Dienstag, 19. April 2016

WGfactory


Kommt zur Schülerfirma! Justina Dai und Valea Elß im Gespräch mit Alia Atassi

Wie bist du zu der Idee gekommen, eine Schülerfirma zu gründen?
Eigentlich war das Frau Lorenz. Wir hatten halt viele Anfragen auf mehrere Produkte, sodass sie auf die Idee gekommen ist, eine Schülerfirma zu gründen.

Es war bestimmt viel Aufwand , so viel zu organisieren. Findest du, dass es sich gelohnt hat?
Auf jeden Fall!Weißt du, für mich ist es schon mehr eine Art Hobby.

Kommt das Geschäft gut an?
Hmm … eine gute Frage. Ich glaube schon, da uns viele Schüler nach neuen Produkten gefragt haben.

Es wurde von einiger Zeit mal bei euch eingebrochen. Was sagst du dazu?
Es ist natürlich doof. Leider wurde der Täter nie geschnappt, aber wie sagt man so schön: aus Fehlern lernt man.

Was war euch bei der Produktion der Kleidung besonders wichtig?
Besonders wichtig war uns die Qualität, also das die Produkte lange halten. Dafür nehmen wir Fairtrade-Produkte. Fairtrade heißt, dass die Näherinnen bzw. Näher für ihre Arbeit angemessen bezahlt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt war uns das Design.

Seit wann gibt es die Schülerfirma?
Warte mal, da war ich in der 10. Klasse, also seit 2013.

Drei Mitglieder der WGfactory: Hanna Lorenz, Alia Atassi u. Franziska Rentsch
Wie viele Mitglieder sind in der Schülerfirma?
Da muss ich erst einmal überlegen ... acht Mitglieder.

Wer kann sich anmelden?
Die Schülerfirma ist eine AG, freiwillig und für jeden, am besten wäre es, wenn man sich ab der 7. oder 8. Klasse anmeldet. Wir haben jedoch auch zwei Sechstklässlerinnen.

Erzähle von einem für dich besonderen Erlebnis in der Schülerfirma!
Als wir das allererste Produkt bestellt haben, das war so ein besonderer Moment, der Beginn mit den T-Shirts auch. Toll ist es immer, zu sehen, wie die Leute deine Kleidung tragen, deine selbsterstellten Sachen benutzen.

Was sind deine Aufgaben als Leiterin?
Organisation. Ich muss sehen, was wir brauchen, und wenn jemand eine Frage hat, bin ich der erste Ansprechpartner. Ich muss die ganze Zeit den Überblick behalten.

Was für Aktionen habt ihr schon gemacht?
Den Schulplaner, den Lehrerplaner, T-Shirts, Pullover und jetzt steht auch die Produktion der Jogging-Hosen und Collagejacken an.

Die Produktion z. B. von einem neuen Schulplaner steht an. Wie läuft das ab?
Zuerst schauen wir uns den alten Planer an und überlegen, was wir verändern wollen. Wir notieren dies und klären anschließend große Fragen und Kleinigkeiten mit der Firma, mit welcher wir die Produkte herstellen. Wir machen dies mit E-Mails oder gehen dorthin. Zum Schluss gestalten wir das Cover. Dieses Jahr machen wir dies in Form eines Wettbewerbs, bei dem jeder mitmachen kann. Es reicht schon eine Idee oder eine Skizze.

Möchtest Du unseren Lesern noch etwas mitteilen?
Ja, ich möchte einen Aufruf starten! Bitte kommt in die AG Schülerfirma! Es ist praktisch, man hat Spaß, und man lernt außerdem noch etwas fürs Leben. Besucht uns auch auf unserer Internetwebside www.wgfactory.de und auf Facebook und Instagramm!


Montag, 18. April 2016

Die 6c auf Kika


Die beste Klasse Deutschlands, wir (die 6c) waren dabei! Ein Bericht von Peter Peiner

Kika-Moderator Malte Arkona
Die 6c wurde von der Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“ angenommen, da wir ein perfektes Bewerbungsvideo abgeschickt haben.
Die Abfahrt war am 09.02.16 morgens in der 4. Stunde um 11:30, und die Ankunft war um 17:00 in Köln in der Jugendherberge. Am nächsten Morgen ging es dann zum Studio, das war ziemlich eigenartig, denn auf dem Gelände wurde früher die RTL-Serie „Hinter Gittern - der Frauenknast“ gedreht. Das bedeutet, dass Gitter an den Fenstern und an den Türen war und vor der Toilette eine Art Scanner und draußen in der Einfahrt Gittertore. Dafür war das Studio ziemlich cool, zwar sehr klein, aber nett.
Die Aufnahme war spannend, ziemlich ungewöhnlich, aber toll. Wir hatten eine spitze erste Reihe (das heißt, dass zwei Leute die Fragen beantworten mussten) aus Johannis und Renee und einen perfekten Experten-Joker Hannah.Wir hatten zwei Aufgaben zu bewältigen, eins für unsere Klasse und eins für die Gegner. Das waren zum Beispiel kleine Experimente wie entzündliches Deodorant oder anderes. Mehr darf vor der Aufführung nicht verraten werden.
Bei uns hat Hannah sehr gute Dienste geleistet (danke!).
Wie es ausgegangen ist, erfahrt ihr, wenn ihr euch die Folge anseht! Die Ausstrahlung der neuen Folge der „Besten Klasse Deutschlands“ beginnt am 18. April auf KIKA. Unseren Auftritt könnt ihr am 5. Mai sehen.


Screenshot: http://www.kika.de/die-beste-klasse-deutschlands/index.html

Freitag, 8. April 2016

Hausaufgaben in Klasse 5


Mathe ganz weit vorne. Jan-Marten Kleine-Besten hat 39 Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs zum Thema Hausaufgaben befragt.












Mitarbeit: Ridvan Kahveci

Legende: Y-Achse = Anzahl der Schülerinnen und Schüler

Flüchtlingshilfe der 8m1


Flüchtlinge willkommen heißen. Valea Elß im Gespräch mit Jonas Bröring, Klasse 8m1

Was hältst Du von der aktuellen Lage (in Bezug auf die vielen Asylsuchenden)?
Ich glaube, dass die Zahl der Asylsuchenden nur so groß ist, weil man sich nicht richtig um die Probleme, vor denen sie fliehen, kümmert. Wir sollten das ändern, aber solange die Situation noch ist, wie sie ist, sollten wir versuchen, die Flüchtlinge bei uns aufzunehmen und hier willkommen zu heißen.

Welche Aktionen hat Deine Klasse gemacht?
Wir haben in der Klasse Sachen gesammelt, die wir nicht mehr brauchten, und sie auf einem Flohmarkt verkauft. Mit dem Erlös haben wir dem Remenhof, wo jugendliche Flüchtlinge dauerhaft untergebracht sind, Dinge zum Deutschlernen, die dort gefehlt haben, gespendet. Außerdem haben wir als Klasse Kleidung gesammelt, um sie bei der DRK Kaufbar zu spenden. Dort werden Flüchtlinge damit ausgestattet.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, euch für Flüchtlinge einzusetzen?
Herr Rolirad kam mit der Idee zu uns. Dann haben wir als Klasse überlegt, wie wir Flüchtlingen hier in Braunschweig helfen können.

Jonas Bröring
Was hat Dich bewegt/motiviert mitzumachen?
Ich denke, dass wir die Flüchtlinge hier aufnehmen sollten. Da es auch einige, wie in Braunschweig die Bragida, gibt, die das anders sehen, denke ich, dass wir den Flüchtlingen zeigen sollten, dass nicht alle so denken. Indem man sie hier willkommen heißt und ihnen hilft.

Welche von den durchgeführten Aktionen hat Dir am besten gefallen und warum?
Die Flohmarktaktion, weil wir da das Gefühl hatten, aktiv mitgeholfen zu haben, die Flüchtlinge hier willkommen zu heißen.

Was hältst du von den Flüchtlingen, die Du bei Eurem Besuch beim Remenhof kennengelernt habt?
Als wir unsere Spenden nachmittags vorbeigebracht haben, hatte ich keine Zeit und konnte deshalb nicht mitkommen.

Plant ihr noch weitere Aktionen? Wenn ja, welche?
Wir überlegen momentan, ob und welche Aktionen wir als Klasse noch durchführen wollen.

Was würdest Du Dir für die Zukunft (in Bezug auf die Flüchtlinge/für die Flüchtlinge) wünschen?
Dass man sie hier willkommen heißt und bestmöglich versucht, ihnen zu helfen, hier klarzukommen und sich hier wohlzufühlen.

Hat sich Deine Sichtweise auf Flüchtlinge wegen der aktuellen Ereignissen (z. B. die Silvesternacht) verändert?
Nein, nicht wirklich.

Dienstag, 23. Februar 2016

Digitales Klassenzimmer


Ein Gewinn für das selbständige Lernen. Valea Elß berichtet von der Präsentation des Digitalen Klassenzimmers.

Im Frühjahr 2015 kam bei einigen Schülern der damaligen 9ms im Biologieunterricht eine Frage auf: Was ist denn jetzt mit Ebola?
Daraufhin stellte die Klasse ein Projekt auf die Beine, bewarb sich bei dem bundesweiten Wettbewerb „Ideen bewegen“ der Initiative „Digitale Bildung neu denken“ und gewann den ersten Preis: ein „Digitales Klassenzimmer“. Dieses wurde am 21.01.2016 feierlich eröffnet.
Herr Thamm van Balen begrüßte die Gäste und dankte allen, die das Projekt unterstützt oder bei seiner Umsetzung geholfen hatten. „Die Geschichte des „Fliegenden Klassenzimmers“ von Erich Kästner beschreibt, wie Schüler eines Internats die Schule verlassen, um Neues zu entdecken“, erzählte er. „Und was damals ein „Fliegendes Klassenzimmer“ war, ist heute ein „Digitales Klassenzimmer“ – Form und Inhalt völlig neuen Lernens. Dies ermöglicht uns umfassendes, selbstständiges Lernen auf hohem Niveau“, meinte der Schulleiter.
Hr. Thamm van Balen, Hr. Nowak und Hr. Thomsen (v. r.) mit Schülern der Gewinnerklasse
Anschließend erzählten die Schüler etwas über ihr Projekt, wie sie im Biologieunterricht auf die Frage gestoßen waren, „ was denn jetzt mit Ebola sei“. „Zuerst haben wir Leitfragen aufgestellt, mit denen wir arbeiten konnten“; erzählte eine Schülerin.  Danach hätten sie Recherchen angestellt, berichtete eine Mitschülerin. Einen Blog mit Videos, Bildern, Kurzfilmen und Artikeln habe es auch gegeben. Prognosen wurden aufgestellt, und dann wurde ein Bewerbungsvideo für den Wettbewerb gedreht. Dieses wurde anschließend auch gezeigt. „Es zeigt eine spezielle Art des Lernens“, meinte Herr Dr. Nowak später dazu.
Auch die Firma Samsung, die das digitale Klassenzimmer finanziert hat, äußerte sich begeistert zu dem Projekt: „Wir haben das Projekt auf unserer jährlichen didacta, der größten Messe für Bildungswissenschaften in Europa, präsentiert, da wir gerne Lehrprojekte fördern wollen“, erzählte ein Mitarbeiter.
Später durften die Schülerinnen und Schüler mithilfe des Programms „Geo-Gebra“ verdeutlichen, wie sie die einzelnen Leitfragen ausgewertet hatten.
Die Einbindung in Medien war während des Projekts ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung von beispielsweise Graphen und Diagrammen. Das meinten auch die Schüler.
„Wenn jemand mit einer Aufgabe schon fertig ist, könnte der Lehrer ohne Umstände dies allen zeigen. Außerdem kann der Fachlehrer entscheiden welche Programme geöffnet werden können“, nannte ein Schüler die positiven Aspekte der neuen Medien. Eine Mitschülerin ergänzte, dass das Tablet wie eine digitale Schultasche sei. Durch das Ersetzen der Bücher sei diese um einiges leichter geworden.
Die Einbindung von Technik in den Unterricht, so der allgemeine Tenor, ist ein wichtiger Fortschritt des Lernens.


Der Aufwand hat sich gelohnt. Valea Elß im Gespräch mit Herrn Thomsen zum Digitalen Klassenzimmer 

Wer ist auf die Idee gekommen, dieses Projekt auf die Beine zu stellen?
Durch die Themen im Bereich Biologie ist bei einigen Schülern die Frage aufgekommen „Was ist denn jetzt mit Ebola?“, da dies im Jahre 2014 ein sehr großes Thema war. Außerdem hatten wir das Angebot bekommen, an einem Wettbewerb teilzunehmen.

Gab es Probleme bei der Umsetzung dieses Projekts?
Die Zeit war natürlich ein Problem, ansonsten hat alles gut geklappt.

Hätten Sie gedacht, dass Sie es mit Ihrem Projekt so weit bringen?
Man weiß natürlich nie, ob man gewinnt, aber wir waren gut vorbereitet und hatten also gute Chancen.

Für was wird Ihnen das „Digitale Klassenzimmer nützlich sein?
In Biologie ist das „Digitale Klassenzimmer“ sehr nützlich, zum Beispiel, um Versuche zu protokollieren.

Wie finden Sie diesen Fortschritt im Allgemeinen?
Ich finde es gut, es ist eine tolle Abwechslung. Der Vorteile dabei sind außerdem, dass die Schüler schon mit den Tablets vertraut sind. Diesbezüglich müssen wir ihnen es nicht erst beibringen.

Wer wird das „Digitale Klassenzimmer“ nutzen?
Zunächst einmal diese Klasse (die damalige 9ms). Viele Lehrer wollen jetzt eine Fortbildung machen, damit auch sie zukünftig so unterrichten können.

Was enthält das „Digitale Klassenzimmer“?
Tablets, Computer, einen Drucker und natürlich die digitale Schultafel.

Denken Sie, der Aufwand hat sich gelohnt?
Ja, auf jeden Fall. Wir haben viel erreicht.


Freitag, 19. Februar 2016

WG-Geschichten VI


Schüler wird Lehrer und Lehrerin wird Schülerin. Jeannette Gellrich über ein besonderes Erlebnis am WG

Felix Jung, langjähriger WGtarier-Redakteur und IT-Experte
Graue Wände, Regale mit alten, speckigen Büchern vollgestopft und zwei staubige Sofas ... So sah die Bücherei in der Außenstelle aus, als ich sie vor einigen Jahren übernahm. Nicht gerade einladend, dachte ich mir und wusste, wenn sich hier Schülerinnen und Schüler wohlfühlen sollen, muss renoviert werden.
Mit tatkräftiger Unterstützung begann ich mit der Renovierung. Gemeinsam mit Frau Düerkop, einer Mutter unserer Schule, und dem neuen Bücherei-Team wurden alle Bücher aussortiert. Danach musste der Raum leer geräumt werden, damit die Maler dem Raum einen neuen Anstrich verpassen konnten. Also wurden die verbliebenen Bücher in den Keller geschleppt. Nachdem der Raum frisch in hellen Farben erstrahlte, wurden alle Bücher wieder nach oben geholt.
Der Förderverein unterstützte uns, so dass wir viele aktuelle Bücher neu kaufen konnten. Doch das war nicht alles. Nun sollte auch das Ausleihsystem erneuert werden: weg von dem alten umständlichen Karteikartensystem, hin zum Iserv-Bibliotheksmodul. Ich hatte viele Vorbehalte, aber einer unserer Schüler, Felix Jung, ließ nicht locker und überzeugte mich letztendlich von den Vorzügen. Mit Leichtigkeit besorgte und installierte er alles.
Doch dann kam das Schwierigste: Ich musste lernen, mit dem Modul zu arbeiten. Und so wurde ich zur Schülerin und Felix zu meinem Lehrer. „Alles kein Problem“, sagte er, und es folgten stundenlange Einweisungen bei denen seine Finger über die Tastatur sausten, Fenster auf- und zugeklickt wurden … Mir wird heute noch schwindelig, wenn ich daran denke. Und immer wenn ich stolz behauptete, allein zurechtzukommen und Felix weg war, traten neue Probleme auf. Aber Felix verlor nie die Geduld, beantwortete meine verzweifelten E-Mails oder kam sofort in die Außenstelle gesaust. Und irgendwann hatte er es geschafft. Ich beherrschte das Modul so weit, dass ich mein Team einarbeiten konnte.
Wir benutzen das Modul nunmehr seit einigen Jahren und das Bücherei-Team kommt prima damit zurecht. Ich erinnere mich gerne an diese Zeit, da wir als Team zusammengearbeitet und viel erreicht haben.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank aussprechen an: Frau Düerkop, den Förderverin des WGs, Felix Jung und vor allem allen Schülerinnen und Schülern, die sich in den vergangen Jahren im Bücherei-Team engagiert haben.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Interview: Tsuzumi Namikawa

Drei Stunden Üben am Tag. Die preisgekrönte Pianistin Tsuzumi Namikawa im Gespräch mit Valea Elß.

Tsuzumi Namikawa besucht die zwölfte Klasse am WG und hat beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2014 einen ersten Preis bekommen. Jetzt zählt sie zu den besten jungen Klavierspielerinnen Deutschlands. Sie gibt auch Konzerte, wie auf Veranstaltungen, in der Schule, an Musikschultagen und beim „Tastentaumel“, einem Klavierfestival im Braunschweiger Land. Außerdem spielt sie im Duo mit einer Schülerin der Gaußschule.

Seit wann spielst du Klavier?
Seit ich fünf bin, also seit 13 Jahren.

Wie bist du auf das Instrument gekommen?
Wir hatten ein E-piano zu Hause stehen, da meine Mutter das Instrument sehr mochte und auch für drei Monate Unterricht hatte.

Wie oft übst du am Tag?
Ich übe drei Stunden am Tag, am Wochenende noch mehr, da ich dort keine Schule und mehr Zeit habe.

Hast du ein Vorbild ?
Ja, ich finde Hélène Grimaud toll.

Spielst du lieber etwas Schnelles oder Klassik?
Ich spiele generell nur Klassik.

Hast du ein Lieblingslied von den Stücken, die du spielst?
Ich mag alle Lieder, Bach oder auch Beethoven spiele ich sehr gern.

Was für Tipps würdest du jemandem geben, der mit Klavier anfängt?
Man muss natürlich Lust haben und viel üben, aber ein guter Lehrer ist auch sehr wichtig.

Möchtest du in deiner späteren Berufslaufbahn etwas mit dem Klavier oder Musik generell zu tun haben?
Ja, auf jeden Fall möchte ich mich später ganz intensiv mit der Musik und dem Klavier beschäftigen. Allerdings hat man als Pianistin nicht sehr viele Chancen, denn die Konkurrenz ist stark. Aber natürlich soll es viel mit dem Klavier zu tun haben, die Musikhochschule ist mein Ziel.

Hast du schon mal ein anderes Instrument gespielt oder spielst du ein anderes Instrument?
Ich wollte mal, Geige hätte mich interessiert, aber nein, ich spiele kein anderes Instrument.

Was machst du außer Klavierspielen an Hobbys?
Pokémon interessieren mich, aber ansonsten nimmt die Schule sehr viel Platz ein.

Wo hast du das Klavierspielen gelernt?
Zuerst in Japan, dann fünf bis sechs Jahre in München in einer Musikschule, schließlich hier bei einem Lehrer, der auch bei einer Musikschule Unterricht macht, allerdings nehme ich nicht von der Musikschule aus Unterricht, sondern privat. Eine Schülerin von der Gaußschule, mit der ich auch Duos spiele, nimmt ebenfalls bei ihm Unterricht.

Wie hast du dich gefühlt, als du von deinem Erfolg bei „Jugend musiziert“ erfahren hast?
Natürlich freut man sich riesig, aber man sollte nicht nur an den Preis denken, sondern auch einfach Spaß haben.

Gab es jemanden, der dich motiviert hat, bei „Jugend musiziert“ mitzumachen?
Eigentlich nicht, ich habe schon vor meinem Erfolg jedes Mal mitgemacht. Aber es ist natürlich wichtig, dass viele Leute hinter dir stehen, wie bei mir meine Familie und auch die Schule. Viel Unterstützung ist wichtig.

Wie läuft „Jugend musiziert“ ab?
Es gibt mehrere Etappen, wie bei der Mathe-Olympiade, bei denen du immer wieder weiterzukommen versuchst. Außerdem gibt es Ebenen, die Regional-, Bundes- und Landesebene.
Man schickt Stücke ein und muss vorspielen, die Juroren bewerten das dann und vergeben Punkte, zum Beispiel für musikalische Gestaltung. Man hat für das Vorspiel 20 Minuten

Wie lange hast du in Japan gelebt und was bedeutet Dir die japanische Kultur?
Ich habe neun Jahre in Japan gelebt. Japan ist meine Heimat, auch wenn ich das Land nur einmal im Jahr besuchen kann. Ich denke und besitze japanische Werte und Moral und lege auch viel Werte darauf (Höflichkeit, Freundlichkeit und so weiter). Dennoch hatte ich keine großen Schwierigkeiten, als wir nach Deutschland gezogen sind, obwohl die Kulturen durchaus sehr unterschiedlich sind.

 Fotos: privat

Mittwoch, 20. Januar 2016

WG-Geschichten V


Feuerchen bei -183 Grad. Franka Häußler und Iman Sibai fragten Olaf Timme nach einem besonderen Erlebnis am WG.


Experiment zur Chemolumineszenz.
Mit meinem letzten Chemie-LK habe ich viele interessante Exkursionen gemacht, eine führte „in die Provinz“ nach Clausthal-Zellerfeld. Was hatten wir in diesem kleinen Städtchen verloren? Nun ja, die TU Clausthal verfügt über einige besten chemischen Labore in Niedersachsen und hat diese für einen Tag für unsere Schüler geöffnet. Meine Schüler konnten hier einige spannende Experimente der unterschiedlichsten Art durchführen, z. B. zur sogenannten Chemoluminezenz (farbiges Leuchten aufgrund chemischer Reaktionen) oder verschiedene Stoffe herstellen und diese mit speziellen Geräten genau nachweisen (z. b. Mit der sogenannten Gaschromatografie). In einem anderen Versuch wurde eine Zigarette verbrannt. – Das ist nichts Neues, meint ihr? Ja, aber habt ihr dies schon einmal in flüssigem Sauerstoff bei ca. -183°C gemacht? – Also, meine Schüler waren beeindruckt.

Eine Zigarette verbrennt ...
... in flüssigem Sauerstoff.


Sportfest 2015


Viel Spaß, aber Kritik am Tauziehen. Elisabeth Dahlheim befragte Fünftklässler zum Sportfest.

Höher, schneller, weiter.
Was hat dir am Sportfest am meisten Spaß gemacht? 









Sophie Schwesig, 5. Klasse: der Gruppenlauf, wo manche aus der Klasse immer zusammen an einem Seil gelaufen sind.
Laura Schwesig, 5. Klasse: die Station, wo man immer mit den Tennisschlägern und einem Tennisball in eine Kiste schlagen musste.
Kristin Kaulich, 5. Klasse: der Staffellauf.
Franziska Schimmel, 5. Klasse: der Weitsprung.
Johannes Mertens, 5. Klasse: der Weitsprung.
Jonas Machate. 5. Klasse: das Tauziehen.
Arne Häusler, 5. Klasse: der Weitsprung. 

Hat dir das Sportfest allgemein Spaß gemacht?
Sophie: Ja.
Laura: Es geht.
Kristina: Ja, schon.
Franziska: Geht so.
Johannes: Ja.
Jonas: Ja.
Arne: Ja, alles. 

Das heiß diskutierte Tauziehen.
Fandest du das Sportfest gerecht? 
Sophie: Ja, aber das Tauziehen fand ich nicht gerecht.
Laura: Eigentlich schon, aber als das Tauziehen drankam, nicht mehr.
Kristina: Das Tauziehen nicht.


Franziska: Das Tauziehen war nicht gerecht.
Johannes: Ja.
Jonas: Geht so.
Arne: Ja, alles. 


Passend zum Anlass: Anreise mit dem Fahrrad. Iman Sibai befragte Lehrer zum Sportfest.

Unsere Reporterin ...
... beim Interview.
Welchen Unterricht verpassen Sie gerade? 
Frau Globig, Klassenlehrervertreterin der 9s1: Ich verpasse gerade den Leistungskurs Latein.
Frau Schröter, Klassenlehrerin der 5b: Ich würde jetzt in der 10. und 5. Klasse Englisch unterrichten.
Herr de Boer, Klassenlehrervertreter der Klasse 7c: Keinen, denn ich leite dieses Sportfest. 

Wie sind Sie heute hierhergekommen? Zu Fuß oder mit dem Fahrrad? 
Frau Globig: Ich bin mit dem Fahrrad gekommen.
Frau Schröter: Ich bin auch geradelt.
Herr de Boer: Mit dem Fahrrad – wie immer. 

Was haben Sie als Sportlehrer/in heute gefrühstückt? 
Frau Globig: Heute Morgen habe ich vier Scheiben Brot gegessen. Drei waren mit Käse und eins mit Marmelade. 
Frau Schröter: Ich habe eine Scheibe Brot mit Frischkäse und Gurken gegessen, und getrunken habe ich O-Saft. 
Herr de Boer: Ich habe heute Müsli und Obst gegessen. 

Ob die Lehrer wirklich besser wären?
Wenn Sie beim Sportfest auch teilnehmen könnten, bei welcher Station würden Sie am liebsten mitmachen und bei welcher haushoch gewinnen? 



Frau Globig: Gewinnen würde ich bei allen, nee Spaß beiseite, gewinnen würde ich beim Werfen, also den Softball in den Ring treffen, und am liebsten würde ich beim Schlagen (Tennisball in die Kiste mit dem Schläger schlagen) mitmachen.
 Frau Schröter: beim Springen würde ich haushoch gewinnen, und beim Staffellauf würde ich am liebsten teilnehmen. 
Herr de Boer: beim Werfen haushoch und am liebsten. 

Wenn Sie sich hier noch eine Disziplin auswählen könnten, welche wäre diese? Es kann auch eine verrückte sein, zum Beispiel Verstecken oder Topfschlagen. 
Frau Globig: mit dem Ball jonglieren.
Frau Schröter: Ich würde mir noch Blinde Kuh wünschen.
Herr de Boer: Schwimmen. 

Die Siegerehrung. Von Nele Voges
Bei den 5. Klassen haben die Schülerinnen und Schüler der 5e den ersten Platz gemacht. Sie haben sich sehr über den erfolgreichen Sieg gefreut. Den zweiten Platzt hat die 5c gemacht. Hat sich aber auch ein wenig geärgert, da sie ja die Chance auf den 1. Platz hatte.
Gut geschlagen hat sich aber auch die 5a, die sich den 3. Platz verdient haben. Den 4. Platz hat die 5b gemacht. Der 5. Platz und damit der letzte Platz ging an die 5d.
Bei den 6. Klassen ging der 1. Platz an die 6b. Den zweiten, aber auch verdienten 2. Platz hat die 6d gemacht. Der wohlerkämpfte 3. Platz ging an die 6e. Die 6d hat sich noch auf den 4. Platz gerettet. Den 5. und damit letzten Platz hat die 6c gemacht. 

Fotos: Volker Thomsen


Freitag, 11. Dezember 2015

Lehrerporträt


Nicht alles auf die Goldwaage. Sofia Vierling und Nele Voges im Gespräch mit Herrn Bartels

Wie finden Sie die Schule?
Ich bin sehr positiv angetan. Die Schüler und das Kollegium sind sehr freundlich, und ich bin sehr fröhlich, hier zu arbeiten.

Waren sie vorher schon auf einer anderen Schule tätig ?
Ja , zuvor war ich schon auf dem Theodor-Heuss-Gymnasium in Wolfsburg, das war auch eine sehr gute Schule.

Was für Fächer unterrichten Sie?
Ich unterrichte die Fächer Englisch und Geschichte.

Wie finden sie die Unterrichtsräume?
Sehr freundlich und hell, schönes Parkett. Sie sind etwas klein, aber besitzen sehr viel Charme.

Was waren Ihre früheren Lieblingsfächer?
Französisch, Geschichte, Englisch und Musik.

Wie finden Sie Ihre Kollegen?
Sie sind sehr nett und aufgeschlossen. Außerdem sehr professionell und hilfsbereit.

Haben sie Tipps für die Schüler?
Ihr müsst nicht alles, was die Lehrer sagen, auf die Goldwaage legen.

Montag, 7. Dezember 2015

Aus der Schulzeit I


Pillut. Eine Geschichte aus der Schulzeit von Ulrich Kuttig
Unsere Schule war eine kleine Dorfschule. Es gab insgesamt vier Klassen: eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte. Ich ging damals in die 4. Klasse. Zum Klassenraum im ersten Stock führte eine lange Treppe. Oben war ein kurzer Flur, an dessen linker Seite die Tür des Klassenraums lag. An der gegenüberliegenden Seite gab es eine weitere Tür, die aber stets verschlossen war. Da wir jeden Morgen davor warten mussten, hatten wir uns öfter gefragt, was sich wohl dahinter verbarg und manche Mutige hatten die Klinke heruntergedrückt, um festzustellen, dass sich die Tür nicht öffnen ließ. Von den Lehrern hatten wir nur die Auskunft bekommen, dass sie für uns verboten sei.
Ulrich Kuttig unterricht am WG Kunst und Deutsch.
Eines Tages, nachdem unser Lehrer, Herr Lohmann, eine Mathematikarbeit angekündigt und dann den Unterricht beendet hatte, blieb eine kleine Gruppe von Schülern noch zusammen, weil wir uns nicht entschließen konnten, nach Hause zu gehen. Als wir den Klassenraum verließen, fiel mir auf, dass die Tür, die sonst immer verschlossen war, einen Spalt offen stand. Wir versuchten durch den schmalen Türschlitz etwas von dem, was dahinter war, zu erblicken und berieten, was wir tun sollten. Einer sah die Treppe hinunter in den darunter liegenden Flur, doch von Herrn Lohmann war nichts zu sehen. So öffneten wir langsam die Tür und gingen leise hindurch.
Als erstes fiel uns die überraschende Helligkeit des Raumes auf und dann, dass er groß und ganz leer war. Ein seltsamer Geruch traf uns. An den Fenstern hingen Gardinen, die halb zurückgezogen waren. Ein Fenster war gekippt und die Gardine davor bewegte sich ganz wenig. Kleine Spuren erinnerten noch an jemanden, der hier einmal gelebt hatte: ein Zettel, der auf dem Boden lag, ein Staubflusen, ein verbogener Nagel. Weitere Türen führten in andere Zimmer. Wir verstreuten uns, jeder wählte einen anderen Weg durch die Wohnung, während ich noch am Fenster des großen Raums stand und hinaus auf den Schulhof blickte. Ich sah von oben Herrn Lohmann, wie er sich mit einer Mutter unterhielt. – Plötzlich hörte ich aus einem der Zimmer einen Schrei. Wie die anderen auch lief ich hin, um zu sehen, was passiert war.
Wir drängelten uns etwas an der Tür und erblickten einen unserer Mitschüler, der mit blassem Gesicht in einem Badezimmer stand. Er deutete mit seinem Finger auf die Duschwanne, die sich direkt gegenüber der Tür befand. Genau in der Mitte der quadratischen weißen Wanne lag eine riesige braune Kackwurst. Als ich sie sah, stieg mir auch schon ein betäubender Gestank in die Nase. Wir flohen Hals über Kopf und sammelten uns an der Wohnungstür. Obwohl wir eigentlich die Wohnung gar nicht hätten betreten dürfen, einigten wir uns doch darauf, Herrn Lohmann von der Kackwurst zu erzählen. Wir rannten die Treppe hinunter und trafen ihn auf dem Schulhof, wo er noch immer mit der Mutter sprach.
„Herr Lohmann, Herr Lohmann, in der Wohnung neben unserer Klasse liegt eine Kackwurst, mitten in der Dusche!“ – Herr Lohmann stutzte. Er hatte offenbar keine Lust, sich die Kackwurst näher anzusehen. – „Wir kümmern uns morgen darum“, meinte er schließlich und führte seine Unterhaltung mit der Mutter fort.
Am nächsten Morgen waren wir aufgeregt, wir hatten schon allen anderen von dem Erlebnis des Vortages erzählt. Und so fragte sich jeder, was Herr Lohmann wegen der Wurst machen würde. Er aber betrat den Raum und sagte lediglich: „Wir schreiben heute wie angekündigt eine Mathematikarbeit. Wer möchte die Arbeitshefte verteilen?“ Wir sahen uns ratlos an: Er hatte das Ereignis offenbar völlig vergessen! Schließlich meldete ich mich: „Herr Lohmann, was ist denn mit der Kackwurst?“ Herr Lohmann setzte das gleiche missmutige Gesicht auf, das er schon am Vortag gezeigt hatte und überlegte wieder eine kurze Weile. Dann sagte er: „Wer macht das weg?“
Einige Sekunden herrschte Stille im Klassenraum. Verstohlen sahen wir uns an. Die Aussicht, die Mathematikarbeit nicht mitschreiben zu müssen, war verlockend, aber der Preis war mir zu hoch, denn mit Schrecken hatte ich das Bild der Wurst vor Augen.
Plötzlich hörte man ein paar Tischreihen weiter ein „Ich!“. Gemeldet hatte sich Andreas, den wir alle nur „Pillut“ nannten. Pillut saß am Rand des Klassenraums. Seine blonden, strähnigen Haare waren lang, was damals bei einem Jungen selten war. Das kam daher, weil seine Eltern sich nicht darum kümmerten, ihrem Kind die Haare zu schneiden. Auch seine Kleidung wurde selten gewaschen. Sie hatte graue Flecken und roch seltsam. Dennoch mochten wir ihn, denn er war ein sanfter und hilfsbereiter Junge. Pillut hatte, soweit ich mich erinnern konnte, in Mathe immer eine 6 geschrieben.
Herr Lohmann nickte nur in seine Richtung und so stand er auf und verließ den Raum. Wir beugten uns über die Mathearbeit, dachten aber immer wieder an Pillut und fragten uns, wie er mit der Kackwurst fertig werden würde.
Er blieb weg bis zum Ende der Stunde, erst kurz vor dem Klingeln betrat er wieder den Raum und setzte sich still auf seinen Platz. Wir gaben die Mathearbeiten ab. Pillut blieb auf seinem Stuhl sitzen. Er blickte vor sich auf den Tisch und sagte nichts. Und so wagten auch wir nicht zu fragen, wie er diese Stunde verbracht hatte. Selbst Herr Lohmann sprach ihn nicht an.
Schon am nächsten Tag erhielten wir die bewerteten Mathearbeiten zurück.
Dieses eine Mal bekam Pillut keine 6.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Klassenfahrt der 6a


Kurz, aber toll. Franka Häußler über ihre erste Klassenfahrt am WG
Als unsere Klassenlehrerin ankündigte, dass wir eine Klassenfahrt machen wollen, war ich total aufgeregt und gespannt, auch wenn es erst nach den Sommerferien am 14.09. nach Schöningen losgehen sollte, freute ich mich so. Nach den Sommerferien wurden wir dann endlich auf die Zimmer verteilt. Ich ging mit zwei meiner Freundinnen, Amelie und Dora, auf ein Zimmer. Nun konnte es endlich losgehen.
Am Montag wachte ich früh auf und kontrollierte meinen Koffer. Später wurde ich dann von meiner Mutter zum Treffpunkt gefahren. Als alle gekommen waren, ging es weiter mit dem Bus. Nach eineinhalb Stunden waren wir endlich da.
Zuerst mussten wir in der Eingangshalle warten, dann wurden wir in unsere Zimmer verteilt, die uns zuerst an einen Jugendknast erinnerten: Die Betten knarzten, es sah eher eintönig aus, und man sagte uns, ab 22 Uhr sei Nachtruhe, und wir stellten uns vor, wie dann vor den Fenstern Gitter heruntergelassen würden.
Trotzdem lebten wir uns gut ein. Wir bezogen unsere Betten, womit wir ein bisschen Probleme hatten. Danach gab es Mittagessen. Am Nachmittag machten wir eine Stadt-Rallye. Leider regnete es, und wir liefen den falschen Weg, aber trotzdem versuchten wir, das Rätsel zu lösen. Als wir erschöpft zurückkamen, gab es auch bald Abendessen. Wir blieben noch bis Mitternacht wach.
Am nächsten Morgen weckte mich mein Wecker. Wie ich fand, war er viel zu laut. Ich versuchte, ihn zu ignorieren, aber nach kurzer Zeit wachten auch meine Freundinnen auf. Müde zogen wir uns an. Um 8 Uhr gab es Frühstück. Wir konnten uns den ganzen Vormittag selber beschäftigen. Ich machte Armbänder. Später gingen wir heraus und schauten uns das Gelände an. Wir fanden eine kleine niedliche Katze. Später hatten wir ganz viele Bilder von dieser süßen Katze. Als wir wieder hineingingen, machte ein anderes Zimmer gerade ganz verrückte Frisuren und Verkleidungen. Ich half gerne mit. Die Zeit ging schnell vorbei, und dann gab es auch schon wieder Mittagessen.
Unterwegs ins Paläon.
Mit dem Bus fuhren wir nun zum Paläon. Das ist ein berühmtes Museum über die Altsteinzeit, in dem die Schöninger Speere ausgestellt sind, ca. 300.000 Jahre alte Jagdwaffen. Im Museum erwartete uns ein Mann, der uns das von außen große Paläon von innen zeigen wollte. Erst gingen wir eine lange Treppe nach oben ...
Nach der Führung konnten wir uns noch ein bisschen im Shop umsehen. Ich habe aber nichts gekauft. Danach konnten wir draußen noch Speere werfen und Bogen schießen.
Leider kam da auch schon unser Bus. Zurück in der Jugendherberge gab es auch bald unser letztes Abendbrot. An diesem Abend versuchten wir eine Disco zu machen – na ja, mit acht Liedern war das ziemlich langweilig. Nach und nach gingen wir dann ins Bett und quatschten da weiter.
Am nächsten Morgen verschliefen wir etwa eine halbe Stunde, vielleicht war mein Wecker heute gnädig und wollte nicht ganz so laut klingeln. Aber nun mussten wir uns beeilen!
Unsere Autorin.
Nach unserem letzten Frühstück sollten wir unsere Koffer packen. Als wir fertig waren, gingen wir in den Gemeinschaftsraum. Leider kam der Bus etwas später als geplant. Also spielten wir viele Runden von unserem Lieblingskartenspiel. Dann kam endlich der Bus. Vor dem WG-Haupthaus angekommen, sahen wir schon unsere Eltern. Ich wurde von einer Freundin nach Hause gebracht.
Leider war die Kassenfahrt sehr kurz, trotzdem fand ich sie super toll. Ich hoffe wir machen bald noch eine.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Buchvorstellung kreativ


Wörter wie Bilder. Iman Sibais kreative Buchvorstellung zu Roald Dahls „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (1963) aus dem Deutschunterricht in Jg. 6