Freitag, 15. September 2017

Willkommensfest 2017

Zwei beste Stände. Jamila Hamadaqa über das Willkommensfest 2017.
Am Freitag, den 25.8.2017, fand wie jedes Jahr das Willkommensfest für die neuen 5. Klassen statt. Der 6. und 7. Jahrgang gab sich ganz viel Mühe, um den 5. Klassen zu zeigen, wie sehr sie sie herzlich willkommen heißen! Am Ende gab es wie immer eine Gewinner-Klasse mit dem besten Stand, nur mit dem Unterschied, dass es dieses Jahr zwei erste Plätze, da die Jury meinte, dass zwei Stände den ersten Preis verdienen. Und zwar aus dem 6. Jahrgang die Klasse 6c,und aus dem 7. Jahrgang die Klasse 7c. Ihr Gewinn war ein kostenloses Eis für die ganze Klasse. Wir wünschen ihnen guten Appetit!







Umfrage zum Willkommensfest

Gefällt Ihnen das Willkommensfest?




Auf die Frage Hätten Sie Vorschläge fürs nächste Mal? gab es diese Antworten:
  • Weiter so (45)
  • Mehr Sitzgelegenheiten (3)
  • Angebot für kleinere Geschwister (2)
  • Kicker (1)
  • Eiswagen (1)







Übersichtsplan.














Fotos: Jamila Hamadaqa

WG-Geschichten X

Ein Kurs mit Niveau. Talke Frerichs' gesammelte Anekdoten aus ihrem ersten Mathematik-Leistungskurs, Abi 2017.

Was macht einen Kurs aus? Natürlich die Schüler! Im Folgenden werde ich diese anhand von Zitaten oder typischen Verhaltensweisen vorstellen. Sie und Ihr dürfen / dürft gerne raten, wer gemeint ist.

- Von jemandem wird die Nase, aufgrund der Endung, gerne auch für ein Enzym gehalten.
- Eine ganz gewitzte Person schafft es, trotz des Lösungszettels statt des Tests, geschmeidige sieben Punkte zu schreiben.
- Anrufe und Apps. Alles Schnee von gestern. Das Handy als Schminkutensil, zum Nachziehen des Eyeliners, das ist die Technik von morgen!
- Die Technik wird an ihr Äußerstes gebracht und der Versuch gewagt, den Kurs durch die Kamera mithilfe von STAGE zu beobachten. Leider ist dieser Versuch nicht so recht geglückt.
- Manch ein Mensch hatte immer mindestens genau so gute Laune wie ich, selbst am frühen Montag.
- Die Erlebnisse der Segelfahrt sind in so guter Erinnerung geblieben, dass der Neid auf eine sooo große Muschel immer noch vor sich hin schwelt.
- Für unseren allstündlichen Kuchengenuss /-sucht (was auch immer) wurde sich sogar der Gefahr des Transports eines Messers gestellt – Lebensgefahr!
- Der theologische Gehalt des Mathematikunterrichts wurde auf ein äußerst hohes Niveau gehoben. Es gibt nämlich Weihnachtsfeste, an denen der Sandmann und die Zahnfee Geschenke verteilen.
- In der Abiturprüfung wird endlich mein echter Name offenbar: Prüfer: Frau Frechis.
- Trotz meiner top motivierenden Ansprache wird die Mathematik-Olympiade nicht bearbeitet. Ich weine immer noch!
- Man kommt gerne mal zu spät, weil das Kostüm zu aufwendig, der Radweg total rutschig war oder man im Stau stand … mit dem Fahrrad.
- Im Gegensatz dazu gab es auch eine Person, die immer pünktlich war und äußerst effektiv die Sachen für die folgende Stunde bereits im Raum ließ.
- Die Sachen im Raum zu lassen, war vermutlich eine weise Idee. Wir haben auch dunkle Zeiten erlebt. So wurden von einem Mitglied des Kurses, auf äußerst hinterlistige Weise, die Schokomuffins gestohlen. Der Fall konnte jedoch „Die (damals) 17 Fragezeichen“-mäßig aufgeklärt werden.
- Und dann gab es da noch jemanden, auf den immer Verlass war. Nur zweimal wurden die Hausaufgaben vergessen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ich in den zwei Jahren unfassbar viel Spaß mit euch, meinem ersten und natürlich besten Leistungskurs hatte. Ich hoffe, dass ihr so bleibt, wie ihr seid! Ich werde euch vermissen, besonders montags in der ersten und zweiten Stunde.

Wiederabdruck; erstmals: Abi-Buch 2017

Dienstag, 5. September 2017

Viel Sport - von der Zeitschrift: WGemeinsam



Training der Wilhelm- Girls
Wilhelm-Girls

Zum Aufwärmen spielten sich die Fußballerinnen flach den Ball auf 5 Meter Entfernung mit der Innenseite zu und nahmen den Rückpass an. Danach hörten sie vom Projektleiter Herrn Schindler die wichtigsten Kriterien zu dieser Übung an, um die Übung zu verbessern. Nach weiteren Übungen kamen sie im Halbkreis zusammen und besprachen, was sie besser machen könnten. Die 20 Fußballerinnen passen, schießen und spielen bei optimalem Wetter im Prinzenpark. 
Laura, eine Teilnehmerin des Projektes, erzählte uns, dass sie in diesem Projekt viel über Fußball lernen und sogar einmal den Eintracht-Spielern beim Training zuschauen dürfen. Sie wählte dieses Projekt, da sie Fußball cool finde. Besonders gut gefalle ihr, dass sie alles gemeinsam machen und oft Spielen spielen. 

(Amie, 7a, Konly, 7c) 

Praxis 1
                                       
Sport, sportlicher, am sportlichsten!



Praxis 2
Theorie
Pause

Game development - von der Zeitschrift: WGemeinsam

Reporter Robert und Matti im Einsatz
Robert zockt


  Nur Egoshooter 
– oder nicht?
Warum? „Weil‘s geil ist!“ So euphorisch antwortete einer der Projektleiter von „Game Development“ auf unsere Frage, warum er dieses Projekt anbietet. Hier geht es darum, selbst ein Spiel zu entwickeln. Dies geschieht in der Regel allein oder in kleinen Teams. Sowohl innerhalb als auch außerhalb dieser findet allerdings ein reger Informationsaustausch statt. Die einzige Einschränkung für die eifrigen Programmierer ist, dass ihr Spiel am Ende gewaltfrei sein muss; verständlich in einem Schulprojekt. Vor diesem Hintergrund möchten die Projektleiter den Schülern die Prozesse, die hinter der Entwicklung von Spielen stecken, näher bringen. Hauptsächlich wird das Projekt von vier begeisterten und fleißigen Schülern geleitet. Der unterstützende Lehrer, Herr Nowak, hält diesen Leitern den Rücken frei und hilft, grundsätzliche technische Probleme zu beheben. In einem Gespräch mit unseren Reportern schwärmte Herr Nowak darüber, wie hervorragend das Projekt abstraktes Denken schult und erzählte uns von seinen guten Erfahrungen mit dem Thema im Studium. Allerdings kam uns auch etwas Kritik zu Ohren. Einige Schüler beklagten sich über eine nicht ausreichende Einführung in das genutzte Programm und dementsprechend führte die Komplexität zu so manchen verlorenen Nerven.
Niklas Mühlhausen, 11. Jg.


Dienstag, 20. Juni 2017

Der Chef geht

Am liebsten nie mehr „Mangelhaft“. Gerhard Thamm van Balen antwortet auf Iman Sibais Fragen zum Abschied nach 17 Jahren als Schulleiter des Wilhelm-Gymnasiums.


Was wollten Sie als Kind/Jugendlicher werden?
Bei meinem Abitur 1974 hatte ich als Berufswunsch angegeben: Apotheker. Ich schwankte aber, ob ich nicht doch besser Architekt werden sollte.

Welche Fächer mochten Sie früher am liebsten/gar nicht? Und worin waren Sie am besten?
Sport fand ich immer langweilig; die tollen Möglichkeiten, die die Schulen heute bieten, gab es in den 70er Jahren nicht.
In der Oberstufe waren Mathematik, Biologie, Chemie, Musik und vor allem Kunst meine Lieblingsfächer. Am intensivsten gearbeitet habe ich für Chemie und Musik – und bekam am Ende dort auch die besten Noten.

Was haben Sie früher über Schulleiter oder Lehrer gedacht?
Wenn der Unterricht interessant war, hatte ich große Achtung vor dem jeweiligen Lehrer. Bei meinem Vater, der eine Hauptschule leitete, habe ich immer mitbekommen, dass der Lehrerberuf oft Schwerarbeit bedeutet. Ich habe aber immer auch die Freude mitbekommen, die ihm entspringt.

Erinnern Sie sich an ein schönes Erlebnis aus Ihrer eigenen Schulzeit?
Gerne erinnere ich mich an die auswärtigen Auftritte unseres Schulorchesters. In der Adventszeit und zu Ostern haben wir in den niederrheinischen Kirchen gespielt. Jedes Mal hatte mein Cello einen neuen Raumklang. Manchmal kamen professionelle Musiker dazu; das war für uns immer sehr spannend und wir versuchten unser Bestes zu geben.

Gerhard Thamm van Balen bei der Begrüßung neuer WG-Schüler (2015).
Wenn Sie noch einmal für einen Tag ein Kind sein könnten, was würden Sie am liebsten tun und wie würde dieser Tag aussehen?
Eigentlich fehlt mir kein Tag meiner Kindheit. Deshalb würde ich einen zusätzlichen Tag, glaube ich, eigentlich gar nicht haben wollen.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie ans WG kamen?
In der Zeit davor habe ich an Gymnasien im Westen des Landes gearbeitet: in Georgsmarienhütte, Nordhorn und Löningen. Am Lehrerseminar in Meppen war ich Ausbilder für das Fach kath. Religionslehre. Als am Lehrerseminar in Braunschweig eine Ausweitung dieser Tätigkeit möglich war, habe ich mich hierher beworben und kam so im Januar 1989 nach Braunschweig. Bis zum Sommer 2000, dem Start als Schulleiter, habe ich in zwei Einrichtungen parallel gearbeitet: zum einen an den beiden Studienseminaren Braunschweig I und II für das Lehramt an Gymnasien, zum anderen – allerdings nur mit wenigen Stunden – als Fachlehrer am WG.

Was hat sich verändert, als Sie Direktor am WG wurden?
Das bewährte WG-Lernangebot wurde beibehalten und gepflegt, neue Konzepte und Angebote kamen hinzu: Der Lauf durch die neun Schuljahre wurde modularisiert, die Förderung der Schülerinnen und Schüler individualisiert. Besonders interessierte und begabte Kindern und Jugendlichen erhielten eine spezielle Förderung (Hochbegabungsförderung). Methodenlernen, Medienkompetenztraining und Schülerberatung wurden intensiviert. Die Schule führte die Profilmittelstufe mit Schwerpunktbildung im sprachlichen sowie im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich ein, erneuerte und erweiterte das Fremdsprachenangebot in den Alten und Neuen Sprachen, entwickelte und vernetzte die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bis hin zum MINT-Excellence-Status, erweiterte das musisch-künstlerische Angebot, u.a. durch Einrichtung der Chorklasse. Digital unterstütztes Lernen rückte in den Focus der Aufmerksamkeit, ein Digitales Klassenzimmer wurde gegründet. Kooperationen verbanden die Schule mit neuen externen Partnern  (TU Braunschweig, DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Braunschweigisches Landesmuseum, Museum für Photographie u. v. a.). Die WG-Teilnahme an besonderen Wettbewerben wurde ausgebaut. Das künstlerisch-musisch-kulturelle Schulleben entwickelte neue Formate. Im Sport steigerten sich ein weiteres Mal die Sparten Ski-Langlauf und Kanu. Der Ganztag expandierte, ebenso wuchs der internationale Austausch. Vieles Weitere wäre noch zu nennen. Das WG ist eine dynamische Schule mit sicherem Blick für das Bewahrenswerte und mit Mut und Ausdauer, wenn es um Neues geht.

Gibt es etwas am WG, das Sie gerne noch geschafft oder geändert hätten?
Ich wünsche mir einen Zeugnistermin, an dem in den Zeugnissen der Jahrgänge 5 bis 10 kein „Mangelhaft“ auftaucht. Nach den Zeugniskonferenzen der letzten Woche kann ich sagen: Wir sind sehr nah dran!
Für das Ganztagsangebot hoffe ich auf eine AG Jollensegeln plus Segelwoche auf dem Steinhuder Meer mit viel Spaß auf dem Wasser und einer erfolgreichen Segelschein-Prüfung am Schluss.

Gibt es etwas, was Sie als Direktor im Rückblick lieber anders gemacht hätten?
Unsere Austauschschulen in Griechenland und den USA habe ich besucht. Bis zu den Partnern in Frankreich und Polen bin ich leider nicht gekommen. Die Zeit hätte ich mir nehmen sollen.

Was werden Sie am meisten an unserer Schule vermissen?
Die Stimmen der Schülerinnen und Schüler, ihre Zuversicht und ihr Lachen. – Und ebenso: den Schwung unserer Lehrerinnen und Lehrer und ihre Parteinahme für die Schülerschaft.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?
Noch gibt es keine Pläne. Eines Tages werden vielleicht welche entstehen.


Freitag, 16. Juni 2017

Zukunftstag 2017

Nachwuchsdesigner. Jan-Marten Kleine-Besten und Louis Ostrowski über den Zukunftstag am 27. April 2017 im NewYorker-Hauptverwaltungsgebäude Braunschweig.

Die NewYorker-Verwaltung: der Arbeitsplatz unserer Autoren.
Was ist überhaupt NewYorker?
NewYorker ist eines der modernsten und umsatzstärksten Modeunternehmen der Welt. NewYorker hat mehr als 1000 Filialen in 40 Ländern. Zu NewYorker gehören mehr als 16000 Voll- und Teilzeitkräfte. Das NewYorker-Sortiment besteht überwiegend aus trendiger Young Fashion, Sports- und Streetwear-Mode für eine junge, trendbewusste Zielgruppe und setzt sich ausschließlich aus Eigenmarken zusammen. Die Kollektionen werden saisonal angepasst und zeichnen sich besonders durch Aktualität und hochwertige Verarbeitung aus. NewYorker hat viele Abteilungen, z. B. das Labeling, das Design, die Warensicherung oder das Lager.

Als wir uns am Morgen um 7:45 Uhr in das Auto von Louis Ostrowskis Mutter setzten, um zum NewYorker-Hauptverwaltungsgebäude in der Braunschweiger Hansestraße 48 zu fahren, waren wir beide sehr gespannt auf den Tag. Nach einer zirka zehnminütigen Fahrt quer durch das Braunschweiger Gewerbegebiet kamen wir wie viele andere Schüler der 5. bis 10.Klasse in Deutschland auf dem Parkplatz an und begaben uns zum Treffpunkt in der großen, vielversprechend aussehenden Cafeteria.
Nachdem sich fast alle 54 Kinder dort versammelt hatten (NewYorker nimmt nur Mitarbeiterkinder oder deren Freunde), gingen wir alle samt Organisatoren (NewYorker-Mitarbeiter) in einen großen Versammlungsraum, der mit einigen weißen Tischen und grauen Stühlen ausgestattet war. Nach der Einteilung in unsere Gruppen starteten wir mit Fotos von uns. Dann gingen wir uns erst einmal die Abteilung HKA (Herren- und Kinderabteilung) ansehen und schauten in die einzelnen Büros, wo zum Beispiel ein Herr den Sockeneinkauf regelte bzw. eine Designerin gerade eine neue Hose designte.
Das Moodboard unserer Autoren.
Anschließend durften wir uns Material aus dem Stoffmusterlager oder aus Modezeitungen heraussuchen, mit denen wir frei nach unseren Gedanken ein Moodboard (eine kreative Wandzeitung mit z. B. Stoffmustern und markanten Stichworten) gestalteten. Diese Art von Vorbereitung für ein neues Kleidungsstück benutzen auch die Designer bei NewYorker, bevor sie anfangen. An einem Computer ein neues Kleidungsstück zu entwerfen, erklärte uns eine freundliche Mitarbeiterin aus dieser Abteilung. Eifrig schnitten alle Sachen aus, und es kamen die verrücktesten Ideen heraus, z. B. ein Moodboard, das nur mit dunklen Farben gestaltet wurde, oder eines, welches mit auffälligen Karomustern versehen war.
Nachdem die ersten fertig waren, war die Zeit für eine stärkende Mittagspause gekommen. Wir alle versammelten uns also unten in dem Raum, wo auch schon am Morgen unser erlebnisreicher Tag begonnen hatte. Wir genossen eine sehr leckere Currywurst mit Pommes. Aber damit war die Arbeit noch längst nicht getan.
Erste Entwürfe für eine leichte Freizeitjacke.
Damit im Laden später auch ein fertiges T-Shirt zum Thema des Moodboards hängt, muss dieses anhand dieser Hilfe erst einmal designet werden, was wir auch später taten.
Anschließend waren wir noch beim sogenannten Labeling. Dort werden für jedes neue Kleidungsstück die Labels, wo z. B. der Preis steht, geprüft, ob dieser korrekt ist. Wir durften mit einem Scanner, wie an der Kasse im Geschäft, die Labels scannen, und Louis‘ Mutter hat uns jeweils über die Schulter geschaut, ob der Preis stimmte. Anschließend muss man an den Hersteller dieser Labels eine E-Mail in der heutigen Zeit verfassen, dass sie diese in den Druck geben können.
Am Ende von unserem Zukunftstag hielten wir alle, die in dieser Abteilung waren, unsere eigenen designten T-Shirts auf dem Blatt Papier in den Händen. Das war ein super Gefühl. Nach einem spannenden Tag fuhren wir wieder mit dem gemütlichen Auto von Frau Ostrowski mit viel neuem Wissen von unserem Tag bei NewYorker nach Hause. Es war ein wunderbarer Tag, an den wir noch lange zurückdenken werden.

Fotos: Redaktion und  www.factory-outlets.org

Freitag, 9. Juni 2017

WGtarier Preisrätsel

Glückliche Gewinnerinnen. Greg Walters alias Gregor Timme spendierte zwei Ausgaben seines ersten Romans und eine Wundertüte mit Fanartikeln (siehe Artikel vom 14. März 2017).

Lisa Schumacher, Isabel Dralle, Greg Walters (arbeitet  aktuell an Band 4 der Farbseher-Saga), Sandra Muriel (von links)

Freitag, 2. Juni 2017

Longboardfahren

Ein bisschen durch die Gegend tänzeln. Lena Geller interviewt Carl Fölster, Longboard-Trainer und -Europameister 2015.

Wie bist du zum Longboardfahren gekommen?
In Argentinien. Ich habe ein halbes Jahr in Argentinien gewohnt und bin früher schon viel Skateboard gefahren, dann hab ich irgendwann damit aufgehört, weil man damit eigentlich nur Tricks im Skatepark machen kann und sonst eigentlich gar nichts. Dann habe ich mir da wieder ein Skateboard gekauft, um das dann zu fahren. Dort habe ich zum ersten Mal das Longboard ausprobiert und bin dann Longboard gefahren, das war so cool, denn man konnte damit auch in der Stadt viele Sachen machen.

Was magst du am Longboard fahren?
Dass man alles machen kann, ich kann eine Rampe runterfahren, ich kann auf einer Halfpipe fahren, ich kann über eine Bank rüberspringen, so ein bisschen durch die Gegend tänzeln. Das ist einfach richtig schön.

Wohin reist du?
Jetzt? Wieder zurück nach Fuerteventura, dann komme ich im Sommer noch mal her und im Winter wollen wir womöglich nach Mittelamerika fahren.

Wie viele Tricks kannst du?
Das weiß ich nicht.


Was ist dein Lieblingstrick?
Das sind eigentlich Trickkombinationen aus Freestyle-Tricks, also meistens immer erst ein Flip-Trick. Irgendwo draufspringen oder rüberrutschen und viele von diesen Dancing-Kombinationen.




Bist du berühmt geworden durch das Longboardfahren?
Vielleicht, ein bisschen.

Würdest du Longboardfahren empfehlen?
Na klar, das macht richtig Spaß.

Hast du Tipps fürs bessere Fahren?
Also, bei Anfängern ist der größte Fehler, dass sie zu weit hinten stehen, deshalb: Wenn man am Anfang ein bisschen weiter vorne steht, dann kann man schon viel raus bekommen. Wenn man dann Belastung auf die Kanten gibt, dann sollte man mehr aus den Füßen machen und nicht aus dem Oberkörper, dann kriegt man schon einige Fehler weg.


Was ist eine ideale Longboardgröße?
Das kommt immer ein bisschen auf die Bretter drauf an, ob man mit ihnen Tricks machen will oder nur fahren. Wenn du dich entspannt, breitbeinig hinstellen kannst und genug Patz zwischen Ende und Anfang des Boards hast, dürfte das gehen.







Fotos: Carl Fölster

WG-Geschichten IX

Und du spielst das Gewehr. Herr Wichner berichtet über ein besonderes Erlebnis am WG

Herr Wichner mit Sohn im Kreise von Kollegen.
Zur Verabschiedung von Frau Kurz, ehemalige Lehrerin am WG, wurde ein Theaterstück mit lebenden Requisiten aufgeführt. An diesem Tag, dem letzten Schultag im Schuljahr 2011/12, 
musste ich meinen jüngsten Sohn Hannes – damals etwas über ein Jahr alt – mit in die Schule nehmen, da die Kita geschlossen war. Zur Aufführung des Theaterstückes erhielt dann auch er eine Rolle: Er war das Gewehr des Försters und wurde unter schallendem Gelächter auf der Bühne herumgereicht.





Fotos der Verabschiedung: http://www.wilhelm-gym.de/berichte/2012/verabschiedung-kurz/index.htm

Dienstag, 23. Mai 2017

WG-Geschichten VIII

Mehr Lux! Sylvia Thiele über schöne Erinnerungen aus dem Griechisch-Unterricht.

Unsere Autorin.
In den kleinen, aber feinen Griechischkursen wird oft gelacht. Zum Beispiel, wenn wir Sprachunsinn betreiben und neue Wörter erfinden wie „Nephelie“ für den pathologischen Befund der geistigen Umnachtung oder besser der „Umwölkung“ (von gr. Nephele, die Wolke).
Oder es entstehen running gags: Eines Tages erschienen Leute von der Stadt bei uns im „Olymp“ (der Bibliothek im 4. Stock des Haupthauses – unter dem Dach), maßen die Lichtstärke (Lux) und erklärten uns, man benötige genügend Lux, um gut denken zu können. Anschließend wurde bei Denkblockaden zum gängigen Ausspruch: „Ich brauche mehr Lux!“
Eine besonders schöne Erinnerung ist die Produktion einer kleinen„Fotostory“, bei der auch viel gelacht wurde: Wir entdeckten auf dem Dachboden, den man vom „Olymp“ aus betreten kann, einen schönen alten Schrank. Er erinnerte so sehr an den Schrank aus „Narnia“, dass wir eine kleine Geschichte daraus machten. Sie ist hier zu sehen: http://www.wilhelm-gym.de/angebote/altesprachen/graecia/01.htm
Der Schrank wurde aus Brandschutzgründen natürlich längst entsorgt. Aber wir haben ihm zu einer Erinnerung verholfen (was ja auch wieder gut zu dem passt, was man im Griechisch-Unterricht macht).
Es ist toll, an einer Schule zu unterrichten, an der es so nette, humorvolle und einfallsreiche Schüler gibt!

Freitag, 19. Mai 2017

Mensaessen in Jg. 5

Pizza ist am beliebtesten. Gianluca Buchholz,  Paul Hoffmann und Adam Nabhan befragten 50 Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs danach, was sie am liebsten in der Außenstellenmensa essen.



                                            x-Achse: Anzahl

Freitag, 5. Mai 2017

Interview mit Christian Kupka

Immer spannender und komplexer“. Christian Kupka im Gespräch mit Justina Dai und Valea Elß über seine Begeisterung für Chemie und seine Teilnahme an der 3. Runde der internationalen Chemie-Olympiade, wo er zu den 60 besten Teilnehmern gehört.

Welches Thema findest Du in Chemie am besten?
Also, mich interessiert vor allem die physikalische und anorganische Chemie! In der Chemieolympiade habe ich richtig viel dazugelernt. Das fand ich toll! Persönlich finde ich total viele Bereiche von der Chemie super spannend und vielfältig!

Ist Chemie dein Lieblingsfach?
Hm, es ist auf jeden Fall eines meiner Lieblingsfächer! Ob es aber das Lieblingsfach ist, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht genau. Allgemein finde ich alles, was mit Physik, Mathe oder natürlich Chemie zu tun hat, total interessant.

Hast Du ein Lieblingsexperiment?
Es gibt ganz viele superspannende Experimente! Vielleicht sind nicht alle spektakulär. Aber wenn, dann so richtig! Die Verbrennung von Magnesium finde ich zum Beispiel ganz gut.

Möchtest Du in deinem späteren Berufsleben etwas mit Chemie zu tun haben?
Ich weiß noch nicht genau, wohin mein Berufsleben führen soll, eventuell Elektrotechnik. Es wäre natürlich toll, wenn ich Chemie einbringen könnte.

Hast Du Dich schon immer für Chemie interessiert?
Ich denke schon! Ich fand das Fach schon immer interessant. Für mich ist es sogar von Klassenstufe zu Klassenstufe immer spannender und komplexer geworden!

Wie bist du dazu gekommen, dich bei der Chemieolympiade anzumelden?
Meine Chemielehrerin hat die Chemie-Olympiade in unserem Kurs angesprochen. Ich habe mich zu Hause mit den Aufgaben beschäftigt. Natürlich hatte ich den Willen, so weit wie möglich zu kommen. Also habe ich mich gut vorbereitet.


Hast du auch schon mal bei anderen Wettbewerben mitgemacht?
Ja, ich habe bei der Mathe- und auch bei der Physikolympiade mitgemacht, da mich diese beiden Fächer auch sehr interessieren. Bei der nächsten Chemieolympiade möchte ich auch unbedingt wieder mitmachen.

Würde es dich interessieren, an „Jugend forscht“ teilzunehmen?
Ich interessiere mich sehr für Forschung und finde es toll, an etwas mitwirken zu können. Ich könnte mir auch für mein Berufsleben einen Beruf im Gebiet Forschung vorstellen. Aber bei „Jugend forscht“ habe ich bis jetzt noch nicht teilgenommen und werde es wohl auch später nicht tun, denn dieser Wettbewerb ist ziemlich zeitaufwändig, da man sich über längere Zeit mit einem Projekt beschäftigen muss. In den oberen Klassenstufen ist es schwierig, diese Zeit aufzuwenden. Deshalb finde ich die Olympiaden besser.

Welche Runde der Chemieolympiade fandest du am schwersten/besten
Die dritte Runde fand ich eindeutig am schwersten, da das Niveau mit jeder Runde selbstverständlich ansteigt. Die zweite Runde fand ich am besten, da die dritte wie gesagt ziemlich schwer war und man in der ersten Runde, der Hausaufgabenrunde, viele Hilfsmittel wie das Internet oder Fachliteratur zu Rate ziehen konnte.

Was für neue Erfahrungen hast du bei der Olympiade gemacht?
In den Runden gab es immer wieder Landesseminare oder einen Besuch in der Leibniz Universität, bei denen man wirklich gute Einblicke in die Chemie bekommen konnte, welche man dann auch im Berufsleben einbauen kann. Ich fand es wirklich toll, dass es nicht nur so theoretisch wie in der Schule war, sondern wir sehr viele praktische Dinge gesehen haben, obwohl man in der Schule natürlich auch Versuche macht.

Für was interessierst du dich denn sonst so, außerhalb der Schule?
Ich mache sehr viel Ski-Langlauf und bin auch hier in der AG gewesen. Außerdem wandere ich gerne und fahre Mountainbike. Auch die Chemie ist natürlich für mich ziemlich relevant, sonst würde ich schließlich nicht an den Wettbewerben teilnehmen.

Freitag, 7. April 2017

THW Braunschweig

Unübertroffen gute Kameradschaft. Louis Ostrowski im Gespräch mit Erik Frenschock vom THW-Ortsverband Braunschweig

Was ist das THW
THW bedeutet Technisches Hilfswerk. Das THW ist eine große deutsche Katastrophenschutzorganisation, die einen großen Fahrzeugpark hat und weltweit operiert. Die Mitarbeit ist freiwillig und ehrenamtlich. Mit zehn Jahren kann man zur THW-JUGEND. Mit 18 Jahren kann man dann seine Grundausbildung machen und einer Fachgruppe beitretten.

Wie heißt du?
Erik Frenschock.

Was machst du beim THW?
Ich bin beim THW Helfer und Jugendbetreuer.

Wie bist du darauf gekommen, beim THW mitzumachen?
Mit elf wollte ich ein Hobby haben, bei dem ich mein Interesse an Technik ausleben kann. Dort hatte ich dann die Wahl zwischen der Feuerwehr und dem THW. Ich habe mir beide Organisationen angesehen und mich dann für das THW entschieden, weil mich Geräte wie der Radlader oder große Stromerzeuger und natürlich die ganzen großen geländefähigen Fahrzeuge begeistert haben. Und diese Faszination ist bis heute geblieben.

Welchen Einsatz hast du bist bis heute in Erinnerung?
Ganz besonders ist mir das Elbehochwasser 2013 in Erinnerung geblieben.Dort waren wir im Einsatz und haben Deiche erhöht, um Sachwerte und Menschenleben zu schützen. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Bundeswehr und THW war atemberaubend, aber auch, wie die Anwohner geholfen haben, werde ich nicht vergessen. Das Schönste war, als Jugendliche aus dem Dorf mit ihrem Mofas und Anhängern zu uns kamen und beim Transport der Sandsäcke halfen.

Wie heißt dein Ortsverband?
Meine Mitwirkung im THW hat in Bad Lauterberg im Harz begonnen, dann bin ich zum THW Wolfsburg gegangen und schließlich beim THW in Braunschweig gelandet. Das Spannende ist, da wir deutschlandweit die gleiche bzw. ähnliche Technik haben, dass man sein Hobby wegen eines Umzugs nicht aufzugeben braucht und sofort neue Leute kennenlernt.




Wie viele Mitglieder und Fahrzeuge hat dein Ortsverband?
Der Ortsverband Braunschweig ist sehr groß. Hier sind drei Gerätekraftwagen, unsere mobilen Werkzeugkoffer, stationiert. Dazu kommen Fahrzeuge für die Fachgruppe Wasserschaden, die Höhenrettung, die Fachgruppe Räumen, die Fachgruppe Führung und Kommunikation, die Fachgruppe Sprengen, den Zugtrupp und natürlich die Jugendgruppe. Somit sind wir mit allem drum und dran bei insgesamt 17 Groß- und Kleinfahrzeugen. Dazu sieben Anhänger und ein Radlader. Also eine schöne Sammlung von Fahrzeugen.

Was ist typisch für das THW?
Die unübertroffen gute Kameradschaft. Das heißt, auch wenn man sich nicht kennt und einen anderen Ortsverband besucht, ist man immer willkommen, denn man ist Teil der großen THW-Familie. So habe ich in ganz Deutschland Freunde, die ich durch Lehrgänge kennengelernt habe und man tauscht sich so regelmäßig aus und lernt voneinander und natürlich sind die Kameradschaftsabende am Lagerfeuer unübertroffen.



Was würdest du am THW verändern?
Erstmal muss ich sagen, dass ich das THW mag, wie es ist: eine Organisation, die jedem die Chance gibt, ein kleines Bisschen für die Allgemeinheit zurückzugeben und dabei viel zu lernen, was man im späteren Berufsleben und Privatleben gut gebrauchen kann. Trotzdem ist mir der Konkurrenzkampf zwischen THW und Feuerwehr ein Dorn imAuge. Ich denke, wir sind keine Konkurrenz und ergänzen uns gegenseitig sehr gut. Daher möchte ich in meiner Karriere beim THW die Kooperation weiter ausbauen.

Vielen Dank für das Interview!

Unser Autor (links) im Außeneinsatz.