Wörter wie Bilder. Iman Sibais kreative Buchvorstellung zu Roald Dahls „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (1963) aus dem Deutschunterricht in Jg. 6
Dienstag, 1. Dezember 2015
Mittwoch, 25. November 2015
Kinder-Uni Braunschweig
Monster gibt es, weil es Menschen gibt. Prof. Dr. Rüdiger Heinze
referierte bei der Kinder-Uni über die Frage „Warum gibt es Monster?“
Was ist eigentlich die Kinder-Uni? Von Moritz von Bachmann und Jessica
Krawczyk.
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| Der Kinder-Uni-Ausweis unseres Autors Moritz. |
Die
Kinder-Uni ist eine Art Universität für Kinder. Sie findet immer im September
und November an Samstagen statt. Man darf mit einem Ausweis, den man vorher
besorgen muss, oder mit einem Anmeldebuch in die Vorlesung kommen. Die
Kinder-Uni ist kostenlos.
Im
Wintersemester 2015/16 zum Beispiel waren diese und andere Themen dran: „Wer
summt denn da im Elektromotor“, „Warum gibt es Monster?“ oder „Weltraummüll –
wie viele Trümmer fliegen um die Erde?“. Natürlich darf man auch Fragen
stellen, und es gibt ein kleines Quiz, bei dem man tolle Preise gewinnen kann,
aber die Chance ist eher niedrig, denn es sind ja über 100 Kinder, die sich
beteiligen. Zu gewinnen gibt es z. B. ein T-Shirt oder eine CD.
Vorlesung „Warum gibt es Monster?“ (7. November 2015). Von Moritz von Bachmann
Zu
Anfang der Vorlesung erzählte Professor Dr. Rüdiger Heinze vom Englischen
Seminar eine „Monsterregel“, die ihm als Kind beigebracht wurde: Wenn ein Körperteil
über meine Bettkante hinausschaut, so Heinze, darf ein Monster mich angreifen.
Natürlich gibt es keine echten Monster, aber in unserer Vorstellung sind sie
fast unzählbar, erklärte der Professor.
Dann
gab er den Kindern den Auftrag: „Zeichnet mir mal ein Monster“. Als der Großteil
fertig war, holte er vier Kinder auf die Bühne, die ihre Monster erklärten. Es
gab eines, das fliegen konnte, eine Mischung aus Frankenstein und einem
Sorgenfresser, einen Vampir und einen „Monster-Dino“. Das Thema mit den
Mischungen griff Heinze gleich auf und erklärte, dass sich so eine Mischung
Hybrid nennt. Monster lassen sich oft an ihrem außergewöhnlichen Aussehen
festmachen. Doch das trifft nicht immer zu. „Denkt mal an Lord Voldemort. Der
sieht auch eigentlich wie ein Mensch aus, aber ist ein Monster“, sagte der
Professor. Dann fuhr er fort: „Monster leben an den kuriosesten Orten, zum
Beispiel unterm Bett oder im Gulli. Sie haben auch alle ihre eigenen Fähigkeiten,
Rechte und Geschichten. Manche bewachen einen Ort oder eine Grenze. Oder
vielleicht sogar ein Geheimnis.
Danach
stellte und erklärte er die Frage: „Was bedeutet eigentlich das Wort Monster?
Monster bedeutet zwar Monstrum, aber auch Zeichen. So wie die Verkehrszeichen
hat auch jedes Monster seine Bedeutung. Das gibt auch den Hinweis darauf, dass
Monster nicht nur böse sind. Manche sind gut und manche sind böse. So ist es
auch bei Harry Potter. Oder bei ,Der Herr der Ringe’ und ,Der Hobbit’. Überall
wo gute Monster sind, sind auch böse Monster. Überall wo böse Monster sind,
sind auch gute.“
Am
Ende jeder Vorlesung dürfen die anwesenden Kinder immer drei Fragen stellen. Da
dieses Mal die Vorlesung kürzer als sonst war, waren es ein paar mehr.
Schon länger
als es Pyramiden gibt, also mehrere zehntausend Jahre bestimmt.
Wer
erfindet eigentlich Monster?
Ihr alle!
Als ihr vorhin Monster gezeichnet habt, da habt ihr welche erfunden.
Wie viele
Monster gibt es denn?
Also echte
gibt es keine, aber die Monster, die es in den Vorstellungen der Menschen gibt,
sind unzählbar. In jeder Sekunde kommen neue dazu.
Wer hat
das erste Monster erfunden?
Das waren
schon die Steinzeitmenschen. Sie hatten Dinge, die sie sich nicht erklären
konnten. Zum Beispiel das Feuer. So ist vielleicht der Drache entstanden.
Nach
dem Ende der Veranstaltung kann man immer auf die Bühne kommen und seine
eigenen Fragen stellen. Dabei habe ich Dr. Rüdiger Heinze vom Englischen
Seminar noch interviewt.
Kinderuni-Vorlesung: „Warum gibt es Monster“, Interview mit Prof. Dr.
Rüdiger Heinze
Wie sind
Sie auf das Thema der Vorlesung gekommen?
Das war wohl
mein Interesse an Monstern.
Wie lange
haben Sie gebraucht, um die Vorlesung auszuarbeiten?
Also
eigentlich seit meiner Kindheit, denn alle Monsterfilme, die ich mir damals
angesehen habe, haben in diese Vorlesung mit reingezählt. Aber für diese
Vorlesung speziell: vier Tage.
Haben Sie
vor Ihren oder anderen Kindern eine Testvorlesung gehalten?
Vor Freunden
und vor meinen Patenkindern. Eigene Kinder hab‘ ich keine.
Womit würden
Sie andere Kollegen überzeugen, auch eine Kinder-Uni Vorlesung zu halten?
Es macht
einfach unglaublich viel Spaß und die Kinder wollen einfach da sein. Studenten
wollen nicht immer da sein, manchmal wollen sie nur den Stempel.
Außerdem
besuchte ich noch die nächste Vorlesung der Kinder-Uni und interviewte die
Professorin.
Kinderuni-Vorlesung: Mama und Papa fahren grün – die Brennstoffzelle
macht’s möglich! Frau Prof. Dr. Ulrike Krewer, Institut
für Energie- und Systemverfahrenstechnik (14.11.2015)
Wie sind Sie auf das Thema der Vorlesung gekommen?
„Ich
beschäftige mich an der TU auch mit der Brennstoffzelle und arbeite auch mit VW
zusammen um die Brennstoffzelle in die Autos zu bringen.
Wie lange haben Sie gebraucht, um die Vorlesung auszuarbeiten?
Wir
haben zehn Tage gebraucht.
Haben Sie vor Ihren oder anderen Kindern eine Testvorlesung gehalten?
Nein,
wir haben nur gestern eine Art Generalprobe gemacht.
Womit würden Sie andere Kollegen überzeugen, auch eine Kinder-Uni
Vorlesung zu halten?
Damit
dass man ganz viel Spaß auf der Bühne hat und ganz viele junge Leute für sein
Thema interessieren kann.
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| Kinder-Studenten im Hörsaal Audimax der TU Braunschweig. |
Bildquellen: Prof. Dr. Rüdiger Heinze; https://www.tu-braunschweig.de/presse/veranstaltungen/kinderuni
Dienstag, 24. November 2015
Refugees welcome!
Flüchtlinge willkommen! Valea Elß über das
Engagement für Flüchtlinge am WG
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| Flüchtlinge in Afrika. |
In Deutschland sind Flüchtlinge
gerade ein wichtiges Thema. Sie flüchten aus dem Land, in dem sie eine
Staatsbürgerschaft besitzen, fliehen vor Not, Angst und politischer Verfolgung.
Vor allem aus Krisenregionen in Afrika und aus dem Nahen Osten versuchen viele,
über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Oft verlieren sie dabei sogar ihr
Leben.
Braunschweig hilft, z. B. durch
Organisationen wie das „Refugium“. Außerdem werden Spenden gesammelt,
Flüchtlingsunterkünfte werden gebaut, und bei bei „Kaufbar“ des Deutschen Roten
Kreuzes können nicht mehr gebrauchte Sachen abgegeben werden.
Auch unsere Lehrerin Frau Koch hat
sich mit diesem Thema beschäftigt und eine Arbeitsgemeinschaft dazu gegründet.
„Refugees welcome“ heißt die neue AG, übersetzt also „Flüchtlinge willkommen“.
Die AG ist für Schülerinnen und Schüler von der siebten bis zur zehnten Klasse.
Sie findet am Dienstag in der neunten Stunde statt. Dort wollen sich die
Schüler mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzen und Hintergründe dazu
erfahren. Natürlich wollen sie auch Hilfe leisten, durch Spendensammlung oder
in Flüchtlingsunterkünften.
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| Aufnahmeländer von Mittelmeerflüchtlingen. |
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| Viele Boote sind überladen und seeuntüchtig. |
Als Erstes beschäftigte sich die AG
mit der Sammlung von Spenden. Für einen großen Kuchenbasar am Dienstag, den
13.10., wurde jede Menge Kuchen gebacken. Im Haupthaus und in der Außenstelle
in der ersten und zweiten Pause verkauften die Schüler und Frau Koch fleißig
jede Menge Kuchen.
Mit einem großen Erfolg! Rund 230 €
verdiente die Arbeitsgemeinschaft an jenem Tag. Das eingenommene Geld soll
hauptsächlich für Bastelsachen für Flüchtlingskinder ausgegeben werden.
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| Viele Flüchtlinge kamen zuletzt über die Westbalkanroute. |
Am selben Tag bekam die AG Besuch von
der Volkshochschule Braunschweig. Christina Axmann und Tanja Pantazis von der
Regionalstelle für politische Bildung waren zusammen mit dem FSJ-ler Finn
Kleinknecht gekommen, um in den nächsten Wochen mit der AG zusammenzuarbeiten.
Dabei sollen Fragen geklärt werden, die Schüler zu diesem Thema interessieren.
Auch wollen die AG-Mitglieder mit Axmann, Pantazis und Kleinknecht
gemeinnützige Einrichtungen für Flüchtlinge wie das „Refugium“ besuchen, um
sich in die Situation von Flüchtlingen hineinzuversetzen.
Ebenfalls möchte die AG Workshops für
Klassen des WGs organisieren, um auch andere Schüler und Schülerinnen über die
aktuelle Flüchtlingslage zu informieren. Dabei kooperiert die
Arbeitsgemeinschaft mit der Klasse 8 von Herrn Rolirad, die ebenfalls
Spendenaktionen organisieren. Dieser ist zusammen mit Frau Koch und sechs
Schülern seiner Klasse zum Remenhof gefahren, einer Stiftung in Braunschweig
zur Kinder- und Jugendhilfe. Über die Spende, die übergeben wurde, haben sich
alle sehr gefreut. Nach der Kontaktaufnahme war es ein sehr angenehmer
Nachmittag, meinte Herr Rolirad. Seine nächste Aktion ist ein Weihnachtsbasar,
voraussichtlich am Freitag, den 11. Dezember. Eine tolle Idee also, sowohl zum
Verstehen und Erfahren als auch zum Helfen aus eigener Hand.
Ende November soll es einen zweiten
Kuchenbasar geben. Natürlich soll auch dieser wieder so erfolgreich werden.
Also müssen alle Schüler und Schülerinnen und auch die Lehrer des WGs wieder
fleißig essen, für einen guten Zweck!
Bildquellen:
dpa / picture alliance; www.spdfraktion.de/themen/bundestag-debattiert-%C3%BCber-fl%C3%BCchtlingskatastrophe-im-mittelmeer
ap;
www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/891079
Stepmap; www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_73734868/fluechtlinge-im-mittelmeer-wer-die-todesroute-auf-sich-nimmt.html
http://cdn1.spiegel.de/images/image-913614-panoV9free-dmjn-913614.jpg
Lehrerporträt
Jeden Tag ein bisschen lernen. Carola Globig antwortet Anna Rzeppa und Sofia Vierling
Geburtsdatum:
22. Mai 1988
Hobbys:
Klavierspielen, Volleyball, Joggen, Radfahren
Fächer: Sport, Latein
Warum haben Sie sich für diese Fächer entschieden?
Sport ist für den Körper, Latein für den Geist. Es macht
Spaß, Schüler in Latein und Sport zu kennen und zu sehen wie unterschiedlich
sie da sind.
Haben Sie Tipps für Schüler?
Im Sport: alles ausprobieren. Für Latein sollte man jeden
Tag ein bisschen lernen. Und: Die verrücktesten Eselsbrücken sind die besten.
Haben Sie vorher an einer anderen Schule unterrichtet?
Ja. Ich war an der Marienschule Hildesheim.
Wie lange sind Sie am WG?
Seit Februar 2015.
Was gefällt Ihnen hier?
Die netten Schüler und Kollegen und das angenehme Schulklima.
Was gefällt ihnen nicht so gut?
Die kleine Sporthalle.
Warum sind Sie Lehrerin geworden?
Ich habe Freude, den Schülern etwas beizubringen.
Freitag, 20. November 2015
Willkommensfest 2015
Nette Stände und viele Leckereien. Eindrücke vom Willkommensfest 2015 von Jan-Marten Kleine-Besten, Max Stein, Sophie Oettich und Sascha Stiebeiner
Schnitzeljagd
Bei der Schnitzeljagd gab es viele spannende Stationen.
Zuerst musste man sich aussuchen, was für einen Schwierigkeitsgrad man haben
möchte (leicht, mittel, schwer). Zuerst wurde einem ein Foto gezeigt. Dann ging
man zu dem gezeigten Ort. Dort musste man eine Frage lösen. (Sophie)
Gewinnerklasse
Die 6a hatte einen sehr großen und schönen Stand. Dort
wurden Waffeln verkauft und Lose, die 0,20,- kosteten. Auf diesen stand
entweder „nichts“, „nochmal (ziehen)“, „Lebkuchenherz“ oder „Bonus Waffel“.
Wenn „Lebkuchenherz“ darauf stand, hatte man ein „Lebkuchenherz“ gewonnen. Bei
„nochmal ziehen“ durfte man nochmal ziehen. Bei „nichts“ gab es leider nichts
und bei „Bonus Waffel“ logischerweise eine Waffel. (Max)
Interviews mit Gästen des Willkommensfests
Was machst du hier?
Ich genieße das Fest
Wo warst du schon?
Ich war bis bis jetzt an jedem Stand, habe aber nicht überall etwas gekauft.
Clemens, 5d
Wie geht’s?Oh, es geht ganz gut, allerdings finde ich manche Stände langweilig bzw. überteuert.Welcher ist dein Lieblingsstand?Das ist der Stand der 6d.Warum?Weil er kostenlos ist und man trotzdem Preise bekommt.Und welchen Stand findest du am schlechtesten?Denn der 7a, weil er überteuert ist. Ich muss jetzt aber weg. Tschüss.
(Sascha)
Louis, 5e
Welche Stände hast du schon besucht?Den Smothee-Stand, den Cocktail-Stand und den Internationales-Essen-Stand.Welcher Stand hat dir am besten gefallen?Der Internationales-Essen-Stand.Welchen Stand möchtest du noch besuchen?Den mit Kaffee und Kuchen.Wie gefällt dir das Fest?Gut!Warum?Weil es sehr nette Stände mit vielen Leckereien gibt, und mir gefällt, dass es die 6. und 7. Klassen alleine organisiert haben.
Schulelternratsmitglied Roy Lorenz
Welche Stände haben Sie schon besucht?Alle.Welcher Stand hat Ihnen am besten gefallen?Der Waffelstand der Klasse 6a.Welchen Stand möchten sie noch besuchen?Keinen.Haben sie etwas von der Organisation mitbekommen?Ja, das habe ich. Die Klassen haben das nämlich alles selber gemacht. Sie haben dafür fünf Tage gebraucht.Das Fest war echt toll. Es hat allen viel Spaß gemacht und es gab leckeres Essen und viele Spiele, zum Beispiel gab es auch ein Glücksrad. Es war das beste Fest.
(Jan-Marten)
Fotos: Jessica Krawczyk, Moritz von Bachmann, Sedef Atasoy
Dienstag, 21. Juli 2015
Synagogen-Besuch
Damit zwischen Mensch und Gott etwas sei. Eindrücke von Kübra Arnitali, Bianka Bialek und Ana Paula Grohn Sanchez zum Besuch des Werte-Normen-Kurses Jg. 6 in der Braunschweiger Synagoge
Ich
fand es interessant, wie die Synagoge eingerichtet war, ganz schlicht
und einfach, nicht wie z. B. eine alte Kirche. Die eigentliche
Synagoge war nur ein Raum in Weiß mit Stühlen, einem Tisch zum
Vorlesen (für den Gottesdienst) und einem Schrank für die Thora
(heiliges jüdisches Buch). Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde,
Frau Wagner-Redding, die uns herumgeführt hat, erzählte, dass die
Synagogen natürlich nicht alle wie diese aussehen, jedoch immer sehr
schlicht gestaltet sind. Mir gefällt diese Gestaltung sehr gut. (Bianka)
Das erste, was mir in der Synagoge aufgefallen ist: dass sie sehr modern, aber auch gleichzeitig karg war. Besonders interessiert hat mich aber der Schrank mit den Thorarollen, die vier verschiedene Farben und Größen hatten.
Dazu gab es noch einen Lesestab, der als Zeige-Finger beim Lesen diente. Weil die Hände oft dreckig sind, egal wie oft man sie wäscht, wird der Lesestab benutzt.
Eine Thorarolle wurde aus vier Teilen Pergament zusammengenäht. Die Thora selbst ist mit der Hand geschrieben. Wenn man sich einmal verschrieben hatte, musste man von vorn anfangen. (Kübra)
Bevor
wir in den Gebetsraum durften, mussten alle Jungs eine so genannte
Kippa aufsetzen. Frau Wagner-Redding, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, erklärte uns dies so: Der
Mensch solle nicht denken, dass zwischen ihm und Gott nichts mehr
sei. (Ana-Paula )
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| Nach einer Stunde Zuhören: vor dem Eingang zur Synagoge. |
Freitag, 17. Juli 2015
Umfrage in Jg. 5
Nachgefragt: ein Jahr am WG. Kübra Arnitali und Merit Hlbubek haben sich in Jg. 5 umgehört
Wir haben 37 Fünftklässler am Ende ihres ersten Jahrs am WG gefragt. Die Teilnehmer wurden zufällig ausgewählt. So gibt das Ergebnis Eindrücke wieder und beansprucht nicht, repräsentativ zu sei. (Vergrößerung durch Klick aufs Bild.)
Dienstag, 30. Juni 2015
Moschee-Besuch
Ein schöner Tag. Kübra Arnitali über den Besuch der Werte-und-Normen-Kurse des 6. Jahrgangs in einer Moschee
Wir gingen
zuerst in ein Gebäude hinein, das wie ein Appartementhaus aussah. Drinnen, in
der Moschee, mussten wir dann unsere Schuhe ausziehen.
Nachdem wir
die Moschee betreten hatten, waren wir begeistert, dass ein Kickertisch im Raum
aufgestellt war: Die Moschee ist auch der Begegnungsraum der Islamischen
Gemeinschaft Braunschweig (IGB).
Wir waren
alle herzlich willkommen und wurden sehr zuvorkommend behandelt. Zuerst tranken
wir etwas nach dem Weg von rund 30 Minuten, den wir in der Hitze (30 Grad!) zu
Fuß gelaufen waren.
Anschließend
setzten wir uns im Kreis auf den Boden und schenkten unsere Aufmerksamkeit
Sadiqu Al-Mousllie, dem Vorsitzenden der IGB, der uns viel über die Moschee
beibrachte: zum Beispiel über die fünf Säulen des Islam, das Gebet und die
Propheten.
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| Gruppenbild mit dem Imam der Gemeinde IGB (Mitte) und dem Vorsitzenden (links). |
Später kam
der Imam der Gemeinde und zeigte uns, wie man vor dem Beten eine Waschung
durchführt. Für die Waschung wurde ein Tisch in die Mitte des Raumes gestellt,
damit wir alle sehen konnten, wie diese durchgeführt wird: zuerst die rechte
Hand, dann die linke, danach die Ohren, das Gesicht, der Nacken, danach die
Unterarme und zuletzt die Füße. Bei der Waschung wurde sehr sparsam mit dem
Wasser umgegangen.
Im Anschluss
durften wir Fragen stellen. So fragte zum Beispiel eine Schülerin: „Wie stehen
Sie zu anderen Religionen“. „Ich respektiere sie“, antwortete Al-Mousllie, „das
sagt auch der Koran“.
Nach dem
Erzählen wurden uns leckere Kleinigkeiten zum Essen serviert, manche von uns
haben auch noch Kicker gespielt. Leider war die Zeit gekommen zu gehen, denn
unsere Stunde war vorbei und die Gemeinde musste das Freitagsgebet vorbereiten.
Zum Schluss
verabschiedeten wir uns. Es war ein schöner Tag.
Samstag, 27. Juni 2015
Umfrage zum WG-Logo
Alles so schön bunt hier. Anna Rzeppa und Sofia Vierling haben sich umgehört, wie das neue WG-Logo ankommt.
Wir haben vier Klassen aus verschiedenen Jahrgängen befragt (Vergrößerung durch Klick auf die Grafik).
Außerdem wollten wir wissen, was die Schüler anders machen würden.
So sehen übrigens die Logos der anderen Gymnasien aus:
Wir haben vier Klassen aus verschiedenen Jahrgängen befragt (Vergrößerung durch Klick auf die Grafik).
Außerdem wollten wir wissen, was die Schüler anders machen würden.
So sehen übrigens die Logos der anderen Gymnasien aus:
Mittwoch, 3. Juni 2015
Aus dem Unterricht: Werte und Normen
Auf einmal fiel es mir ein. Iman Sibai über das Dilemma, eine Dilemmageschichte zu schreiben.
![]() |
| Buch oder Badehose |
Freitag, 29. Mai 2015
WG-Anekdoten IV
Unvergessliche Skifreizeit. Anna Rzeppa und Sofia Vierling fragten Yvonne Lorenz nach einem besonderen Erlebnis am WG
Auf
der Klassenfahrt der 7m1 im Februar 2010 ging es - wie am WG üblich
für die 7. Klassen - in den Harz zum Skifahren. Häufig ist die
Sorge für diese Skifahrt, ob denn überhaupt genug Schnee liegen
würde. Wir hatten allerdings Angst, dass der Schneefall nicht
stoppen würde - kurz, wir konnten uns vor Schnee kaum retten.
Am letzten Harz-Tag fuhr die gesamte Klasse auf Langlauf-Skiern auf den Brocken. Für einen Teil der Klasse war das eine echte Herausforderung, zuvor fanden sich die Schüler in verschiedenen Ski-Gruppen (Anfänger und Fortgeschrittene) zusammen. Je näher wir dem Brocken kamen, um so mehr zog starker Schneefall auf. Aufgrund dessen und der Tatsache, dass der letzte Wegabschnitt zum Brocken recht steil ist, schnallten wir die Skier ab und gingen - die Skier geschultert - den steilen Weg hinauf. Das war wahnsinnig anstrengend, viele hatten richtig zu kämpfen. Ich lief mit einer kleinen Schülergruppe und jeder nächste Schritt war mühselig. Wir schleppten nicht nur uns, Rucksack und Skier ja ebenso. Es war recht schweigsam, wir waren einfach außer Atem, kaum noch Kraft in den Beinen. Sichtweise vielleicht drei bis fünf Meter, man konnte nicht sehen, wie weit es bis zum Ziel war. Starker Schneefall bei ebenso starkem Gegenwind. Ein Schüler kommentierte nach einer Weile trocken: „Lieber einen Tag Knast als hier hoch.“ ... kein Gegenkommentar, treffender ging's nicht.
Am letzten Harz-Tag fuhr die gesamte Klasse auf Langlauf-Skiern auf den Brocken. Für einen Teil der Klasse war das eine echte Herausforderung, zuvor fanden sich die Schüler in verschiedenen Ski-Gruppen (Anfänger und Fortgeschrittene) zusammen. Je näher wir dem Brocken kamen, um so mehr zog starker Schneefall auf. Aufgrund dessen und der Tatsache, dass der letzte Wegabschnitt zum Brocken recht steil ist, schnallten wir die Skier ab und gingen - die Skier geschultert - den steilen Weg hinauf. Das war wahnsinnig anstrengend, viele hatten richtig zu kämpfen. Ich lief mit einer kleinen Schülergruppe und jeder nächste Schritt war mühselig. Wir schleppten nicht nur uns, Rucksack und Skier ja ebenso. Es war recht schweigsam, wir waren einfach außer Atem, kaum noch Kraft in den Beinen. Sichtweise vielleicht drei bis fünf Meter, man konnte nicht sehen, wie weit es bis zum Ziel war. Starker Schneefall bei ebenso starkem Gegenwind. Ein Schüler kommentierte nach einer Weile trocken: „Lieber einen Tag Knast als hier hoch.“ ... kein Gegenkommentar, treffender ging's nicht.
Die besagte, damalige Klasse 7m1 hat nun dieses Jahr Abitur geschrieben. Die Skifahrt wird bestimmt in guter Erinnerung bleiben, den Spruch des Schülers werde ich nicht vergessen.
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