Dienstag, 26. Mai 2026

Lehrerinnen-Interview

 „Pasta geht immer“. Sila Almousilly und Skadi Presch (5a) im Interview mit Frau Hahnemann.



 

Warum sind Sie Lehrerin geworden?

Ich glaube, weil ich gerne mit Kindern zusammenarbeiten wollte und schon ganz viel als Nachhilfelehrerin gearbeitet hab. Dann lag das irgendwie auf der Hand, dass ich das als Beruf machen will, was mir Freude macht.

Warum unterrichten Sie die Fächer, die Sie jetzt unterrichten?

Weil sie mir Spaß machen.

Welche Fächer wären das denn?

Deutsch und Geschichte. Ich hatte beide früher selbst als Leistungskurs in der Oberstufe. Und ich würde sagen, das waren früher schon in der Schule meine Lieblingsfächer.

Was genau macht Ihnen denn an Deutsch Spaß?

An Deutsch mag ich es gerne, wenn wir Bücher lesen.

Und was gefällt Ihnen am meisten an Geschichte?

An Geschichte finde ich cool, wenn ihr erkennt, was das Thema aus der Vergangenheit mit unserem Jetzt zu tun hat.

Was lieben Sie an Ihrem Job?

Ich glaube, dass der jeden Tag anders ist. Ich finde es immer spannend, hier zu sein. Man weiß vorher nie genau, wie so ein Tag läuft, dadurch ist es nie langweilig. Man kann nicht voraussehen, was passiert. Wenn ich eine Akte aufschlagen würde und die abarbeite, dann weiß ich ziemlich genau, was mich an dem Tag erwartet. Aber hier ist ganz viel spontan.

Was mussten Sie für Ihr Job tun? Von der Ausbildung her?

Nach dem Abitur musste ich erst Mal studieren. Das habe ich in Heidelberg gemacht. Fünf Jahre lang.

Und wie lange ging das Abitur?

13 Jahre. Dann war ich 18 und bin zum Studieren für fünf Jahre nach Heidelberg gegangen. Danach habe ich mein Referendariat gemacht. Ihr habt ja auch manchmal Referendare.

Was sind Referendare?

Die machen eine Ausbildung zum Lehrer. Die sind mit dem Studium fertig und üben dann noch ein bisschen, vor der Klasse zu stehen und Stunden zu halten. Das habe ich auch noch einmal anderthalb Jahre gemacht. Und seitdem bin ich Lehrerin. Ich habe zuerst in Celle gearbeitet und bin jetzt hier.

Was sind Ihre Hobbys?

Ich lese natürlich gerne und sehr viel. Und ich mache auch Sport. Ich bouldere  gerne. Joggen mag ich nicht so gerne, aber ich mache es, weil ich weiß, dass es gut für den Körper ist. Und ich treffe mich mit Freunden.

Wie lange sind Sie schon Lehrerin?

Seit 2011. Seit 15 Jahren.

Warum sind Sie hier am WG und nicht an einer anderen Schule?

Ich hatte zuerst, als ich mit dem Referendariat fertig war, eine Stelle an einer Oberschule in Celle gehabt. Die ist von hier ca. 45 Minuten entfernt. Das war okay, als ich noch keine Kinder hatte. Aber als dann meine Tochter geboren wurde, wollte ich gerne in der Nähe unterrichten, falls irgendwas im Kindergarten ist, und weil ich mir einfach die Fahrzeit spare. Als dann mein Sohn geboren wurde, hat es geklappt, dass ich hierher kommen konnte. Es ist ein bisschen kompliziert als Lehrer, die Stelle zu wechseln. Ich brauchte mehrere Anläufe. Dann bin ich ans WG gekommen, weil die mich brauchten. Da bin ich auch ganz froh drüber.

Was ist Ihr Lieblingskleidungsstück?

Ich glaube, ich mag Blazer ganz gerne.

Bevor Sie Lehrerin waren, was wollten Sie werden?

Ich wollte lange Zeit Sportjournalistin werden, weil ich gerne Sport gucke und das immer spannend finde. Und ich schreibe auch gerne. Deswegen dachte ich, das kann ich cool kombinieren und über die Fußball-Weltmeisterschaft oder so berichten.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Lasagne. Mögt ihr die auch?

Ich bin auch so auf der Seite der Nudeln.

Pasta geht immer.

 

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