Freitag, 24. April 2015

WG-Anekdoten II

Rätselraten nach WG-Ball. Anna Rzeppa und Sofia Vierling fragten Frau Lüdke nach einem besonderen Erlebnis am WG

Früher gab es am WG einmal im Jahr den Schulball. Alle Schüler von Klasse 5 bis 13, die Eltern und die Lehrer waren dazu in den großen Saal der  Braunschweiger Stadthalle eingeladen. Es wurde getanzt, gefeiert und es gab ein Bühnenprogramm, zu dem traditionell auch eine „Lehrernummer“ gehörte. Meist wurde passend zum Thema (z. B. TraumWGe oder UnterWGs) eine Tanznummer einstudiert, und möglichst viele Lehrer warfen sich in passende Kostüme und gaben alles. Das hat unheimlich viel Spaß gemacht, wir haben wirklich viel gelacht und manchmal waren die Kostüme so gut, dass die Schüler hinterher noch wochenlang gerätselt haben, wer sich hinter welcher Verkleidung versteckt hatte.


2010 tanzten ungefähr 30 Lehrerinnen und Lehrer des WGs auf der großen Bühne der Stadthalle „Macarena“.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Die Mensafrauen der Außenstelle


Maoam und Center Shock. Amal El Fakir und Jamila Hamadaqa im Gespräch mit den Mensafrauen der Außenstelle.



Claudia und Petra bei der Arbeit.
Wie heißen Sie?

Petra und Claudia

Haben Sie früher irgendwo anders gearbeitet?

Ja.



Seit wann arbeiten Sie hier?

Wir arbeiten hier schon seit vier Jahren.



Von wem oder wo haben Sie Kochen gelernt?

Wir haben Kochen von unseren Müttern gelernt.



Dürfen wir fragen, wie alt Sie sind?

Claudia: 46.

Petra: 54.



Wie sind Sie darauf gekommen, in der Mensa zu arbeiten?

Unsere Freundin hat uns auf diese Idee gebracht.



Kaufen Sie meistens das Essen oder kochen Sie es selber?

Das Mittagessen kochen wir selber.



Haben Sie sich selber entschieden, ob Sie in der Außenstelle oder im Haupthaus arbeiten?

Nein, in der Außenstelle war es gerade frei und die Chefin hat gesagt, dass wir dahin gehen.



Welches Essen ist am beliebtesten?

Die Käsebrezeln sind am beliebtesten.



Was kaufen die Schüler abgesehen vom Essen am häufigsten?

Maoam und Center Shock kaufen die meisten.



Gibt es manchmal Probleme mit den Schülern?

Nein, zum Glück nicht.



Wie viele Schüler essen bei Ihnen pro Tag?

Beim Mittagessen ca. 50 Kinder.



Welche Arbeiten fallen an, wenn Sie gerade kein Essen ausgeben?

Kochen.



Was gefällt Ihnen an der Arbeit?

Mit Kindern arbeiten.


Donnerstag, 29. Januar 2015

WG-Anekdoten I

Nur acht Zuschauer. Anna Rzeppa und Sofia Vierling fragten Herr Schad nach einem besonderen Erlebnis am WG


„Vor einigen Jahren, als ich noch die Theater-AG der Schule geleitet habe, sollten und wollten wir das bekannte Theaterstück Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare in der Schulaula in einer anderen Stadt aufführen. Wir, immerhin an die 30 Schülerinnen und Schüler und ich als Begleitlehrer, haben also einen Bus gemietet, alle Requisiten, Kostüme und weiteres Material eingeladen und sind in die neue Aula gezogen, wo wir alles in mehreren Stunden ausgepackt, aufgebaut und vorbereitet haben - inklusive der nicht so einfach einzurichtenden Licht- und Tontechnik. Umso erstaunter und überraschter sind wir gewesen, als wir kurz vor dem Beginn der Vorstellung bemerkten, dass sich insgesamt nur acht (!) Zuschauerinnen und Zuschauer eingefunden hatten! Wir haben unsere Inszenierung trotzdem gezeigt und hatten unseren Spaß dabei.“

Freitag, 9. Januar 2015

Einbruch bei der Schülerfirma


Noch keine Verdächtigen. Nelly Brunke und Hanna Lorenz über den Einbruch bei der Schülerfirma

Leider wurde bei der Schülerfirma Geld gestohlen, die Summe beträgt zwischen 170-200 €. Der Diebstahl wurde vor den Herbstferien entdeckt. Das Geld befand sich in einem Spind für den vier Personen einen Schlüssel haben. Der Spind befindet sich vor dem Hausmeisterbüro. Es gibt noch keine Verdächtigen. Der Spind wurde aufgebrochen, wie man an Einbruchsspuren erkennen kann.Die Polizei wurde auch schon einbestellt. Nun wird es eine Anzeige geben.
Einbruchspuren am Schrank.
Außerdem wollen wir euch aufklären über das, was die Schülerfirma macht. Sie stellt Sachen für Schüler/innen dieser Schule her, z.B. Kugelschreiber, Hefte, Schulplaner und noch mehr.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Berufsinformationstag 2014


Vielfältige Berufsfelder entdecken. Charleen Horoba über den Berufsinformationstag 2014.

Am 27. September informierten sich die Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Klassen beim diesjährigen Berufsinformationstag über mögliche berufliche Ziele.
Der BIT begann um 11 Uhr mit einer kleinen Ansprache, in der der Tag kurz erklärt wurde. Danach konnten die Schüler bis 13 Uhr in ihre schon vorher angemeldeten Berufe hineinschnuppern. Bis 14 Uhr durfte man selbstständig durch das Haus gehen und weitere Berufe ansehen. Mit informierenden Gesprächen in kleinen Kreisen konnte man sich ein Bild über seinen vielleicht zukünftigen Beruf machen.
Die Beraterin Fr. Wiersdorff mit interessierten Schülern.
Insgesamt hatte man einen Einblick in 42 verschiedene Berufsfelder: von Medizin über Pädagogik und Politik bis hin zu Mathematik und Verwaltungswesen.
Mit Herrn Thamm van Balen und Herrn Schad habe ich ein Interview zum BIT geführt.
Der Berufsinformationstag, sagten sie, sei eine Veranstaltung des Schulelternrats und der Schule. Er sei eine Idee der Elternschaft und wurde durch den Schulelternrat umgesetzt. Verantwortlich für die Organisation seien Eltern; die Schule biete die Möglichkeit zur Umsetzung an.
Kontaktiert wurden die Berater durch persönliche Ansprache oder über das Internet. Das Erstellen der Liste mit den möglichen Berufen habe sehr viel Arbeit in Anspruch genommen und circa ein Jahr gedauert.
Durch die Verpflichtung der Schule zur Berufsinformation sei der BIT eine Pflichtveranstaltung.
Alle zwei Jahre findet diese Möglichkeit zur Berufsinformation statt.
„Es hat alles ganz gut geklappt“, meinte Herr Schad, „nur haben nicht alle Schüler die Berufe gewählt, für die sie sich vorher angemeldet hatten.“ Man sollte diesen Tag auf jeden Fall ernst nehmen, denn er sei eine gute Möglichkeit, um für seine berufliche Zukunft wichtige Entscheidungen treffen zu können.

Freitag, 5. Dezember 2014

Fabeln zu Vorurteilen

Kraft und Größe sind nicht alles! Fabeln zu Vorurteilen von Bianka Bialek, Jana Dragon und Tom Hommola aus dem Werte-und-Normen-Kurs Jg. 6.

Vergrößern? Klick aufs Bild!

Vergrößern? Klick aufs Bild!

Vergrößern? Klick aufs Bild!

Dienstag, 2. Dezember 2014

Dichter im Porträt III: Michael Zoch


„freundlich wie eine handgranate“. Jonas Gawinski im Gespräch mit dem Braunschweiger Lyriker Michael Zoch


Michael Zoch wurde am 25. Januar 1966 geboren. Wann entstand der Dichter Michael Zoch und wie kam es dazu?

Ich habe mich schon so mit 18 irgendwie als Dichter gefühlt, ohne dass ich dieses Gefühl damals hätte genau benennen können, wirklich ernsthaft angefangen zu schreiben habe ich mit 30, Schuld war eine Frauengeschichte.

www.michael-zoch.de

Drei Gedichtbände aus Ihrer Feder sind bislang erschienen, welchen würden Sie als persönlichsten, intimsten bezeichnen? Beziehungsweise, welcher ist Ihnen heute noch am nächsten?

„Kometen vom Fass“ ist der für mich persönlichste und intimste und der steht mir heute auch noch am nächsten.



Wenn Michael Zoch an ein Gleis gebunden würde, welchen Gedichtband würde er mit ins nächste Leben nehmen?

„In deinen Träumen reist dein Herz“ von Pablo Neruda.



Gedichte wie „Südstraße“, „Querum“ oder „Brunswick 6 AM“ haben zumindest dem Titel nach zu erteilen regionalen Bezug. Was bewegt Sie in Braunschweig und Umgebung ein Gedicht zu verfassen?

Eigentlich nichts, also Braunschweig als Stadt inspiriert mich nicht in einem positiven, vitalen Sinne, es ist eher so, dass diese Gedichte trotzdem entstehen, sie entstehen im Grunde gegen Braunschweig, sie reflektieren oft das, was meinem Naturell zuwider läuft: Enge, Grauheit, Kälte, Stillstand.



Als Gastautor in Izmir (Türkei), haben Sie den Gedichtzyklus „Türkiye (Intermezzo)“ erdichtet. Wovon leben diese Poeme und was unterscheidet sie von Dichtung, die in Deutschland entstanden ist?

Die Gedichte dieses Zyklus leben vor allem von dem Land selbst, von seinem Lebensstrom, den ich versucht habe, in meinen Gedichten einzufangen. Deutschland ist ein Land, in dem alles funktioniert, aber nichts lebt. Die Türkei ist ein Land, in dem alles lebt, aber nicht alles funktioniert. Die Türkei ist ein sehr sinnliches, musikalisches Land, ein poetisches Land, das trotz oder vielleicht auch gerade wegen der vielen Gegensätze überaus vital ist. Und so sind denn auch die in der Türkei entstandenen Gedichte insgesamt lebendiger, farbenprächtiger, zärtlicher, wärmer als Gedichte, die in Deutschland entstanden sind und weiterhin entstehen.



Inwiefern kann man sagen, dass kunstübergreifende Projekte, wie mit dem freien Künstler und Bildhauer Markus Wollenschläger, ihr dichterisches Repertoir, ihren schaffenden Horizont erweitern?

Die Projekte mit Markus Wollenschlaeger haben meinen Horizont enorm erweitert, unsere Künstlerfreundschaft hat meinen Horizont generell und grundsätzlich enorm erweitert. Dabei ist es aber weniger so, dass seine Bilderwelten konkret mein eigenes dichterisches Repertoire erweitern würden, es ist eher so, dass mich die ungeheure Vitalität und Schaffensfreude dieses Künstlers in eine gewisse Schwingung versetzt, die mich in meiner eigenen Kreativität anspornt und vorantreibt. Markus Wollenschlaeger ist wie ich ein Dichter, er dichtet mit Farben, ich male mit Worten.



Wenn Sie ein One-Way-Ticket hätten, wohin würde die Reise gehen?

Tahiti


Michael Zoch: Goldgräberstimmung

die straße mit dem loch im socken
der geruch aus dem innern nostalgischer schränke
ein haarriss im abspann des blutleeren raums
ich bin der mit dem schienbein
fünfzigtausend küsse tief
in deine kugelsichere nacktheit vergraben
du bist das mädchen von der datumsgrenze
und tropfst entrümpelt in die stille
auf der dunklen seite des liedes
wir sind das volt
der brandfleck im schlitzohr des heiligen geistes
und was uns lockt am ewigen nichts ist der folgende
tag
freundlich wie eine handgranate
auf der stirnseite des hochgekrempelten universums
(mit dem knochenmark gedacht)
  

Können Sie uns etwas über Ihr aktuelles Projekt, den Gedichtband „In meinen Adern brennt noch Licht“ sagen?

Das ist das sperrigste, widerspenstigste Biest, an dem ich bisher geschrieben habe. Im Grunde ist der Gedichtband längst fertig, aber ich schmeiße immer wieder Gedichte raus, ersetze sie durch neue, zerstöre bereits bestehende, lasse daraus neue entstehen, alles ist in ständiger Wandlung begriffen, alles steht permanent auf dem Prüfstand, da fliegen 6 Gedichte raus, hier kommen 3 neue rein, alles dreht sich, alles bewegt sich, gut möglich, dass ich da noch 5 Jahre oder länger dran sitze.



Was erwartet einen neuen Leser, wenn er ins Michael-Zoch-Gedichtkino eintritt?

Goldgräberstimmungen, Kamikazeherzen, Din A 4 Gesichter, einsturzgefährdete Tage, kriegsbemalte Nächte, Frauen, die nicht fliegen können, gröhlende Schwäne, ein Schimmelkäsehimmel, ein Gegenregenbogen, 15 kreidebleiche Schwalben. Grundsätzlich: Feuer unterm Dach.



Zuletzt einen Rat für junge Schreibende?

Stell dich auf einen Stuhl und fang an zu schreien.



Foto: Friedrich Posnien

Donnerstag, 20. November 2014

Sportfest

Ein aufregendes Spektakel. Vom Sportfest der 5. und 6. Klassen berichten Nelly Brunke, Hanna Lorenz, Sofia Vierling.



Überblick 
Es war ein schöner sonniger Tag. Auf der Roten Wiese war das Sportfest angesagt. Die fünften und sechsten Klassen waren beteiligt. Es war Freitag, der 10.10.2014.
Die Organisatoren waren: Herr de Boer und Herr Glaeske.

Organisatoren im Kommandostand.

Jede Klasse hatte eine eigene T-Shirt-Farbe, damit man sie unterscheiden konnte. Die Farben weiß, schwarz, grün, rot und blau.
Das Sportfest lief ganz gut, nur beim Tauziehen wurde es etwas chaotisch. Die Einteilung der Gruppen ging etwas durcheinander. Es gab viele Beschwerden dazu, aber trotzdem fand die Mehrheit das Tauziehen schön.
Außerdem gab es die unterschiedlichsten Stationen: zum Beispiel Stoßen von Medizinbällen, Tennisbälle in Kisten schlagen, Staffellauf, Weitsprung und Softball-Zielwurf. Ausdauer, Geschicklichkeit und Genauigkeit waren gefragt. 

Voller Einsatz: die Klasse 5c beim Tauziehen.
Hier zählte Genauigkeit: die 5a beim Softballzielwurf ...
 ... und beim Medizinballstoßen: Hier zählte Weite.


Den ersten Platz der 5. Klassen hat die 5b gewonnen.
Der erste Platz der 6. Klassen ging an die 6a.
 
Umfrage
Das Sportfest der 5.und 6. Klassen 2014 ist gut angekommen. Den Kindern hat es gut gefallen. Am besten fanden die meisten das Tauziehen, den Staffellauf und mit dem Schläger den Tennisball in die Kiste schlagen. Allerdings gab es auch kritische Stimmen.
Auch Herrn de Boer hat es gut gefallen, denn er sagte, alle hätten gut mitgemacht. Auch die Stationen fand er alle gut. Herr Schindler fand auch alle Stände gut. Allerdings hat ihm der Bratwurststand gefehlt.
Erste Hilfe


Hier wird dir geholfen: "Krankenschwester" Ibaa.

Auf dem Sportfest gab es viel für die zwei Mädchen der Ersten Hilfe zu tun: Ibaa und Johanna aus Klasse 10. Denn es gab am Ende des Sportfestes exakt 41 Verletzte. Häufig gab es Krämpfe und umgeknickte Füße, ein paar Schüler brauchten Verbände, und es mussten Pflaster geklebt und Kühlkissen verteilt werden. Die meisten verletzten sich beim Tauziehen. Dort gab es Hautabschürfungen. Zum Glück gab es weniger Verletzungen als im letzten Jahr.
Big brother is watching you.


Sonntag, 9. November 2014

Technik-Tag der Braunschweiger Verkehrs-GmbH


Elektrobus für 600.000 Euro. Charleen Horoba berichtet vom Tag der Technik & Innovation der Braunschweiger Verkehrs-GmbH

Tramino, Elektrobusse – das haben wir alle schon auf vielen Plakaten gesehen, aber was sind diese Fahrzeuge genau? Und wie funktionieren sie eigentlich? Am Tag der Technik & Innovation konnte man es herausfinden – und es hat sich gelohnt.
Durch Fachvorträge und selbstständiges Einsteigen in die Fahrzeuge konnte man sein Wissen rund um die Elektromobilität und den neuen Tramino erweitern. Außerdem gab es viele Infostände und Aktionen für Kinder.
Der Pressesprecher der Braunschweiger Verkehrs GmbH, Christopher Graffam, hat sich für mich Zeit genommen und mir meine Fragen beantwortet.
Christopher Graffam, Pressesprecher
Da, wie wir alle wissen, die Reserven des Erdöls immer knapper werden, sei der Elektrobus eine sehr gute Alternative. „Wir müssen uns für die Zukunft darauf vorbereiten“, sagte Graffam. Drei Jahre habe die Ideensammlung und Vorbereitung gedauert.
Aber wie „tankt“ man den Bus?
Wenn das Fahrzeug an eine Haltestelle fährt, wird dieses von einem kabellosem Ladepad auf dem Boden aufgeladen. Während der Bus steht und die Fahrgäste ein- und aussteigen, senkt der Bus das Aufnahmepad über das in den Boden eingelassene Ladepad ab. Nach dem Aufladen schaltet sich das Ladepad selbständig aus. Sechs bis acht Minuten aufgeladen kann der Bus den ganzen Tag fahren. (Quelle: Flyer)
Zurzeit fahre, so Graffam, nur die Buslinie M19 mit dem Emil, so nennt man den elektrischen Bus. Auf jeden Fall lohne sich dieser innovative Schritt, da auch der Verbrauch niedriger sei.
Emil, der Induktionsbus
„Ein normaler Bus kostet ungefähr 300.000 Euro; ein Elektrobus zurzeit mindestens das Doppelte“, sagte Graffam, „aber wenn der Emil zu einem alltäglichen Ding wird, dann senkt sich natürlich der Preis.“
Bahnfahren früher ...
... und heute: die Niederflurbahn Tramino von außen ...
Auch sei der Tramino eine Neuheit. Es wurden schon 18 gebaut, und die ersten sollten ab dem 1. Dezember fahren. Eine Besonderheit des Traminos sei die Länge, sie betrage 36 Meter. (Eine normale Sraßenbahn ist ungefähr 32 Meter lang.) Weiterhin sei der Tramino barrierefrei und eine Niederflurbahn. „Sie ist voll klimatisiert, hat gepolsterte Sitze und sechs Türen“, fügte er hinzu, „außerdem hat sie eine Energierückgewinnung und das Aussehen ist besonders.“
... und von innen: der Emil.
Mir ist aufgefallen, dass diese Neuheiten von der Firma Solaris gebaut wurden. Dieses ist ein junges polnisches Unternehmen, das erst seit 20 Jahren Busse, seit acht Jahren auch Straßenbahnen produziert. Aber auch in Zukunft, so Graffam, sollen neben den Bussen von Solaris Fahrzeuge von MAN und Mercedes gekauft werden.
Die Veranstaltung war gut besucht, besondere Personen wie Politiker, der Bezirksbürgermeister oder auch andere Verkehrsunternehmen waren anwesend. Die Innovation hat viele Besucher neugierig gemacht, und die vielen und ausführlichen Informationen haben sie zufriedengestellt.
Im Großen und Ganzen war der Tag der Technik & Innovation ein sehr gelungener Tag. Es hat Spaß gemacht, so viel Neues zu sehen, selbst hineinzuschnuppern und seine eigenen Erfahrungen zu sammeln. Auf jeden Fall bin ich bei der nächsten Veranstaltung der Braunschweiger Verkehrs GmbH wieder dabei.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Literaturlabor Wolfenbüttel 2014


Arbeiten am Text. Julius Helke über seine Erfahrungen beim Literaturlabor Wolfenbüttel 2014

Wie bereits berichtet, nahm Julius Helke am diesjährigen Literaturlabor der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel teil. Nach mehrjähriger Arbeit in der Literatur-AG von Herrn Upit wagte er die Bewerbung um das Stipendium.

Teilnehmer und Dozenten des Literaturlabors Wolfenbüttel 2014 beim Studium des Grundlagenwerks für erfolgreiches Schreiben
Das Literaturlabor Wolfenbüttel (LiLaWo) besteht aus drei intensiven Arbeitstreffen, die jeweils von Donnerstagabend bis Sonntagmittag andauern.  Dieses Jahr nahmen zwölf junge Autoren und Autorinnen aus ganz Deutschland teil. Erfolgreich hatten sie sich mit ihren eigenen Texten im Herbst des letzten Jahres beworben.

Das LiLaWo bietet jungen Literaten die Möglichkeit, in einem geschützten Raum mit ihren Texten zu arbeiten. Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel e. V. beherbergt die Teilnehmer während der Seminare in ihrem Gästehaus. Gearbeitet wird im Schloss Wolfenbüttel in den Räumlichkeiten der Bundesakademie. Zur Seite steht den Stipendiaten ein Team mit großem Erfahrungsschatz:

Friederike Kohn, Diplom-Kulturwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus; Kathrin Lange, erfolgreiche Autorin von Romanen, Krimis und Jugendbüchern sowie Cornelius Hartz, Philologe, freier Übersetzer, Lektor und Autor in Personalunion.

Als Gäste waren Julia Schoch und Dr. Martin Hielscher geladen. Julia Schoch ist eine mehrfach ausgezeichnete Autorin. Sie berichtete von ihrem literarischen Werdegang und empfahl den „Laboranten“ ein Buch, das jeden Einzelnen auf seinem Weg weiter brachte.

Dr. Martin Hielscher ist Lektor und Programmleiter für Belletristik beim C. H. Beck Verlag München. Für uns war er Lektor, Kritiker und Philosoph. Er eröffnete uns einen Einblick in die professionelle Perspektive auf unsere Texte.

Die Arbeit mit Herrn Hielscher brachte meinem Text immensen Fortschritt und mir wichtige Denkanstöße. Er machte mich auf kleine Wörter in meinen Texten aufmerksam, die redundant wirken. Durch das Weglassen dieser gewinnt der Text an Deutungsvielfalt und wird für den Leser interessanter. Zudem betonte er, wie wichtig es ist, bei der Wortwahl aus verschiedenen Synonymen die ganz eigene Stimmung des bestimmten Wortes zu beachten.

Das dritte Arbeitstreffen am 11.-14. September war Höhe- und Endpunkt des Stipendiums. Zu Beginn des LiLaWos waren wir alle eher ahnungslos. Während des ersten und zweiten Treffens sammelten wir aber immer mehr Eindrücke. Unser neu gewonnenes Wissen und ausgewählte Texte wurden während des dritten Treffens einem Feinschliff unterzogen. Wir beschäftigten uns vier Tage lang ausschließlich mit den für die Veröffentlichung bestimmten Texten. Durch diese Fokussierung wurde die Arbeit detaillierter und tiefreichender. Da eine „Druckreife“ erreicht werden sollte, musste man sich viel genauer mit dem eigenen Text auseinandersetzen als zuvor.

Das LiLaWo war für mich ein lohnendes Abenteuer. Ich bin am Sonntag sehr motiviert nach Hause gekommen und freue mich auf neue Texte.

Julius Helke (2. v. l.), Dr. Martin Hielscher (Lektor des C. H. Beck Verlags, 6. v. l.), Friederike Kohn (Referentin, 8. v. l.), Cornelius Hartz (Referent, 6. v. r.) und Kathrin Lange (Seminarleiterin, 4. v. r.).
Ich bin froh, dass mir die Teilnahme an dem Literaturlabor ermöglicht wurde. Mein Dank gilt unseren Teamern sowie Julia Schoch und Martin Hielscher. Auch danken möchte ich meinen Mitstipendiaten für die schöne Zeit, die wir miteinander verbringen durften.

Alle erarbeiteten Texte erscheinen demnächst im Verlag bei der Bundesakademie Für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel.

Für Interessierte: Die Bewerbungsfrist für das LiLaWo 2015 läuft bis zum 01. November 2014. Näheres hierzu erfährt man unter http://www.lilawo.de

Fotos: Olaf Kutzmutz
 


Samstag, 26. Juli 2014

WG-Klassikabend


Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit. Diego Umaña Castros Gedanken zum Remter-05-Klassikabend
Es gibt die Schüler, die Musik verstehen, und, ja, das war’s. Denn jeder, der eine Musikstunde erlebt hat, kennt die Trennung zwischen den Menschen, die wissen, was für eine Tonleiter das ist, und denjenigen, die aus der Frage danach eine Ratestunde à la „Wer wird Millionär“ machen: A, B, C oder D. Man bemerke, die Schulregelung lässt keinen Telefonjoker zu.
So ist der Klassikabend eine Veranstaltung, die erstmal aus der unermüdlichen und harmonischen Kollaboration unserer an Kultur interessierten Lehrkräfte entsteht; und es ist eine Veranstaltung, die eine Möglichkeit bietet, zu erkennen, wie die Schüler, die besondere Fähigkeiten im Fach Musik haben, diese Musik verstehen und lieben.
Persönlich liebe ich Musik, verstehe sie aber leider nicht. Zum Verständnis der Musik ist Geist nötig, für die Ehrerbietung Herz. Um richtig zu musizieren, braucht man Herz und Leidenschaft. Doch wie klingt der Zusammenhang von Verständnis und Ehrerbietung?
Die Chorklasse WG-Cantorum während der Proben
Die noch junge Chorklasse im ersten Teil des Konzerts und die Solisten aus der siebten und achten Klasse im zweiten Teil waren ein besonderes Schauspiel und Beispiel für die Folgerichtigkeit der Bemühungen.
Das Wort „Bemühungen“ kommt mir aber nicht zutreffend vor, denn wenn man sich angeschaut hat, mit was für einem Enthusiasmus die Kompositionen und Eigenkompositionen vorgeführt wurden, dann kommt es einem so vor, als würde die Entkräftung der Mühe gar nicht vorhanden sein. Mit einer solchen Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit ging alles vor sich, dass die gute Empfindung ein Lächeln bei den Zuschauern hinterließ, alles ganz unterbewusst.
Mitwirkende: WG-Cantorum mit dem Singspiel „Delayed – eine ganz besondere Reise“, Querflöten: Clara Brakebusch und Madita Kuchenbecker, Klavier: Bente Gaumert (alle 8s1) und Joshua Groza (6c), Klavier und Saxophon: Jannis Osterburg und Justus Rahmel (7m1)
Die Planung war anscheinend so lückenlos, das kein Platz für den Nachgeschmack eines gezwungen und bewussten Vorgangs zurückblieb. So führten die Klänge der Musizierenden zu einer gemeinsamen, genussreichen Gestimmtheit der Anwesenden, bemerkbar durch der verdienten Beifall.