Freitag, 1. Juni 2018

App-Test: Sprachenlernen




Folge 8: 50 Languages

Unsere Bewertung:

0,5 Sterne (von 5)

Kosten: Keine, es gibt jedoch eine kostenpflichtige Version, die allerdings nicht lohnenswert ist, da sie lediglich für werbefreies Lernen sorgt

Korrektheit (geschätzt): ca. 75%




Sprachen: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Russisch, Chinesisch, Arabisch, Japanisch und viele mehr. 

Funktionen
  • verschiedene Lektionen mit Grundvokabular 
  • Möglichkeit zur Wiederholung der bereits gelernten Vokabeln 
  • Aussprache anhören möglich 
  • Speichern des Erfolges möglich 
  • mehrere Sprachen gleichzeitig lernen möglich 
  • Ohne Wlan nutzbar 
  • Unbegrenzte Nutzung aller Lektionen 
  • Anzeige, ob Lektionen bereits erlernt wurden mithilfe von Sternen 
  • Downloads für zweisprachige Audiodateien 
  • Vokabelspiele 
  • Sprach- und Geografiespiele 
  • Übersetzer 
  • Erstellen eines Lernplans möglich 
  • Tests 
  • Notfall-Telefonnummern 
  • Bilder zum Veranschaulichen 
  • Wortlisten und Karteikarten 


Aufgaben
  • Übersetzung schreiben 
  • Wörter in Sätze einordnen 
  • Antippen der richtigen Übersetzung 


Unsere Bewertung:
Wie bei den Funktionen (siehe oben) erkennbar, ist die App sehr vielfältig und bietet Tests und Vokabelsammlungen, Spiele und vieles mehr. Dabei bezieht sie sich nur auf Grundsätzliches wie das Alphabet, die Zahlen, Familie und Gefühle. Weiterführende Themen bietet „50 languages“ nicht. Funktionen wie ein Lernplan oder Wortlisten klingen zwar erfolgversprechend, sind jedoch nicht zielführend, da sie meistens zu Internetseiten weiterleiten, die Tests eingeschlossen. Auch die Vokabelspiele sind weder besonders hochwertig gestaltet noch motivieren sie zum Lernen. Ein Lernfortschritt wird durch diese App nicht wirklich erreicht, zumal diese durch ihren komplexen Aufbau und die schlechte Gestaltung nicht zum Lernen motiviert. Grammatikstrukturen und Aussprache werden nicht geschult. Der meiste Nutzen lässt sich aus den nach Themen geordneten Vokabellisten ziehen. Für Schüler/innen, die sich in bereits erlernten Sprachen verbessern möchten, ist „50 languages“ nicht geeignet.

Unser Fazit: Die App ist nicht wirklich empfehlenswert, es sei denn, man benötigt eine Übersicht über Vokabeln zu grundsätzlichen Bereichen.


Test-Team: Justina Dai, Adrian Elß, Valea Elß



Diabetes

Kein Insulin = zu viel Zucker im Blut. Hannah Bolm berichtet über Diabetes

Wahrscheinlich kennen einige diese Krankheit. Aber habt ihr euch jemals gefragt, wie es wäre, wenn ihr damit leben müsstet? Wenn ihr euch jeden Tag in den Finger piken müsstet, um den Blutzucker zu messen, oder nur das essen dürftet, was ihr essen sollt? Auf dem ersten Blick scheint diese Krankheit vielleicht harmlos, aber ein Diabetiker muss sich in vielen Hinsichten überwinden.
„Meine Mutter spritzt mich. Ich traue mich nicht“, sagte mir meine Freundin Alice (Diabetikerin, elf Jahre) im Gespräch. „Manchmal tut das Spritzen weh, manchmal aber auch nicht.“
Diabetes ist eine Krankheit, bei der die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produzieren kann. Insulin ist eine von der Bauchspeicheldrüse produzierte Flüssigkeit, die dazu dient, dass der Zucker im Blut schnell in die Muskeln gelangt. Das bedeutet, dass der Zucker nicht zu lange im Blut bleibt. Bei Diabetes kann man sich vorstellen, was passiert: Kein Insulin = zu viel Zucker im Blut. Damit das nicht passiert, kann man sich heutzutage Insulin spritzen.
Blutzuckermessgerät mit Sensor.
Um zu wissen, wie viel Zucker gerade im Blut ist, gibt es das Blutzuckermessgerät. Mit dem Zuckermessgerät pikst man sich in den Finger. Aber es gibt auch einfachere Methoden. Zum Beispiel muss man sich mit dem Freestyle Libre nicht andauernd piksen, sondern nur einmal, um den Sensor am Oberarm zu befestigen. Dann kann man auf dem dazugehörigen Bildschirm eingeben, dass man Zucker messen möchte, und der Freestyle Libre macht es automatisch.
Es gibt Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. Diabetes Typ 1 ist vererbbar . Das heißt, wenn einer deiner Eltern oder Großeltern Diabetes hat oder hatte, kannst du es auch bekommen. Andere Ursachen sind den Ärzten noch nicht ganz bekannt.
Bei Diabetes Typ 2 reicht es, seinen Zucker zu messen und sich korrekt zu ernähren, mit viel Gemüse und gesundem Essen, z. B. wenig Süßigkeiten und Cola. Und für Diabetiker mit Typ 1, dass man z. B. keine Cornflakes isst und generell keine Dinge, in denen besonders viel Zucker drin ist. Aber man kann sich, wenn man Diabetes hat, beim Arzt beraten lassen. „Ich habe Diabetes Typ 1“, sagte Alice, „da muss man Zucker messen und sich Insulin spritzen.“
Nun könnt ihr euch ein wenig vorstellen, wie es ist, mit Diabetes zu leben. Es ist hart, aber nicht unmöglich.