synagoge aufgefallen ist: dass sie sehr modern, aber auch gleichzeitig karg war. Besonders interessiert hat mich aber der Schrank mit den Thorarollen, die vier verschiedene Farben und Größen hatten. Dazu gab es noch einen Lesestab, der als Zeige-Finger beim Lesen diente. Weil die Hände oft dreckig sind, egal wie oft man sie wäscht, wird der Lesestab benutzt. Eine Thorarolle wurde aus vier Teilen Pergament zusammengenäht. Die Thora selbst ist mit der Hand geschrieben. Wenn man sich einmal verschrieben hatte, musste man von vorn anfangen. (Kübra)

Bevor wir in den Gebetsraum durften, mussten alle Jungs eine so genannte Kippa aufsetzen. Frau Wagner-Redding, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, erklärte uns dies so: Der Mensch solle nicht denken, dass zwischen ihm und Gott nichts mehr sei. (Ana-Paula )

Nach einer Stunde Zuhören: vor dem Eingang zur Synagoge.


Freitag, 17. Juli 2015

Umfrage in Jg. 5

Nachgefragt: ein Jahr am WG. Kübra Arnitali und Merit Hlbubek haben sich in Jg. 5 umgehört

Wir haben 37 Fünftklässler am Ende ihres ersten Jahrs am WG gefragt. Die Teilnehmer wurden zufällig ausgewählt. So gibt das Ergebnis Eindrücke wieder und beansprucht nicht, repräsentativ zu sei. (Vergrößerung durch Klick aufs Bild.)