Freitag, 20. Februar 2026

Schulsozialpädagogin

„Gemeinsam Lösungen für Probleme finden“. Simon Amelung und Thore Schmid (7d) befragen die Schulsozialpädagogin der Außenstelle, Tanja Voigt.



 

Was machen Sie?

Ich berate Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler in vielen unterschiedlichen Situationen – etwa bei Angst vor Klassenarbeiten, Problemen zu Hause oder Streit mit Mitschülern. Außerdem bilde ich Streitschlichter und Paten aus, betreue den Freizeitraum und biete soziales Lernen in Klassen an, wenn es bestimmte Themen oder Konflikte gibt.

Was macht Ihnen an der Arbeit Spaß?

Mir gefällt es, anderen zu helfen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden. Besonders schön finde ich, dass jeder Tag anders ist und ich mit so vielen unterschiedlichen Menschen zu tun habe.

Was finden Sie schwierig?

Manchmal ist es schwer, wenn Kinder große Probleme haben, zum Beispiel zu Hause. Das nimmt mich emotional mit, weil ich möchte, dass es allen Schülerinnen und Schülern gut geht.

Wollten Sie schon immer diesen Beruf machen?

Nein, ursprünglich wollte ich Meeresbiologin werden. Aber ich habe gemerkt, dass mir soziale Themen mehr liegen und ich gerne mit Menschen arbeite. Durch eine Berufsberatung kam ich schließlich zur Sozialpädagogik.

Haben Sie schon früher Streit gelöst oder geholfen?

Ja, schon früher haben sich Menschen mir gerne anvertraut und mir Dinge erzählt, die sie anderen nicht sagen wollten.

Wie lange arbeiten Sie schon als Sozialpädagogin?

Seit 2008. Ich war allerdings sechseinhalb Jahre zu Hause, nachdem ich meine Kinder bekommen hatte.

Wie kamen Sie auf die Idee, Sozialpädagogin zu werden?

Ich wollte gerne studieren und mit Menschen arbeiten. Bei einer Berufsberatung stellte sich heraus, dass Sozialpädagogik sehr gut zu mir passt.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich verbringe viel Zeit auf dem Fußballplatz mit meinen Kindern, lese gerne, spiele Gitarre und bin gern in der Natur unterwegs – zum Beispiel beim Wandern.

Was ist ihr Lieblingsurlaubsland?

Alles rund um die Nordsee, weil ich das Meer liebe.

Was ist Ihre Lieblingsfarbe?

Blau.

 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Hausmeister

„Der ganze Werkzeugkasten“. Andy Butty, Julius Kahl und Karl Schöll (7c) befragen Hausmeister Gerd Wommelsdorf, der für das Hauptgebäude zuständig ist.



Welche regelmäßigen Aufgaben fallen in deiner Schicht an?

In meiner Schicht mache ich erstmal den Kontrollgang. Morgens um 6:30 Uhr fange ich an. Ich schließe die Schule auf und macht das Licht überall an. Ich schließe die Toiletten auf und tausche die Handtuchrollen. Die mache ich jeden Tag.

Wie erreichbar bist du bei Notfällen außerhalb der normalen Arbeitszeiten?

Also wenn ich Freizeit habe und ihr einen Notfall habt, dann könnt ihr mich auch anrufen. Die Telefonnummern sind hier an der Kabine, wo ich sitze, ausgehängt.

Wie dokumentierst du Reparaturarbeiten?

In dem Fall gebe ich eine Meldung raus. Das heißt bei der Stadt VKM, Vertrags- und Kundenmanagement. Das ist quasi eine Telefonzentrale. Die nehmen die ganzen Schäden und Unfälle auf, leiten sie an eine entsprechenden Personen weiter und die kümmern sich dann um eine Firma, die hierher kommt, um das zu beheben. Das geht dann relativ schnell.

Welche Sicherheitsvorschriften sind auf dem Gelände besonders wichtig, damit nichts kaputt geht?

Okay, wenn sie mit dem Ball spielen, sollten sie den Ball nicht unbedingt gegen das Fenster schießen. Aber ich bin immer für die Sicherheit da.

Wo warst du, bevor du an das Wilhelm-Gymnasium gekommen bist?

Ich war an einer Berufsschule, die bilden Arzthelferinnen aus und auch Pflege, heißt Friseur, Nagelstudio und eine Art von Altenpflege. Dann sind die in ein anderes Gebäude umgezogen, aber ich wollte nicht mit.

Bist du auch für die Reinigung der verschiedenen Räume zuständig?

Dafür haben wir unsere Reinigungskräfte. Ich kontrolliere nur, dass ihr es dann so sauber wie möglich habt.

Wie dokumentierst du Reparaturarbeiten?

Es gibt ein neues System. Die Lehrer melden mir per E-Mail, wenn etwas kaputt ist. Dann gucke ich in den Stundenplan, um rauszukriegen, wann der betroffene Raum, also der Klassenraum oder Sonstiges, frei ist. Dann kann ich da arbeiten und repariere das Objekt. Wenn ich es nicht selbst machen kann, dann beauftrage ich eine Firma.

Was machst du in deiner Freizeit?

Da muss ich immer ganz viel tun, also Renovierungsarbeiten oder Instandsetzungsarbeiten. Ich spiele auch sehr gerne Billard.

Was ist dein Lieblingsurlaubsort?

Nach Spanien fahre ich ganz gerne und ich fliege auch gerne in die Türkei.

Was ist dein Lieblingsessen?

Das werdet ihr nicht kennen. Das ist eine Graupensuppe.

Gibt es irgendwelche kuriosen Geschichten in deiner Laufbahn als Hausmeister?

Ich habe von einer Schülerin in der Berufsschule, mit der ich mich super gut verstanden habe, einen Schlüsselanhänger zum Abschied geschenkt bekommen.

Worauf stand „Du bist nicht nur der Hammer, du bist der ganze Werkzeugkasten.“

Und hier am WG habe ich 3,50 D Mark in Fünfzig-Pfennigstücken gefunden, unter eine Türschwelle, die ich rausgesägt habe. Vielleicht haben die damals Schangeln gespielt und versucht, die Geldstücke möglichst nah an Tür zu werfen.

[Anm. d. Red.: Unser Reporterteam hat eins der Fünfzig-Pfennigstücke als Erinnerung bekommen.]

 

Dienstag, 3. Februar 2026

Rezept-Tipp

Kunafa. Von Mathilda Frixe, Rukayya Mostafa und Luya Xue (6c).

 


 

Zutaten für 1 kleines Blech

250 g Kadayif (normal oder schon zerkleinert)

2 Kugeln Mozzarella

25 g Butter

 

Für den Zuckersirup

1 Glas Wasser

1 Glas Zucker

1 Scheibe Zitrone oder Limette

 

Außerdem

Schüsseln

1 kleines Blech

1 Topf

  

Zubereitung

Zuerst heizt du den Ofen mit Ober-/Unterhitze auf 200 Grad und schneidest den Mozzarella in gleichmäßige Würfel oder Scheiben.

 


Jetzt schmilzt du die Butter und schneidest oder zupfst die Kadayif, wenn Sie nicht schon zerkleinert sind.


Gib nun die geschmolzene Butter in die Kadayif und knete sie sanft ein. Teile die Butter-Kadayif Mischung in zwei Teile und gib die erste Hälfte auf den Boden der Form. Verteile den Mozzarella gleichmäßig auf den Kadayif.


Bevor du die Kunafa in den Ofen schiebst, gibst du die verbleibenden Kadayif so auf den Mozzarella, dass er vollständig bedeckt ist und nicht mehr oder nur wenig durchschimmert.


 Jetzt schiebst du die Kunafa für 20 Minuten in den Ofen oder bis man oben eine schöne goldbraune Kruste sehen kann. In der Zwischenzeit bereitest du den Zuckersirup vor. Dafür gibt man alle Zutaten für den Sirup in einen Topf und kocht alles auf höchster Stufe auf. Wenn der Sirup anfängt zu kochen, kannst du den Herd niedriger stellen und den Sirup fünf Minuten lang köcheln lassen.


Sobald die Kunafa fertig ist, gießt du den abgekühlten Zuckersirup gleichmäßig über das türkische Gebäck und servierst es noch warm.


Wir hoffen, dass dir das Rezept gefallen hat und du deine Kunafa genießen konntest.