„Der beste Beruf der Welt“. Frau van Berkel im Gespräch mit Adele Arnold, Kyra Fischer (5b), Luise Hanke und Viktoria Palazzo (5a).
Englisch oder
Mathe? Für Frau van Berkel kommt es ganz auf das Thema an. Seit
2016 unterrichtet sie am WG und erzählt im Interview, warum sie schon immer
Lehrerin werden wollte, was sie an ihrem Beruf besonders liebt und wie sie
Schule, Familie und Freizeit unter einen Hut bekommt.
Frau van Berkel, welche Fächer unterrichten
Sie?
Das kann
ich ganz schnell beantworten: Ich unterrichte Englisch und Mathematik.
Haben Sie ein Lieblingsfach?
Das ist gar
nicht so leicht zu sagen. Ich unterrichte beide Fächer total gerne. Es hängt
oft davon ab, welches Thema gerade dran ist.
Ich bin
beispielsweise ein großer Analysis-Fan. Funktionen und ihre Eigenschaften zu
untersuchen macht mir einfach Spaß. Geometrie fesselt mich hingegen nicht
immer, was zum Teil aber wohl auch daran liegt, dass ich mich zu Beginn meiner
Lehrerkarriere häufiger mit dem Tafelzirkel und oder -geodreieck gepikst habe.
Übung macht wohl doch den Meister. In Englisch arbeite ich besonders gerne mit
Lektüren oder Textauszügen und lasse die Schüler:innen dabei gerne kreativ
werden.
Wollten Sie schon immer Lehrerin werden?
Ja,
tatsächlich schon sehr früh. Schon in der Grundschule war Lehrerin mein
Traumberuf. Nach dem Abitur habe ich direkt mit dem Studium begonnen. Am Anfang
wusste ich nur noch nicht genau, welche Fächer es werden sollten.
Warum haben Sie sich letztlich für den
Lehrerberuf entschieden?
Weil es für
mich der beste Beruf der Welt
ist. Es macht unglaublich viel Spaß, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten
und sie ein Stück ihres Lebens zu begleiten. Besonders schön finde ich die
Momente, wenn Schüler plötzlich etwas verstehen – gerade in Mathe. Diese
„Aha-Momente“ sind einfach toll.
Bleibt neben dem Beruf noch Zeit für das
Privatleben?
Manchmal
ist das schwierig. Das kommt sehr auf die Phase an. Wenn zum Beispiel das
Abitur ansteht, bleibt kaum Zeit für Privates. Dann merken das auch meine
Kinder. In ruhigeren Zeiten versuche ich aber bewusst, mir Zeit für Familie und
mich selbst zu nehmen.
Mochten Sie Mathematik schon in Ihrer
eigenen Schulzeit?
Ja,
absolut. Ich habe Mathe schon immer geliebt.
An welchen Schulen waren Sie früher selbst
Schülerin?
Ich bin
öfter umgezogen und war daher an mehreren Schulen. Eine Zeit lang war ich in
Schöningen, mein Abitur habe ich in Helmstedt gemacht. Davor habe ich sogar
eine Zeit lang in München gelebt.
Was essen Sie besonders gern?
Ich liebe italienisches Essen, vor allem Pasta
in allen Varianten – Lasagne ganz klassisch zum Beispiel.
Und was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Ich tanze
sehr gerne und habe während meines Studiums sogar als Zumba-Trainerin
gearbeitet. Außerdem schwimme ich gern. Leider kommen meine Hobbys seit der
Geburt meiner Kinder etwas zu kurz. Ein Hobby, das ich aber immer noch intensiv
betreibe, sind Brettspiele.
Brettspiele
sind quasi ein Familien-Hobby. Mein Mann und ich spielen regelmäßig statt
beispielsweise vor dem Fernseher zu sitzen. Wir lieben kooperative Spiele wie
Spirit Island, können aber auch verbissen konkurrieren, wie zum Beispiel bei „Brass
Birmingham“ oder „Arche Nova“. In unserer neusten Errungenschaft wandeln wir in
den Fußstapfen von Marie Curie - ich liebe die Abwechslung, die solche Spiele
bieten; nicht nur von der Mechanik, sondern auch thematisch.
Wie haben Sie sich für die Fächer Englisch
und Mathe entschieden?
Ich hatte
mehrere Möglichkeiten: entweder nur Naturwissenschaften wie Mathe und Chemie
oder nur Sprachen wie Englisch und Französisch oder Spanisch. Am Ende fand ich
die Mischung aus Sprache und Naturwissenschaft
am spannendsten – so bin ich bei Englisch und Mathe gelandet.
Wie lange sind Sie schon am WG?
Ich bin
seit 2016 am WG tätig.
Vielen
Dank für das Interview!
Sehr gerne!
